Aerobic

Als Herz-Kreislauf-Training verbessert Aerobic die Fitness und fördert die Gesundheit. Die rhythmische Musik motiviert und das Sporttreiben im Team macht noch mal so viel Spaß.
Das Spektrum der Aerobic reicht von Step-oder Slide-Aerobic über verschiedene Formen des Tanzes, Kardiotraining bis zu Muskelworkout. Immer wieder aktuelle Trends erweitern das Angebot. Aerobic ist für alle Zielgruppen geeignet.

Wo?

Zahlreiche Sportvereine bieten Aerobic an. Eine Übersicht über Vereine in Ihrer Nähe, die über ein gesundheitsorientiertes Aerobicangebot verfügen, finden Sie unter www.sportprogesundheit.de. Besonders wichtig ist die Leitung durch qualifizierte Übungsleiter oder Trainer.
Neben der breitensportlichen Ausrichtung gibt es mittlerweile auch Aerobic-Wettbewerbe und Meisterschaften.

Wie oft?

Um einen positiven Gesundheits- und Trainingseffekt zu erreichen, ist die Regelmäßigkeit das „A und O“. Besonders motiviert wird man dabei durch die Gruppendynamik und die Musik. In einem Gespräch mit dem Trainer wird ein individuelles Belastungsmaß festgelegt, um Unter- und Überforderung zu vermeiden. Die Auswahl des Kurses sollte vom persönlichen Fitness-Niveau abhängig gemacht werden. Richtig dosiert stärkt Aerobic die aerobe Kapazität des gesamten Herz- Kreislaufsystems und die damit verbundene Ausdauer. Gesundheitlich optimal sind dreimal wöchentliche, wechselnde Betätigungen, die Belastungsdauer sollte rund eine Stunde betragen. Zur Kontrolle ist eine Pulsmessung empfehlenswert. Die Faustregel: 220 minus Lebensalter ergibt den Maximalpuls. Vor dem Training ist die Aufwärmphase ein Muss. Zum Abschluss sollte ein Entspannungsteil folgen, um den Organismus langsam zur Ruhe kommen zu lassen.

Was ist zu beachten?

Bei vorgeschädigten Sprung- und Kniegelenken sowie bei akuten Wirbelsäulenproblemen ist Aerobic nur bedingt empfehlenswert. Hier sollte vor Trainingsantritt unbedingt ein Sportmediziner konsultiert werden, der darüber Auskunft geben kann, welches Aerobic-Angebot bei einer Gesundheitsbeeinträchtigung in Frage kommt. Ansonsten gilt auch hier: Nichts übertreiben, nur dann tut man seiner Gesundheit etwas Gutes. Nur bei korrekter Ausführung des Schrittrepertoires, das der Trainer vorgibt, sind ein effizientes Muskel- und Herz-Kreislauf-Training sowie eine schonende Gelenkbelastung gewährleistet. Um Letzteres zu unterstützen, sind feste Sport- oder spezielle Aerobic Schuhe mit guter Dämpfung unerlässlich.
Der Deutsche Turner-Bund hat speziell für Ältere Programme wie „Aerobic 50plus“, „Salsa Aerobic“ oder „Tai Chi Aerobic“ konzipiert.

Weitere Informationen ...

Deutscher Turner-Bund
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon (069) 6 78 01
Telefax (069) 67 80 11 79
E-Mail: Hotline(at)dtb-online.de

Aikido

Aikido

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die Anfang des 20. Jahrhunderts von dem japanischen Budo-Meister Morihei Ueshiba entwickelt wurde. Die Bedeutung des Begriffs „Aikido“ ist vielschichtig. Die Silben Ai, Ki und Do werden mit Harmonie (Ai), Lebensenergie (Ki) und Weg (Do) übersetzt.
In Deutschland gewinnt die moderne Kunst der Selbstverteidigung immer mehr Anhänger. Die ruhigen und harmonischen Bewegungen dienen dem Stressabbau. Die hohe Schule des richtigen Fallens wirkt sich positiv auf Beweglichkeit und Gleichgewicht aus und wirkt gefährlichen Stürzen entgegen. Aikido ist ein gesundheitsorientierter Selbstverteidigungssport, der
besonders das Herz-Kreislauf-System trainiert und bis ins hohe Alter ausgeführt werden kann.

Wo?

Wenn Sie wissen möchten, welche „Aikido-Dojos“ sich in Ihrer Nähe befinden, sollten Sie die Homepage des Deutschen Aikido-Bundes (DAB) aufrufen. Hier finden Sie alles über Aikido-Vereine, ihre Ansprechpartner und aktuelle Unterrichtsinformationen. Alle Vereine beschäftigen Übungsleiter/innen, die nach den Richtlinien des Deutschen Sportbundes ausgebildet sind. Außerdem finden Sie auf der Homepage die Historie dieser aus Japan stammenden Kampfkunst, können die Zeitschrift aikido aktuell online lesen und sich Animationen von verschiedenen Aikido-Techniken anschauen. Fortgeschrittene können auch an Wochenendlehrgängen teilnehmen, die vom DAB oder seinen angeschlossenen Landesverbänden durchgeführt werden.

Wie oft?

Jeder Verein bietet zwischen 2 und 5 Trainingsabende pro Woche an. Für Anfänger/innen und Wieder-Einsteiger/innen gibt es spezielle Einführungskurse. Das Training beginnt jeweils mit einer funktionellen Sportgymnastik. Die wichtigsten Bestandteile sind Ausweichübungen und Falltechniken. Alle Aikido-Techniken werden im harmonischen Miteinander geübt. Ein Partner übernimmt die Rolle des Angreifers, der andere die des Verteidigers. Durch regelmäßiges Training werden die Techniken verbessert und automatisiert – die beste Voraussetzung für eine spontane, reflexartige Ausführung in Verteidigungssituationen. Ziel im Aikido ist es, die durch einen Angreifer gestörte Harmonie wiederherzustellen, ohne aggressiv zu werden. Typisch sind die runden und spiralförmigen Techniken, mit denen die Angriffsenergie des Gegenübers nutzbar gemacht und verstärkt auf den Angreifer zurückgeführt wird. Er verliert das Gleichgewicht, fällt oder wird durch das Verhebeln seiner Gelenke am Boden fixiert. Der Angreifer bleibt unverletzt, die Gewaltspirale wird durchbrochen. Wettkämpfe wie in anderen Sportarten gibt es beim Aikido nicht, da dies mit den ethischen und moralischen Grundsätzen nicht vereinbar ist.

Was ist zu beachten?

Aikido ist zwar eine Kampfkunst, die der Selbstverteidigung dient, aber nichts mit einer Aggressivität und körperlichen Risiken anderer Kampfsportarten gemeinsam hat. Durch den Verzicht auf Wettkämpfe, Gewinner/innen und Verlierer/innen wird eine entspannte Übungsatmosphäre geschaffen. Es werden Körperhaltungen und Einstellungen trainiert und Falltechniken erlernt. Gerade Letzteres kann im täglichen Leben von großem Nutzen sein und Stürze verhindern oder sie zumindest weniger gefährlich werden lassen. Wer allerdings an Osteoporose leidet, sollte einen Arzt konsultieren. Ansonsten ist Aikido ein empfehlenswerter Sport, da er sich nicht nur auf alle Organe positiv auswirkt, sondern auch auf das seelische Gleichgewicht und das Selbstbewusstsein. Kraft und Größe spielen eine untergeordnete Rolle. Ein Gesichtspunkt, der gerade für Frauen und Untrainierte wichtig ist.

Weitere Informationen ...

Deutscher Aikido-Bund e.V.
Geschäftsstelle
Dr. Thomas Oettinger
Stuttgarter Str. 32
73547 Lorch
Telefon: (07172) 91 51 10
Telefax: (07172) 91 51 11
E-Mail:  geschaeftsstelle(at)aikido-bund.de

Aquajogging

Aquajogging ist ganz einfach gesagt. Laufen im Wasser. Aber gesünder! Denn das Körpergewicht spielt bei dieser Bewegungsform eine untergeordnete Rolle. Vor allem werden Hüft- und Kniegelenke extrem geschont. Sie laufen im Wasser, wobei der Auftrieb durch einen Gürtel so groß ist, dass die Füße keinen Boden berühren sollen, die Schultern vom Wasser umspült werden und das Kinn sich jedoch über dem Wasser befindet. Mit den Händen können sie die Laufbewegung unterstützen.

Wo?
Leider finden immer noch nicht viele Personen den Weg zu dieser gesunden Fortbewegung. Voraussetzung ist, dass man dazu Wasser braucht. Das ist ja in allen Schwimmbädern reichlich vorhanden, aber alleine Aquajogging machen, ist vielen noch fremd. Deshalb sollte man auf jeden Fall einen Kurs besuchen. Dort lernt man den richtigen Bewegungsablauf und die vielseitigen Formen des Aquajoggings kennen und erhält Tipps, welcher Gürtel der Richtige ist.  Kneipp-, Turn-, Schwimmvereine und die DLRG bieten fast überall solche Kurse an.

Wie oft?
Einmal pro Woche, etwa 45 Minuten, reicht aus, um eine gesunde Fitness zu stabilisieren. Wenn sie für sich mehr tun wollen, können sie neben dem Kurs an einem anderen Tag noch eine weitere Einheit absolvieren. Ihre Gelenke werden geschont und die natürliche Körperhaltung im Wasser führt zu keinen größeren Belastungen. Wie beim Schwimmen ist es immer ratsam, seinen Arzt über diese Aktivitäten zu informieren.

Sie werden sehen, dass die Übungen leicht zu erlernen sind und Aquajogging zu einer willkommenen Abwechslung im Schwimmbad wird.

Wussten Sie, dass…
.. 5 Minuten intensives Joggen im Wasser etwa einem 1.000 m Lauf an Land entspricht!

.. trotz geringerer Belastung der Gelenke ein hoher Kalorienverbrauch erreicht wird.


de/organisation/mitgliedsorganisationen/landessportbuende/

Badminton

Bereits lange vor der Entstehung des Begriffs „Badminton“ gab es Rückschlagspiele, die dem heutigen Federball ähnelten, wie Abbildungen adliger Freizeitvergnügungen des 17. Jahrhunderts zeigen. Nachdem es in Europa zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten war, brachten die Briten den Wettkampfsport aus Indien wieder zurück und benannten ihn nach dem Landsitz „Badminton House“. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fand diese in Asien sehr populäre Sportart den Weg nach Deutschland. Der Deutsche Badminton Verband wurde 1953 aus der Taufe gehoben. Badminton ist gesund, leicht zu erlernen, dynamisch, fair und generationsübergreifend, also ein Sport für die ganze Familie.

Wo?

Badminton ist ein idealer Sport für alle Jahreszeiten: Man kann ihn auf der Wiese, am Strand oder in der Halle spielen. Außerdem ist diese fetzige Sportart ein Freizeitspaß für jeden. In über 2700 Vereinen wird bundesweit Badminton für alle Altersstufen angeboten. Auch im Rollstuhlsport spielt Badminton eine bedeutende Rolle.

Badminton ist die einzige Sportart, die auf allen Wettkampfebenen bis hin zu den Olympischen Spielen mit gemischten Mannschaften gespielt wird. Demzufolge sind von den über 220 000 Mitgliedern im Deutschen Badminton-Verband 41 Prozent Mädchen und Frauen.
Wer nicht am Wettkampfsport interessiert ist, trotzdem aber auch an Turnieren teilnehmen möchte, für den sind so genannte Freizeitrunden und –spiele genau das Richtige. Dort hat jeder Gelegenheit, Wettkämpfe auf verschiedenen Leistungsniveaus und mit geringem zeitlichen Engagement auch außerhalb des normalen Spielbetriebs zu bestreiten. Nähere Informationen dazu kann der Deutsche Badminton-Verband geben.

Wie oft?

Badminton ist eine Sportart, die Spaß und Teamgeist fördert, aber auch der Gesundheit und der Fitness sehr zugute kommt. Das Herz-Kreislauf-System wird optimal trainiert. Außerdem werden Reaktions- und Koordinationsvermögen, Schnelligkeit, Ausdauer und die Beweglichkeit verbessert. Badminton beinhaltet damit eine komplexe Beanspruchung von Körper und Geist. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Der bekannte Münchner Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt empfiehlt für Einsteiger, zwei- bis dreimal pro Woche jeweils eine Stunde zu trainieren. Erfahrene Sportler sollten zusätzlich ein- bis zweimal wöchentlich ein Ausdauertraining absolvieren. Auch für sportliche Einsteiger ist Badminton eine ideale Sportart. Einfach einen Schläger in die Hand zu nehmen und „Draufloszuspielen“ macht Riesenspaß und führt schnell zu Erfolgserlebnissen.

Was ist zu beachten?

Badminton ist im Leistungsbereich ein schnelles, sehr laufintensives Spiel. Im Hobbybereich sind die dabei zustande kommenden attraktiven Ballwechsel eher selten. Dennoch ist ein ausreichendes Aufwärmen unerlässlich.
Um ein Umknicken zu vermeiden, sollten Sie auf gut passende Laufschuhe mit rutschfester Sohle achten.
Der Schläger sollte nicht mehr als 120 Gramm wiegen, gute gibt es schon für weniger als 25 Euro. Vergessen Sie außerdem nicht: „Jedes Spiel ist nur so schnell wie die Mitspieler es zulassen“, Badminton macht genauso viel Spaß, wenn es etwas langsamer und Kräfte sparender gespielt wird.

Weitere Informationen ...

Deutscher Badminton-Verband
Referat Breitensport
Südstraße 25
45470 Mühlheim a. d. Ruhr
Telefon: (0208) 30 82 70
Telefax: (0208) 358 99
E-Mail: office@badminton.de

Baseball/Softball

Baseball ist ein Spiel, das sich seit den achtziger Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Natürlich trägt die Amerikanisierung unserer Gesellschaft durch das Tragen von Baseballcaps und Jacken der New York Yankees in hohem Maße dazu bei.
Rund 40 Millionen Menschen spielen derzeit Baseball oder die Alternative „Softball“, die eine der beliebtesten Breitensportarten in den USA, Japan und Mittelamerika ist.
Das Ziel des Spiels ist es, den Ball möglichst gut und weit zu schlagen, damit der Mitspieler die Möglichkeit hat, die Male zu umlaufen und zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Auf diese Weise kann ein Punkt (run) erreicht werden. Beim Softball gelten ähnliche Regeln, die Unterschiede sind u.a. dass Spielfeld, Ball und Keule kleiner und die Wurftechnik etwas anders ist.

Wo?

Mehr als 300 Vereine sind derzeit in Deutschland registriert. Beim Deutschen Baseball und Softball Verband e.V. (DBV) können Sie mit dem Vereinsfinder auch eine Mannschaft in Ihrer Nähe finden. Zusätzlich gibt es Informationen über Spielregeln, Landesverbände und das „Be Fit Sportabzeichen“ des DBV.

Wie oft?

Wer am Wettkampfbetrieb teilnimmt, hat zwei- bis dreimal die Woche Trainingsstunden in den Vereinen. Für Breitensportler gibt es die Möglichkeit am Training der Freizeit-Teams, die „just for fun“ spielen, teilzunehmen. Aber auch bei letzterem ist es wichtig, die richtige Ausführung zu beherrschen. Nur so können gelungene Spielzüge zustande kommen und eigene Erfolge verbucht werden. Auch können sich ohne eine kompetente Anleitung Bewegungsabläufe einschleichen, die später schwer zu korrigieren sind. Die Grundlage des Spiels bilden die motorischen Fertigkeiten: Werfen, Fangen, Laufen und Schlagen. Eine gute Fitness und räumliches Vorstellungsvermögen sind Voraussetzungen, die man mitbringen sollte.

Was ist zu beachten?

Baseball wie Softball sind Mannschaftssportarten, die auch „Nicht-Profis“ viel Spaß machen und den Teamgeist fördern. Die Wurftechnik ist nicht schwer zu erlernen. „Gut zu Fuß“ sollten Sie aber sein, da beide Spiele sich auch durch das Laufen entscheiden. Baseball und Softball werden auf Rasen- oder Hartplätzen gespielt. Gut sitzende Sportschuhe sind daher wichtig. Als weitere Ausrüstung reichen am Anfang normale Sportkleidung und ein Fanghandschuh, den es in Sportgeschäften gibt. Das „I-Tüpfelchen“ ist natürlich das „Baseballcap“, was nicht fehlen darf und neben dem „must have“ auch noch den Kopf vor der Sonne schützt.

Weitere Informationen ...

Deutscher Baseball und Softball Verband e.V.Flugplatzstr. 3155126 MainzTelefon: (06131) 21 55 90Telefax: (06131) 21 55 910E-Mail:info(at)baseball-softball.de

Basketball

„Du bist der Ball, mit dem das Schicksal spielt, weil Gott, der willenlose Bälle wirft, seit 1000 Jahren nach dem Fangkorb zielt“ – ein Sinnspruch des persischen Philosophen Khayyam 1100 n. Chr. beweist, dass zu dieser Zeit bereits ein Basketball ähnliches Spiel existierte. Lange Zeit geriet diese dynamische Mannschaftssportart in Vergessenheit, bis sie 1891 von einem Dozenten an einer internationalen Sporthochschule in Massachusetts wiederentdeckt und neu konzipiert wurde. Seinen Weg nach Deutschland fand der Basketballsport fünf Jahre später durch den Turnvater von Braunschweig.
Basketball ist eine dynamische und attraktive Mannschaftssportart, die mittlerweile weltweit 300 Millionen Menschen spielen.

Wo?

In vielen Vereinen wird Basketball immer beliebter. Wenn noch keine Basketball-Abteilung besteht, finden sich häufig Freizeitgruppen, die Basketball als Aufwärmsportart nutzen oder mit Dribblings und Würfen die Fitness stärken. In den Basketballmannschaften werden Sportler nach ihrem Leistungsstand entsprechend an den Sport herangeführt bzw. weiter trainiert. Interessante Varianten des Spiels sind Beach-Basketball mit seinem sehr hohen Spaßfaktor und Mixed-Basketball-Turniere, um nicht nur die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern, sondern auch soziale Kontakte zu knüpfen. Informationen rund um das Thema Basketball finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Basketball Bundes.

Wie oft?

Basketball ist eine Mannschaftssportart, bei der Sprungkraft, Reaktionsschnelligkeit, Geschicklichkeit und Koordinationsfähigkeit im Vordergrund stehen. All diese Komponenten können Sie sich mit einem regelmäßigen Training aneignen. Ein Wettkampfspieler sollte bis zu dreimal wöchentlich trainieren, ein Freizeitspieler mindestens einmal die Woche. Nur durch kontinuierliches Training können taktische und technische Fähigkeiten wie der korrekte Wurf, das Dribbling und der Rebound gesteigert werden.

Was ist zu beachten?

Die Vielseitigkeit dieser faszinierenden Mannschaftssportart bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen, die Möglichkeit, mit der passenden Intensität diesen Sport auszuüben. Er ist relativ leicht zu erlernen, macht Spaß und fördert den Teamgeist. Hinzu kommt, dass Basketball eine preiswerte Sportart ist. Alles, was Sie dazu benötigen, sind gute Sportschuhe und ein Trainingsanzug. Wer auch außerhalb des Trainings auf einem freien Platz spielen möchte, braucht nur noch einen Ball. Neben dem klassischen Basketballspiel, bei dem 5 gegen 5 auf zwei 3,05m hohe Körbe spielen, gibt es auch das einfachere Streetbasketball, bei dem 3 gegen 3 auf einen Korb spielen. Hier braucht man also nur einen Ball, einen Korb und ein paar Freunde – schon kann das Spiel starten.
Richtig dosiert ist Basketball eine empfehlenswerte Sportart für alle Altersgruppen, weil fast alle wichtigen Muskelgruppen und das Herz-Kreislauf-System trainiert werden.

Weitere Informationen ...

Deutscher Basketball Bund
Breiten- und Freizeitsport
Schwanenstraße 6 -10
58089 HagenTelefon: (02331) 106 – 0
Telefax: (02331) 106 – 169
E-Mail:  joerg.schrebert(at)basketball-bund.de

Behindertensport

Sport verbindet. Unter diesem Motto arbeiten in Deutschland Vereine und Gruppen mit dem Ziel, Menschen mit und ohne Behinderungen durch Sport zusammenzubringen. Es gibt eine Vielzahl von Sportangeboten speziell für Menschen mit Behinderungen, die neben den klassischen Sportarten auch behinderungsspezifische Sportarten beinhalten. Gemischte, also integrative Sportgruppen von Menschen mit und ohne Behinderung sind immer häufiger zu finden.

Wo?

Wer spezielle Behindertensportarten sucht und Vereine, die diese Programme wie Rollstuhltanz, Handbike oder Blindenfußball anbieten, sollte am besten beim Deutschen Behindertensportverband e.V. oder dem Deutschen Rollstuhl- Sportverband e.V. nachfragen. Für alle Sportler mit und ohne Behinderung, die nicht nur „unter sich“ bleiben wollen und den Kontakt zu anderen Sportlern suchen, für die sind sowohl der Deutsche Behindertensportverband (DBS), in dem mehr als 3.600 Behindertensportvereine organisiert sind, als auch die Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen die richtige Adresse. Bei allen Anlaufstellen werden Sie die gewünschten Informationen nach Bundesland, Sportart, allgemeinen Vereinen, Behindertensportvereinen und Integrativen Sportgruppen geordnet und aufgelistet finden.

Wie oft?

Für den Behindertensport oder den Integrationssport gilt die gleiche Regel wie für den Sport allgemein: regelmäßiges Training ist wichtig, um anfangs die Sportart richtig zu erlernen und später den optimalen Trainingseffekt und das gewünschte Leistungsziel zu erreichen. Je nach Behinderung wird ein Trainer spezielle Übungsprogramme zusammenstellen, um beispielsweise einen Rollstuhlfahrer und seine Armkraft für die Sportart Tanzen fit zu machen. Gerade diese Sportart eignet sich auch besonders gut für ein Integrationssportprogramm mit einem hohen Leistungsniveau. „Fußgängertänzer/innen“ können mit ihren Tanzpartnern/innen im Rollstuhl selbst so anspruchsvolle Tanzformationen wie den Rock` n Roll bewältigen. Bei den meisten anderen Wettkampf- und Leistungssportarten unterscheidet man häufig verschiedene Klassen nach der Art der Behinderung und ihrer funktionellen Auswirkung auf den beteiligten Sportler. Analog zu den Olympischen Spielen gibt es für Sportler mit körperlichen Behinderungen die „Paralympics“, für Gehörlose werden die „Deaflymics und für geistig Behinderte die „Special Olympics“ organisiert.

Was ist zu beachten?

Wie überall im Breitensport steht im Behindertensport der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Natürlich stellt auch der Behinderten- oder Integrationssport eine gewisse Anforderung an den Körper dar und sollte regelmäßig betrieben werden. Hinzu kommen positive Effekte wie die regelmäßige ärztliche Betreuung und die durch den Sport gestärkte Leistungsfähigkeit. Ganz wichtig zu erwähnen ist ein Aspekt, der gerade bei einer integrativen Sportgruppe zu finden ist: die besondere Erfahrung mit Menschen mit bzw. ohne Behinderung gemeinsam Sport zu treiben und voneinander zu lernen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Behindertensportverband e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 10
47055 Duisburg
Telefon: (0203) 7174 – 170
Telefax: (0203) 7174 – 178
E-Mail: dbs(at)dbs-npc.de

Informationsstelle für den Sport behinderter Menschen
Fabeckstraße 69
14195 Berlin
Telefon: (030) 838 55835/36 // - 838 51303 // -838 52594
Telefax: (030) 838 55837
E-Mail: infospo(at)zedat-fu-berlin.de

Deutscher Rollstuhl- Sportverband e.V.
Friedrich-Alfred-Straße 10
47055 Duisburg
Telefon: (0203) 7174 – 182
Telefax: (0203) 7174 – 181
E-Mail: info(at)rollstuhlsport.de

Bergwandern

Ein Sonnenaufgang in den Bergen, kühle, frische Luft, unberührte Natur, kein Stress, keine Hektik: Bergwandern ist ein Sport, bei dem weder Körper noch Seele zu kurz kommen. Es sorgt für psychischen Ausgleich und Entspannung. Zusätzlich bekommt der Körper beim „Kraxeln“ ein sehr gutes Ausdauertraining. Bergwandern beansprucht die Muskeln aller Körperpartien und ist gut für Herz und Kreislauf. Auch wer nicht im Gebirge wohnt, kann ersatzweise das „Wandern auf schiefer Ebene“ genießen. Wer die richtigen Schuhe anschnürt und das richtige Maß an den Tag legt – nicht zu langsam und nicht zu schnell – der kann sich mit der Gewissheit auf den Weg machen, seinem Körper etwas Gutes zu tun, unabhängig vom Alter. Gelenkproblemen kann mit dem Einsatz von Wander-Teleskopstöcken entgegengewirkt werden. Der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz, denn Bergwandern zu zweit oder in einer Gruppe steigert die Freude an der Bewegung.

Wo?

Eigentlich beinhaltet das Wort Bergwandern, dass es diese Sportart nur im Gebirge gibt. Doch gerade für ungeübte Menschen empfiehlt sich, mit dem Flachlandwandern zu beginnen und es allmählich zum „Wandern auf schiefer Ebene“ in Hanglagen bis hin zum richtigen Bergwandern im Mittel- und Hochgebirge zu steigern. Durchgeführt werden solche Kurse von Wandervereinen, Bergsteigerschulen und dem Deutschen Alpenverein. Hier gibt es Informationsbroschüren zum Downloaden, die auch wichtige allgemeine Tipps für das Bergwandern enthalten. Geübte Wanderer können sich einer der 352 bundesweiten „Sektionen des Deutschen Alpenvereins“ anschließen. Auch der Deutsche Turner-Bund kann interessierten Sportler/innen weiterhelfen. Zusätzlich bietet der Buchhandel eine Fülle von Ratgebern an.

Wie oft?

Das Bergwandern unterscheidet sich in der Frage der Häufigkeit nicht von anderen Sportarten. Die Regelmäßigkeit spielt eine große Rolle. Nur dann stellt sich eine Anpassung des Kreislaufes, der Muskulatur und der allgemeinen Leistungsfähigkeit ein, die der Gesundheit förderlich ist. Richtige Bergwanderungen sind oft nur im Urlaub möglich. Um trotzdem regelmäßig zu trainieren, ist als Alternative das bereits erwähnte Wandern „auf schiefer Ebene“ an Hängen möglich. Sportmediziner empfehlen außerdem zur Vorbereitung der Wanderungen ein allgemeines

Konditionstraining, das von zahlreichen Vereinen angeboten wird. Auch die meisten Sektionen des Deutschen Alpenvereins haben spezielle Konditionstrainingskurse oder kleine Wanderungen im Angebot. Neben der Regelmäßigkeit spielt die richtige Dosierung der Bewegung eine entscheidende Rolle. „Im Normalfall können Sie sich nach folgender Faustregel richten: 220 minus Lebensalter ergibt den Maximalpuls, erklärt der bekannte Münchner Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohl

fahrt.

Was ist zu beachten?

Mit zunehmendem Alter kommt es auf eine möglichst gleichmäßige Belastung des Kreislaufs sowie eine schonende Behandlung der Wirbelsäule und der Gelenke an. Auch für das Bergwandern gilt: Bitte nicht übertreiben. Es muss nicht gleich jeder Gipfel am ersten Tag erklommen werden. Am besten sollten sich Neueinsteiger bei der Routenplanung von einem Fachmann beraten lassen. Das Tempo muss nach der körperlichen Voraussetzung gewählt werden. Jeder „Flachland-Tiroler“ sollte sich auch erinnern, dass die Luft mit jedem Meter Höhe immer dünner wird. Ungeübte, aber auch versierte Wanderer sollten sich am besten zu zweit oder in einer Gruppe auf den Weg machen. Das macht nicht nur mehr Spaß, sondern kann bei eventuell auftretenden gesundheitlichen Problemen eine große Hilfe sein. Wer nicht ganz sicher ist oder Gelenk-Probleme hat, sollte für den Abstieg Teleskop-Wanderstöcke wählen, um die Belastung im Kniegelenk und in der Lendenwirbelsäule gering zu halten.

Für alle Bergwanderer außerdem ein Muss: die richtige Ausrüstung. Gute Berg- oder Trekkingschuhe mit Spezialprofil und Gelenk schonendem Dämpfungskeil, Wander-Teleskopstöcke sowie ein leichter Rucksack mit Schutzkleidung, Proviant und Erste-Hilfe-Ausrüstung.

Weitere Informationen ...

Deutscher Alpenverein
Von-Kahr-Str. 2-4
80997 München
Telefon: 089/14003-0
Telefax: 089/14003-12
E-Mail: webmaster(at)alpenverein.de

Deutscher Turner Bund
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
Telefon: 069/67801
Telefax: 069/67801179
E-Mail: info(at)dtb-online.de

Billard

Die schottische Königin Maria Stuart hatte vor ihrer Hinrichtung nur noch einen Wunsch: man solle ihr ein Billardspiel gestatten. Laut den Geschichtsbüchern zählten zu den Billard Anhängern der letzten Jahrhunderte noch andere Berühmtheiten wie Wolfgang Amadeus Mozart, König Louis XI. oder Immanuel Kant. Mittlerweile ist das Kugelspiel auch bei den nicht ganz so illustren Spielern immer beliebter und wird schon längst nicht mehr nur in Gaststätten gespielt, sondern in vielen Vereinen.

Wo?

Natürlich können Sie überall in Deutschland Billard spielen. Wer aber diese Sportart genauer kennen lernen möchte, kann das in einem der rund 1300 Vereine der Deutschen Billard-Union tun. Knapp 45 000 Anhänger sind derzeit als aktive Mitglieder registriert.
Es wird neben den bekannten Pool Billard ( auf englisch Snooker), bei dem man möglichst viele Kugeln mit möglichst wenigen Stößen in die Seitentaschen eines Billard-Tisches befördern muss, auch Kegelbillard oder Karambol gespielt. Beim Kegel-Billard müssen mit den Kugeln Kegel umgerollt werden, beim Karambol kommt es darauf an, mit einer Spielkugel andere Kugeln unter bestimmten Voraussetzungen und Vorgaben zu treffen. Zusätzlich gibt es zu jeder Version noch eine Menge anderer Varianten.Nähere Informationen zu den einzelnen Spielarten, zur Geschichte des Sports und Vereine in Ihrer Nähe finden Sie bei der Deutschen Billard-Union.

Wie oft?

Übung macht den Meister, denn eine ruhige Hand und bestimmte Stoßvarianten und Karambolagen kann man trainieren. Auch täglich, da Billard kein körperlich anstrengender Sport ist. Wer an Wettkämpfen teilnehmen möchte, muss über ein gutes Stehvermögen verfügen und braucht Kondition, da sich so mancher Wettkampf über Stunden hinzieht. Außerdem könnten regelmäßige Kräftigungsübungen des Schultergürtels nichts schaden. Über eine Grundvoraussetzung sollten Sie verfügen: räumliches Seh- und Vorstellungsvermögen.

Was ist zu beachten?

Billard ist aufgrund seiner geringen Kraft- und Fitness-Anforderungen ein empfehlenswerter Sport für ältere Einsteiger. Er macht auch Spaß, wenn Sie nicht immer die richtige Kugel treffen. Hinzu kommen die kommunikative Seite und das relativ leichte Erlernen. Jeder Spieler sollte auf eine ungezwungene Körperhaltung achten, selbst wenn es manchmal schwer fällt und die Kugeln ungünstig liegen. Dann bleiben die Spielhand locker und mögliche Muskelverkrampfungen aus.
Billard lässt sich mit wenig Aufwand betreiben. Meist wird ein Queues gestellt, der Stab, mit dem die Kugeln gestoßen werden. Es sei denn, Sie möchten lieber einen eigenen. Einsteigermodelle gibt es aber auch schon ab zehn Euro.

Weitere Informationen ...

Deutsche Billard-Union
Hiberniastraße 17
46240 Bottrop
Telefon: (02041) 79 61 – 0
Telefax: (02041) 79 61 – 11
E-Mail: geschaeftsstelle(at)billard-union.de

Boule/Petanque

Schattige Bäume, ein kleiner Platz vor einer Kirche, ein paar Männer werfen Kugeln in die Richtung einer kleineren Zielkugel. Dieses friedliche Bild von Boule oder Pétanque Spielern hat wohl schon fast jeder Frankreich Urlauber schon mal gesehen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das beruhigende Kugelspiel seinen Weg über die Pyrenäen nach Deutschland gefunden und auch Frauen in seinen Bann gezogen. Die Grundidee beider Spiele ist immer die gleiche: eine oder mehrere Kugeln müssen näher an der Zielkugel platziert sein, als die vom Gegner. Der Hauptunterschied der beiden liegt im Anlauf, der beim Boule Pflicht ist. Pétanque übersetzt heißt so viel wie „mit beiden Füßen auf dem Boden“, wird also stehend gespielt. Gerade Letzteres eignet sich besonders gut für Untrainierte und Menschen, die körperliche Einschränkungen und Behinderungen haben.

Wo?

Boule oder Pétanque kann überall dort gespielt werden, wo ein freier, ebener Platz zu finden ist. Man braucht keine Sporthalle, nur mindestens einen Mitspieler und die notwendigen Kugeln. Wer lieber in einem Team spielen möchte, kann sich an den Deutschen Pétanque-Verband (DPV) wenden, um zu erfahren, wo in der Nähe ein Verein oder Spielertreff zu finden ist, die mittlerweile über das gesamte Bundesland und in fast jeder größeren Stadt zu finden sind. Der DPV vermittelt die Teilnahme für die alljährlichen Weltmeisterschaften und richtet Turniere sowie die Deutschen Meisterschaften aus.

Wie oft?

Boule oder Pétanque können Sie so oft und so lange spielen wie Sie Zeit, Lust und Mitspieler haben. Mit der Regelmäßigkeit kommt dann auch das taktische Geschick, Augenmaß und die richtige Anlauf- und Wurftechnik. Die Kugel wird in die hohle Hand genommen, die beim Abwurf oder Wegrollen über der Kugel, und nicht wie beim Kegeln, darunter ist. Dadurch ist es möglich die Kugel „anzuschneiden“ und ihr die gewünschte Richtung zu geben. Die Regeln sind schnell gelernt und die Mindestanforderung besteht darin, dass Sie eine rund 700 Gramm schwere Kugel über eine Strecke von sechs bis zu zehn Metern werfen oder rollen müssen.

Was ist zu beachten?

„Es gibt keinen Rheumatismus oder andere Leiden, die nicht durch diese Spiele vereitelt werden können, es ist für jede Altersstufe geeignet“. Ein Zitat der berühmten Fakultät von Montpellier, die bereits im 16. Jahrhundert den Wert des Boule oder Pétanque Spieles für die Gesundheit bestätigte. Hier ist nur noch wenig hinzu zu fügen. Bei beiden Kugelspielen kann jeder mitmachen, die Regeln sind leicht, Gemeinschaft, Geselligkeit und Kommunikation werden gefördert. Es ist ein attraktives Angebot, sich sportlich zu betätigen, auch mit Behinderungen und es lässt sich ohne viel Aufwand und Kosten realisieren.

Weitere Informationen ...

Deutscher Pétanque –Verband (DPV)
Geschäftsstelle
Didier Specht
Auf der Papagei 59 a
53721 Siegburg
Telefon: (02241) 53 084
Telefax: (02241) 95 9009
E-Mail: geschaeftsstelle(at)petanque-dpv.de

Curling/Eisstockschiessen

Spätestens seitdem Curling für 1998 Nagano ins Olympische Programm aufgenommen wurde, ist es einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden. In der Vergangenheit wurde Curling meist von einer Gruppe von Eingeweihten gespielt. Zudem gleicht es einer zweiten Sportarten, dem Eisstockschießen, das weitaus einfacher in den Regeln ist und von viel mehr Menschen gespielt wird. Allerdings werden die Anhänger dieser Sportarten jede Ähnlichkeit weit von sich weisen, während die Außenstehenden die Unterschiede kaum auf den ersten Blick erkennen können.

Wo?

Der Ort des Spiels setzt dem Curling ganz enge Grenzen. Denn es kann wettkampfmäßig keineswegs überall dort gespielt werden, wo es Eis gibt, sondern das gefrorene Wasser muss eine hohe Qualität besitzen. Die Curlingspieler sagen dazu, es muss “gepeppelt“, d.h. absolut eben sein. Diese Voraussetzungen kann nur in Curling-Hallen gewährleist werden. Davon gibt es in Deutschland gerade einmal fünf Hallen. Zudem ist die Ausrüstung relativ teuer. Beim Eisstockschießen ist alles viel einfacher, da reicht der See, der zugefroren ist, eine Startmarkierung und ein Stock.

Wie oft?

Für die Häufigkeit der Wettkämpfe gibt es aus körperlicher Sicht keine Grenzen. Jeder Spieler kann so lange spielen, wie er noch nicht müde ist. Allerdings setzt die Psyche dem Curling-Spiel oftmals eine Grenze, denn gerade der Skip (der letzte Spieler in jedem End) ist einer hohen nervlichen Belastung ausgesetzt. Auf ihm lastet der Druck, die richtige Entscheidung treffen zu müssen. Beim Eisstockschießen begrenzt nur die Lust oder die einbrechende Dunkelheit den Wettkampf der Hobby-Sportler.

Was ist zu beachten?

Curling ist ein reiner Mannschaftssport und wird von zwei Teams mit je vier Teilnehmern auf einer Eisfläche von rund 43 Metern Länge und fünf Metern Breite gespielt. In zehn Durchgängen (oder in der Curling-Sprache End) gilt es, den Stein von einer Seite der Eisfläche auf die andere Seite in das Zentrum der Spielfläche, dem Tee, zu schieben. Mit dem Besen können die Steine schneller oder langsamer gemacht und ihre Richtung beeinflusst werden. Jedes Team hat acht Steine pro Durchgang. Die Mannschaft mit dem letzten Stein ist im Vorteil, da sie nicht mehr gestört werden kann. Die Pflicht des Anfangens wechselt nach jedem End an den Gewinner, so dass der Verlierer in den Vorteil kommt. Ein Punkt wird mit jedem Stein erzielt, der besser im Tee liegt als der beste Stein des Gegners.

Das Eisstockschießen ist dagegen viel einfacher zu handhaben. Hier reicht der zugefrorene Teich - im Sommer ein Asphaltstück - und im "Notfall" eine simple Scheibe mit einem Stock, um als Mannschaft, im Weiten- oder im Zieleinzelwettbewerb gegeneinander anzutreten. Jeder der vier Teammitglieder versucht, seinen Stock näher an das Ziel - die Daube - zu legen als der Gegner. Insgesamt gibt es sechs Durchgänge oder sogenannte Kehren. Im Einzel-Wettbewerb zählt nur die Weite - der Weltrekord liegt bei 560 m - oder die Zielgenauigkeit auf wechselnde Ziele.

Weitere Informationen ...

Deutschen Curling-Verband
Geiselgasteig. 68
81545 München
Tel: 089/49918686
Fax: 089/499 18686
e-mail: info(at)curling-dcv.de

Deutschen Eisstock-Verband
St.-Martin-Strasse 72
82467 Garmisch Partenkirchen
Tel.: 0 88 21 / 95 10 0
Fax: 0 88 21 / 95 10 15
e-mail: info(at)eisstock-verband.de

Eis(kunst)lauf

Natur pur, ohne Blech und Glas um sich herum, den Wind im Gesicht spüren und sich dabei lautlos von der Kraft der Natur in die Höhe tragen lassen. So sieht er aus der älteste Traum des Menschen: einmal wie ein Vogel in der Luft zu fliegen. Beim Hängegleiten und Gleitschirmfliegen kommen Sie der Erfüllung dieser Sehnsucht wohl am nächsten. Sie brauchen keinen Flugplatz, ein Berg oder eine Wiese reichen aus und das ganze Fluggerät kann in einem Rucksack oder auf dem Autodach transportiert werden. Drachen und Gleitschirm unterscheiden sich hauptsächlich darin voneinander, dass man bei ersterem eine auf dem Bauch liegende Position hat, während man beim anderen in einem Tragegurt sitzt.

Wo?

Ausbildungsstätten für Flugschüler gibt es an vielen Orten. Die Ausbildung erfolgt in den vom Deutschen Hängegleiterverband (DHV) zugelassenen Flugschulen. Diese werden von geprüften Drachenflug-, bzw. Gleitschirmfluglehrern geleitet. Die Ausbildung ist obligatorisch, da bei uns und in den meisten europäischen Ländern nur mit einer Lizenz geflogen werden darf. Mit dieser Berechtigung können Sie weiter im Verein fliegen oder individuell, allerdings müssen Starts und Landungen auf Fluggeländen erfolgen, die vom DHV zugelassen sind. Mittlerweile sind diese nicht mehr nur auf den Alpenraum oder die Mittelgebirge beschränkt, sondern durch den Einsatz von Schleppwinden auch im Flachland möglich. Genaue Einzelheiten zur Ausbildung, den Flugflächen und über das Wettbewerbsfliegen für Fortgeschrittene erhalten Sie beim Deutschen Hängegleiter Verband.

Wie oft?

Zu Beginn des Drachen – und Gleitschirmfliegens steht die Ausbildung, denn gesteuert wird ein Drachen ausschließlich durch Schwerpunktverlagerung mit Hilfe eines Steuerbügels. Für die Steuerung eines Gleitschirmes werden zusätzlich zur Gewichtsverlagerung Steuerleinen benutzt.
In einem Grundkurs werden nach einer theoretischen Einweisung, einfache Startübungen durchgeführt. Nach drei bis sieben Tagen und 20 Flügen mit einer Höhendifferenz von 40 bis 100 Metern erhalten Sie einen Lernausweis. Der nächste Schritt ist die Höhenflugausbildung in 20 Stunden in den Fächern Luftrecht, Meteorologie, Gerätekunde und Verhalten in besonderen Fällen. Der praktische Teil umfasst 40 Flüge. Dabei wird unter Aufsicht von zwei Fluglehrern die Höhendifferenz schrittweise auf über 500 Meter gesteigert und es werden verschiedene Flugübungen und Manöver trainiert. Nach erfolgreicher Prüfung wird der „A-Schein“ ausgehändigt. Damit dürfen Sie von einem Startplatz los fliegen und auf dem dazugehörigen Platz landen. In einem weiteren Ausbildungsschritt kann auch noch der „B-Schein“ erworben werden, der Überlandflüge erlaubt. Wer sich für Wettbewerbsfliegen interessiert, kann bei regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben mitfliegen.
Körperliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Fliegen sind eine allgemeine Fitness und ein gewisses Maß an Kondition. Aufgrund dessen ist es wichtig, das ganze Jahr über Ausdauertraining zu betreiben und nicht zu lange Pausen zwischen den Flügen vergehen zu lassen, denn Flugsport ist Trainingssport.

Was ist zu beachten?

Gleitschirm- und Drachenfliegen gelten zwar nicht als Risikosportarten, dennoch bleibt natürlich immer ein kleines Restrisiko, das aber durch eine gute Ausbildung auf ein Minimum gesenkt werden kann. Sinnvoll ist es ein Funkgerät mitzunehmen, falls eine Gefahrensituation eintritt.
Beide Sportarten sind sehr vielseitig, Sie können in einer Gruppe, z.B. in einem der über 300 Fliegerclubs, oder allein betrieben werden und sind sehr naturnah, umweltfreundlich und trotz ihrer Außergewöhnlichkeit mit Kosten zwischen 400 und 6500 Euro nicht zu kostspielig. Zur Bekleidung sollte eine winddichte Jacke gehören, Schuhe mit hohem Schaft als Knöchelschutz, ein Helm und ein paar Handschuhe um die Finger beim Hantieren mit den Steuerleinen zu schützen.

Weitere Informationen ...
Deutscher Hängegleiterverband e.V.
Miesbacherstr. 2
83703 Gmund am Tegernsee
Telefon: (08022) 9675-0
Telefax: (08022) 9675-99
E-Mail: dhv(at)dhv.de

Oder:

Deutscher Aero Club e.V.
Hermann-Blenk-Straße 28
38108 Braunschweig
Telefon: (0531) 23 540 – 0
Telefax: (0531) 23 540- 11
E-Mail: info(at)daec.de

Eishockey

Die ersten Schlittschuhe, mit denen man in Dänemark ein Eishockey ähnliches Spiel betrieben hat, waren aus Knochen. Das war anno 1134. Im 16. Jahrhundert entstand daraus in den Niederlanden das Spiel „Bundy“. Der Sprung über den großen Teich nach Kanada fand zu Beginn des 19. Jahrhunderts statt. Am 3. März 1875 wurde das erste richtige Eishockeyspiel in Montreal ausgetragen. Mittlerweile verfügen Kanada und die USA über die beste Profiliga der Welt. Aber auch in Deutschland erfreut sich die schnellste Mannschaftssportart, die es gibt, großer Beliebtheit. Beim Eishockey muss ein Puck mit Schlägern in das gegnerische Tor geschoben werden. Die hohe Geschwindigkeit gilt dabei zum einen für die Spieler, die in einem normalen Spiel maximal 60 Sekunden auf der Eisfläche agieren und dann wieder ausgewechselt werden, und zum anderen können auch die Pucks Fluggeschwindigkeiten von über 150 km/h erreichen.
Das Wort „Hockey“ kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „krummer Stock“.

Wo?

Eishockey ist eine Sportart, die, wie der Name schon sagt, nur auf dem Eis betrieben werden kann. Beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) können Sie eine Liste erhalten, auf der alle Eisflächen aufgeführt sind, die für Eishockey zur Verfügung stehen. Die Auswahl reicht von Eisflächen mit und ohne Dach bis hin zu großen Hallen. Allerdings sind die Möglichkeiten beschränkt, da die Hallenzeiten meist schon vergeben sind. Hier kann man im Winter auf natürliche Eisflächen ausweichen. Wenn die Gewässer zugefroren sind ist es besonders attraktiv, ein Match auf einem See zu veranstalten.

Wie oft?

Das Spiel belastet den Körper enorm, auch bei Freizeitspielern. Regelmäßiges Training ist daher beim Eishockey unumgänglich. Besonders das Herz-Kreislauf-System wird auf Grund der vielen Sprints stark beansprucht. Es kommt zu einem steten Anfall von Laktat (Milchsäure), der dann wieder abgebaut werden muss. Entscheidend sind die anaerobe und aerobe Ausdauer. Je besser diese ist, umso schneller erholt sich der Spieler bei einer Ruhepause. Außerdem sind Schnellkraft, Koordination und Geschicklichkeit gefragt.
Eine wichtige Voraussetzung für das Eishockeyspiel ist darüber hinaus sicheres Schlittschuhfahren.

Was ist zu beachten?

Wer Eishockey als Freizeitsport betreiben will, sollte auf jeden Fall durch eine sportärztliche Untersuchung abklären, ob eine Vorschädigung des Herzens vorliegt. In kaum einem anderen Sport kommt es zu solch stoßartigen Belastungen. Zudem muss auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, denn ein Spieler kann in einem Spiel bis zu 4 kg Körpergewicht einbüßen.Eishockey ist ein Spiel mit hohem Körpereinsatz durch viele Bodychecks und die Banden, die die Eisfläche eingrenzen. Deshalb ist eine umfangreiche Schutzausrüstung, die auch harten „Bodychecks“ standhält, unumgänglich. Dann ist Eishockey bis auf einige blaue Flecken ungefährlicher als die meisten anderen Mannschaftssportarten.Für die erforderliche Fitness ist es wichtig, im Sommer ein Ausdauertraining zu absolvieren, um für die Eishockey-Saison fit zu sein. Um die gebückte einseitige Belastung zu kompensieren, wäre auch eine Ausgleichssportart wie z.B. Schwimmen ratsam.

Weitere Informationen ...

Deutscher Eishockey-Bund
Haus des Eissports
Betzenweg 34
81247 München
Telefon: (089) 81 82 - 0
Telefax: (089) 81 82 – 36
E-Mail: info(at)deb-online.de

Fallschirmspringen

Anfang des 14. Jahrhunderts benutzten chinesische Zirkusartisten Sonnenschirme, um von hohen Türmen zu springen. Vier Jahrhunderte später erfand die deutsche Luftakrobatin Käthe Paulus den ersten zusammenlegbaren Fallschirm, mit dem sie auch mehrmals erfolgreich absprang. In den darauf folgenden Jahren wurde das Fallschirmspringen zur Rettung der Besatzung von Kleinflugzeugen und im militärischen Bereich wie der Fallschirmjägertruppe eingesetzt. Seit ein paar Jahren hat das Fallschirmspringen auch im Freizeitbereich Einzug gehalten und gilt als der Trendsport der besonderen Art.

Wo?

Bundesweit gibt es derzeit ca. 9500 organisierte aktive Springer. Alle großen Ausbildungszentren und über 90 Vereine und Schulen des Deutschen Fallschirmsportverband (DFV) bieten die Möglichkeit an, das Fallschirmspringen zu erlernen. Alle Ausbilder müssen lizenzierte ausgebildete Sprunglehrer sein. Ob sich auch ein Verein oder eine Schule in Ihrer Nähe befindet, welche verschiedenen Varianten des Fallschirmspringens es gibt und welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, darüber gibt der DFV (www.fallschirmsportverband.de) oder der Deutsche Aero Club Auskunft.

Wie oft?

Das „Wie oft“ spielt am Anfang erstmal keine Rolle, sondern das „Ob“. Nicht jeder traut es sich zu, freiwillig aus einem Flugzeug zu springen, sich ins Nichts fallen zu lassen, dabei den freien Fall zu genießen und auch noch gut unten an- und aufzukommen. Zum Reinschnuppern eignet sich am besten der Tandemsprung. Nach einer kurzen Einweisung in die wesentlichen Abläufe des Sprunges, kann das faszinierende Erlebnis gemeinsam mit einem ausgebildeten Tandemsprunglehrer genossen werden. Hierfür brauchen Sie kein Gesundheitsattest und keine spezielle Ausbildung oder Clubmitgliedschaft, lediglich körperlich gesund müssen Sie sein (insbesondere ohne Herz-Kreislauf-/ und Bandscheibenbeschwerden) und nicht schwerer als 95 kg.

Wenn Sie sich dazu entschließen weiterzumachen, ist eine der Möglichkeiten die klassische Fallschirmsprung-Schulung, die in die Automatik- und Freifallausbildung gegliedert ist. Während der Automatikausbildung springt der Schüler aus Höhen zwischen 1.000 bis 1.500 Metern und ist dabei durch eine Ausziehleine mit dem Flugzeug verbunden. Das Öffnen des Fallschirms wird automatisch ausgelöst. Erst nach mindestens sechs Sprüngen darf die Öffnung selbst per Hand ausgeführt werden. Bei den ersten Freifallsprüngen fällt der Schüler drei bis fünf Sekunden frei, bevor er selbstständig den Fallschirm öffnet. Während der weiteren Ausbildungssprünge lernt der Springer verschiedene kontrollierte Bewegungen wie Drehungen, Rollen oder Salti im freien Fall sicher durchzuführen. Nach den ersten Sprüngen werden kontinuierlich die Absprunghöhe und die „Freifallzeit“ gesteigert.

Bei der sog. AFF - Ausbildung (= Accelerated Free-Fall = Beschleunigte Freifall-Ausbildung) gibt es keine „Automatik“- Sprünge aus niedriger Höhe. Das Wort „beschleunigt“ bezieht sich dabei auf die Lernfortschritte, weil hier vom 1. Sprung an aus mind. 3.500 m Höhe, begleitet und kontrolliert von zwei besonders ausgebildeten Sprunglehrern, im Freifall gesprungen wird. Aus diesem Grund ist die Vorausbildung sehr intensiv und schülerzentriert. Die mitspringenden Lehrer beobachten und korrigieren während der 50 sec. Freifall bei jedem Sprung die Bewegungsausführungen der/des Schüler(s)in. Werden die für jeden einzelnen Sprung gestellten Aufgaben zufriedenstellend erfüllt, wird zum nächsten Sprung (= LEVEL) weitergegangen und von Level zu Level werden die aktiven Hilfestellungen der Lehrer weniger.

Ab dem 4. Level begleitet nur noch ein Lehrer die/den Schüler(in). Die Grundausbildung ist mit dem 7. Level abgeschlossen, d.h. die Schülerin /der Schüler kann alleine springen, ist aber noch im Schüler-Status, d. h. wird noch von Sprunglehrern überwacht und betreut und hat weiterhin verschiedene Übungs-Aufgaben zu erfüllen.

Bis zur Erreichung der Prüfungsreife sind mindestens 25 Sprünge mit manueller Auslösung erforderlich.

Was ist zu beachten?

Beim Fallschirmspringen müssen Spaß und Freude am Sport mit einem Maximum an Sicherheit verbunden werden. Um die möglichen Risiken so gering wie möglich zu halten, sind neben persönlicher Fitness hier die gute Ausbildung mit einer intensiven Schulung möglicher Problemsituationen, die optimale Ausrüstung und die Eigenverantwortung des Springers von entscheidender Bedeutung. Bevor Sie aber mit der klassischen Fallschirmsprung-Schulung oder der beschleunigten Freifallausbildung (AFF) beginnen können, müssen Sie vorher dringend einen Arzt aufsuchen, der einen Gesundheits-Check durchführt. Ohne ein Tauglichkeitsattest eines Sport- oder Hausarztes dürfen Sie nicht springen. Außerdem erforderlich sind ein Personalausweis, zwei Passbilder und ein Nachweis über eine Teilnahme an einem 1.Hilfe-Kurs.

Weitere Informationen ...

Deutscher Fallschirmsportverband e.V. (DFV)

Comotorstraße 5
66802 Überherrn
Telefon: (06836) 92 306
Telefax: (06836) 92 308
E-Mail: info(at)fallschirmsportverband.de

Fechten

Fechten ist die Kunst, zu treffen, ohne getroffen zu werden. Dabei gibt es die Wahl zwischen drei Waffen: dem Florett, dem Degen und dem Säbel. Früher oft bei Streitigkeiten um Ehre und das weibliche Geschlecht bei Duellen eingesetzt, dienen diese Waffen jetzt nur noch dem modernen Zweikampfsport. Obwohl hier Waffen und Treffer beim Gegner im Vordergrund stehen, ist der Fechtsport relativ ungefährlich. Die umfangreiche Schutzkleidung verhindert die meisten Verletzungen. Um das Fechten richtig zu erlernen, ist intensives und langjähriges Training notwendig.

Wo?

Fechten ist ein Sport, den Sie außerhalb der etablierten Vereine nicht erlernen und ausüben können. Der Hauptgrund dafür sind die komplizierten und trainingsintensiven Handlungsabläufe, die nur im Beisein von ausgebildeten Trainern erlernt und perfektioniert werden können. Mehr als 500 Clubs mit 24 300 Mitgliedern sind derzeit in Deutschland registriert. Beim Deutschen Fechter Bund können Sie sich über den Fechtsport allgemein und die Abteilung, die besonders für Sportler jenseits der 50 zuständig ist, informieren. Außerdem können Sie unter der Rubrik „Landesverbände“ einen Club in Ihrer Nähe suchen.

Wie oft?

Wer das Fechten beginnt, sollte wissen, dass die richtigen Erfolgserlebnisse auf sich warten lassen. Dadurch sollten Sie sich nicht entmutigen lassen, denn der Fechtsport ist wegen der komplexen Handlungsabläufe und Techniken für alle Altersgruppen schwer zu lernen. Es kommt vor allem auf gute Koordination und Schnelligkeit an. Im Training wird vor allem an der Verbesserung der koordinativ-technischen und der strategisch-taktischen Fertigkeiten gearbeitet und die allgemeine Ausdauer geschult. Mindestens zweimal pro Woche sollte trainiert werden. Wenn die Grundlagen, also die technischen Fertigkeiten und die Bewegungsschnelligkeit, erworben sind, lernen Sie den Umgang mit der ausgewählten Waffe. Erst wenn der Sportler auf Angriffe des Gegners richtig reagieren kann und auch selbst Angriffe startet, gilt der Fechtsport als erlernt.

Was ist zu beachten?

Das Fechten ist ein ästhetischer, schön anzuschauender Sport, der viele Facetten wie den Aspekt des Teamgeistes, des Erfolgserlebnisses und die positive Wirkung auf Organismus und Gesundheit in sich vereint. Auch gerade für Sportler jenseits der 50 ist er sehr attraktiv, weil das Verletzungsrisiko recht gering ist. Dennoch ist es ein sehr zeitintensiver Sport. Nur wer dass akzeptiert, sollte ihn betreiben. Sonst könnte die Enttäuschung, den Spaß am Fechten trüben. Durch das Equipment wie Schutzmaske, Übungswaffe und eine aus Spezialstoffen gefertigte Bekleidung ist Fechten eine relativ teure Sportart, allerdings stellt der Verein dies meist für Anfänger. Sie brauchen nur Turnschuhe und einen Trainingsanzug. Bevor es ins Gefecht geht, muss immer eine ausgiebige Erwärmung und Dehnung nicht nur der fechtspezifischen Muskelgruppen stattfinden.
Über die Wahl der Waffe streiten sich die Geister. Am besten probieren Sie alle einmal aus und entscheiden dann.

Weitere Informationen ...

Deutscher Fechter-Bund
Am Neuen Lindenhof 2
53117 Bonn
Telefon: (0228) 989 050
Telefax: (0228) 679 430
E-Mail: goering(at)fechten.org

Fußball

Es gibt wohl fast Niemanden, der nicht schon mal einen Ball gekickt hat. König Fußball ist die Sportart Nummer 1 in Deutschland. 6,3 Millionen rennen aktiv dem Ball hinterher, mehr als in jeder anderen Sportart in diesem Land. Fußball ist ein Mannschaftssport, wie er im Buche steht: schnell, dynamisch, spannend und relativ leicht zu erlernen. Der Teamgeist schweißt über alle Altersgrenzen hinweg die Mannschaftskameraden zusammen. Früher eine Männerdomäne, haben spätestens die Erfolge der Damen-Nationalmannschaft auch ein großes Interesse bei den weiblichen Sportbegeisterten geweckt. Gespielt wird meist auf Rasen- und Aschenplätze, aber auch in der Halle oder beim Beach-Soccer am Strand.

Wo?

Deutschlandweit gibt es mehr als 26 000 Clubs mit fast 170.000 Mannschaften, die im Deutschen Fußball Bund organisiert sind. Fast alle Städte und Gemeinden haben eigene Fußballvereine, die je nach Altersklasse und Spielstärke verschiedene Mannschaften haben. Über die Vereine kann neben den Ligen auch an Freundschaftsturnieren teilgenommen werden. Zusätzlich gibt es natürlich zahlreiche Freizeitkicker, die in Parks oder auf öffentlichen Sportfeldern spielen.

Wie oft?

Wichtig sind beim Fußball neben Teamgeist vor allem Koordination, Schnellkraft, Ausdauer und Geschicklichkeit. Richtiges Ballannehmen, Passen, Schießen, Köpfen und Führen des Balls müssen richtig erlernt und regelmäßig geübt werden, wenn man besser werden will. Empfohlene Trainingsintensität: mindestens einmal die Woche und nicht weniger als eine Stunde. Zusätzlich zum Spiel mit dem Leder sollte ein Ausdauertraining kommen.

Was ist zu beachten?

Wer keine Wettkampfambitionen hat, sollte das Spiel langsam angehen lassen. Fußball macht auch Spaß, wenn das Leder nicht immer richtig angenommen oder gepasst wird. Auch muss ein Freizeitspiel nicht unbedingt 90 Minuten lang gehen, es kann aufhören, wenn alle „aus der Puste“ sind oder keine Lust mehr haben. Wichtig ist der Spaß am Spielen selbst und nicht unbedingt das Gewinnen. Faires Kicken schließt zudem Foulspiele und harte Körpereinsätze aus. Dennoch sollten Sie unbedingt Schienenbeinschoner tragen, um blauen Flecken vorzubeugen, falls es denn doch mal unbeabsichtigt passiert. Außerdem wichtig ist natürlich auch gutes Schuhwerk, um die Gelenke zu schonen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Fußball-Bund
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 6788 – 0
Telefax: (069) 6788 – 204
E-Mail: info(at)dfb.de

Golf

Golf ist ein Trendsport geworden, der sich besonders unter älteren Freizeitsportlern steigender Beliebtheit erfreut. Jeder zweite Golfspieler ist älter als 50 Jahre.

Viel Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte und führt sogar zu einem erheblichen Energieverbrauch. Bei einer 18-Loch-Runde werden zusätzlich zum Grundverbrauch rund 330 Kalorien verbrannt. Regelmäßiges Golfspiel wirkt darüber hinaus dem altersbedingten Nachlassen der Koordination und Flexibilität entgegen.

Wo?

Ohne eine gute Schlagtechnik macht das Golfspielen auf die Dauer wenig Spaß. Für Einsteiger ist es deshalb ratsam, sich an einen Golfclub zu wenden und dort zunächst ein "Schnuppertraining" und dann einen Lehrgang zu absolvieren, um sich unter der Anleitung eines professionellen Trainers in das Einmaleins des "grünen" Sports einweisen zu lassen.

Sinnvoll ist es, sich von Beginn an einem Club des Deutschen Golf Verbandes (DGV) oder der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) anzuschließen.


Darüber hinaus gibt es inzwischen eine Reihe so genannter "pay & play-Anlagen", bei denen es sich um öffentliche Kurzplätze handelt, die Golfinteressierten einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in den Golfsport ermöglichen.

Wie oft?

Das ist natürlich eine Zeitfrage, denn eine Golfrunde dauert gewöhnlich mehrere Stunden. Um das Verletzungsrisiko zu vermindern, das beim Golf nicht gering ist, sollten Sie durch Ausgleichsgymnastik und Krafttraining regelmäßig in der Woche Ihre Schulter-, Rücken- und Bauchmuskulatur stärken.

Was ist zu beachten?

Wer in den Golfsport neu einsteigt, muss sich nicht sofort eine komplette Ausrüstung anschaffen. Für den Anfang reicht ein halber Schlägersatz, der aus drei Eisen (5, 7 und 9) für das Fairway besteht, einem oder zwei Hölzern (z.B. 3 und 5) für Abschläge und weite Schläge, einem Sand- oder Pitching Wedge für Schläge aus dem Bunker bzw. für das kurze Spiel und einem Putter zum Einlochen. Ein Halbsatz muss mit Bag nicht teurer als 200 Euro sein. Unverzichtbar ist außerdem ein Leder- oder Stoffhandschuh, der schmerzhafte Blasen verhindert. Wichtig sind ebenso bequeme Schuhe, denn bei einer kompletten Golfrunde kommt man leicht auf eine Wegstrecke von mehreren Kilometern.

Weitere Informationen ...

Deutscher Golf Verband
Viktoriastraße 16
65189 Wiesbaden
Tel. 0611/990200
Fax 0611/9902040
e-Mail: sl(at)dgv.golf.de

Gymnastik

Wer den ganzen Körper in Form bringen will, dabei rhythmisches Bewegen mit und ohne Musik, Vielseitigkeit und Abwechslung bevorzugt, der sollte das vielfältige Angebot der Gymnastik nutzen. Hier kann jeder passende und attraktive Bewegungsmöglichkeiten finden, von gymnastisch- tänzerischen Übungen bis hin zu zweckgymnastischen Trainingsformen. Man kann die Beweglichkeit erhalten und verbessern, Haltungsaufbau und Körperkontrolle entwickeln, Koordinationsfähigkeit herausfordern und verbessern (z.B. Gleichgewicht, Bewegungskopplung, Rhythmus) und Kraft und Ausdauer verbessern. Dabei kann man ohne Gerät und auch mit Handgeräten trainieren, sich allein oder in der Gruppe bewegen, auch in gestalteter Form.
Aufgrund der differenzierten Aufgabenstellungen kann man auch über 50 problemlos in die Gymnastik einsteigen, und selbst bei körperlichen Beeinträchtigen bieten sich vielfältige gymnastische Fitnessübungen an. Durch das Trainieren von Bewegungsfolgen wird das motorische Gedächtnis herausgefordert. Für hochaltrige Menschen kann Gymnastik zudem ein wichtiges Training zur Sturzprophylaxe sein.

Wo?
Die Turnvereine mit entsprechend ausgebildeten Trainern bieten Gruppen und Kurse an. Gymnastik kann man aber auch zu Hause betreiben, z.B. Übungen mit dem Stab zur Verbesserung der Beweglichkeit im Schultergürtel, Übungen mit Hanteln zum Kräftigen der Rumpf- und Armmuskulatur, Übungen mit dem Ball zur Bewegungskopplung oder zum Objektgleichgewicht.

Wie oft?
Nur regelmäßiges Training bringt entsprechende Wirkungen. Man kann in der Gymnastik ohne Bedenken auch jeden Tag trainieren, denn die Übungen mit den wechselnden Anforderungen sind so vielfältig, dass Überbelastungen im Bereich des Frei-zeitsports kaum auftreten können.

Was ist zu beachten?  
Größe und Gewicht der Geräte sind dem Können und der Körpergröße entsprechend zu wählen. Beweglichkeitsübungen und kräftigende Übungen für die Füße haben nur einen Effekt, wenn in dünnen Gymnastikschläppchen oder barfüßig trainiert wird. Bei Übungen mit schwereren Geräten wie Medizinball und Hanteln sollte man hingegen feste Sportschuhe tragen. Zudem muss hier durch eine gute Atemtechnik Press-atmung ausgeschlossen werden. Man sollte durchgehend auf achsengerechtes Bewegen, auf Stabilisierung der Körpermitte und der Fußgelenke achten. Mit zunehmendem Alter sollte man Sprungübungen zugunsten von schwingenden Bewegungen reduzieren.

Weiter Informationen ...
Deutscher Turner-Bund
Fachgebiet Gymnastik
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67801-0
Email: hotline(at)dtb-online.de

Handball

Bild: picture-alliance/dpa

Handball ist eine Spielsportart, die wesentliche Wurzeln in Deutschland hat.
Handball ist ein Mannschaftsspiel, das durch Vielfalt an physischen und psychischen Anforderungen einem „sportlichen Mehrkampf“ entspricht.

Seine Merkmale sind Schnelligkeit, Dynamik, Kreativität, Kampfkraft und Spannung – nach Regeln, fair und emotional. Charakteristisch und faszinierend ist die hohe Zahl erzielter Tore oder das Verhindern von Toren durch aktive Abwehr und glanzvolle Torhüterparaden – das schafft Emotionen. Alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene können sich in Mannschaften/Gruppen bei verschiedenen Spielformen messen. Vergleiche sind auf unterschiedlichen Leistungsebenen im Breitensport und Leistungssport möglich. Die Vielzahl der körperlichen, geistigen und sozialen Anforderungen sind ideale Voraussetzungen für eine positive individuelle Entwicklung der Sportlerin/des Sportlers. Jeder einzelne ist für ein effektives Zusammenspiel in der Mannschaft und für den gemeinsamen Erfolg bedeutsam. Training, Wettkampf und Vereinsleben ermöglichen den Sportlern und allen Beteiligten emotionale Erlebnisse. Handball ist in Deutschland die beliebteste Hallenspielsportart mit großer Medienwirksamkeit.

Wo?

Der DHB ist der weltgrößte Handball-Verband und alleiniger Vertreter des organisierten Handballs in Deutschland und damit auch auf internationaler Ebene.
Durch die Organisation des Handballs übernimmt der DHB eine wichtige gesellschaftliche Funktion.
Die Struktur mit Bundesliga-Vereinigungen, Regional- und Landesverbänden, Bezirks- oder/und Kreisfachverbänden und Vereinen ist partnerschaftlich ausgerichtet.
Vereine und Abteilungen sind Basis des DHB, haben Mitwirkung an Entscheidungen und tragen deren Umsetzung.
Der Bundesverband und folgend seine Gliederungen geben als Dienstleister konzeptionelle und in Teilbereichen direkte Anleitung und Unterstützung für die Vereine und Mitglieder.
Neben dem Handball in der Halle hat sich in Deutschland eine sommerliche Alternative entwickelt. Im Beachhandball sind Sommer für Sommer viele Tausende Spieler und Spielerinnen aus allen Altersklassen aktiv.
Beachhandball und in regionalen Bereichen auch der traditionelle Feldhandball geben auch älteren Aktiven zusätzlich die Möglichkeit, dem Sport treu zu bleiben.

Wie oft?

Handball kann nur erfolgreich spielen, wer auch trainiert. Je nach Alters- und Leistungsklasse sind Trainingsumfänge sehr variabel. Im Jugendbereich liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Ausbildung im technischen und taktischen Bereich. Je nach Zielvorstellung sind die Trainingsumfänge sehr unterschiedlich angelegt.
Ein Stützpunktsystem hilft bei der gezielten Sichtung und Schulung junger SpielerInnen, die später die Auswahlmannschaften des DHB und die Basis der Vereinsmannschaften bilden.
Wichtig ist eine fundierte Grundausbildung, die durch eine strukturierte Ausbildung der Übungsleiter und Trainer gewährleistet wird.

Was ist zu beachten?

Handball wird in der Halle mit 6 gegen 6 Feldspielern und je einem Torwart gespielt. Die Tore sind 3m breit und 2m hoch und stehen in einem neutralen Raum am Ende des Spielfeldes. Dieser Raum, den die Spieler nicht betreten dürfen, wird mit einer Linie im Abstand von 6m um das Tor gekenn-zeichnet.
Andere Spielformen mit weniger Spielern oder im Jugendbereich auf kleinere Tore sind möglich. Eine Variante ist der Beachhandball, der auf einem deutlich kleineren Feld im Sand mit 3 gegen 3 + Torwart gespielt wird.
Im Handball ist die Taktik und ihre technische Umsetzung auf den verschiedensten Ebenen möglich, angepasst an die Spielstärke der jeweilig Beteiligten.

Weitere Informationen ...

Deutscher Handball-Bund
Breiten- und Freizeitsport
Strobelallee 56
44139 Dortmund
Telefon: (0231) 91 19 1-0
Telefax: (0231) 12 40 61
E-Mail: info@remove-this.dhb.de

Hockey

Vorformen von Hockey gab es schon 3000 v. Christ im asiatischen Raum. Der moderne und schnelle Mannschaftssport, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung im England des 19. Jahrhunderts. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Aktiven auf mehr als 66 000 gestiegen.
Man kann Hockey in jeder Altersgruppe spielen, da es von der Bundesliga bis hin zur Freizeit-Senioren-Kategorie viele Angebote gibt.
Ziel des Spiel ist es, einen 160 Gramm schweren Ball über Kunst- oder Naturrasen mit dem Schläger in ein Tor zu befördern. Anders als beim Eishockey ist Körpereinsatz generell verboten.

Wo?

Hockey ist eine Sportart, die zu jeder Jahreszeit gespielt werden kann: Im Winter in der Halle mit kleiner Mannschaftsbesetzung, im Sommer draußen auf Kunst- oder Naturrasen mit großem Spieleraufgebot. Durch die verschiedene Zahl der Akteure, den anderen Spielfelduntergrund und das unterschiedliche Regelwerk kann man beim Hallen- und Feldhockey fast von zwei Sportarten sprechen.
Beim Deutschen Hockey-Bund finden alle interessierten Sportler eine übersichtliche Liste mit rund 400 Vereinen in ganz Deutschland. Neben Anfänger- und Fortgeschrittenenmannschaften, die auch an Turnieren teilnehmen, gibt es eigens Angebote für Ungeübte, die in Freizeitmannschaften das Hockey erlernen oder verbessern können. Hierbei stehen Spaß, Teamgeist, die Lust an der Bewegung und die Geselligkeit hinterher im Clubhaus im Vordergrund.

Wie oft?

Hockey ist eine Sportart, die nicht ganz leicht zu erlernen ist. „Draufschlagen“ ist zwar einfach, aber vor allem gefährlich für andere und wenig produktiv. Im Hockey bestehen hohe technische Anforderungen durch das Spielen des kleinen Hockeyballs mit der recht kleinen Schlägerfläche. Auf die Dauer sollte man die richtige Technik erlernen, damit sich das Erfolgserlebnis auch im Freizeitsport einstellen kann. Die Geschicklichkeit im Umgang mit Schläger und Ball, also die richtige Stocktechnik, kann nur mit regelmäßigem Training erreicht werden. Am effektivsten sind 2 bis 3 Mal die Woche, Minimum einmal wöchentlich. Dribbeln, Stoppen und Passen sind die wesentlichen Elemente des Spiels. Gefragt sind dafür Koordination und Ausdauer. Wie bei den meisten Mannschaftssportarten ist auch beim Hockey ein regelmäßiges Konditionstraining wichtig.

Was ist zu beachten?

Hockey ist eine schnelle Sportart, trotzdem müssen die Spieler den Ball im wahrsten Sinne des Wortes flach halten, um den Regeln gerecht zu werden. Um sich vor Körpertreffern zu schützen, trägt der Torwart eine Schutzausrüstung. Die Feldspieler sollten in jedem Fall Schienenbeinschoner und einen Mund-/ Zahnschutz tragen. Auch wichtig sind gute Sportschuhe mit einem leichten Noppenprofil, das ein Wegrutschen auf Natur- oder Kunstrasen verhindert. Alle Hockeybegeisterten, die mit Rückenproblem zu kämpfen haben, sollten eine Ausgleichssportart wie das Schwimmen betreiben, um die gebückte einseitige Belastung zu kompensieren. Richtig dosiert und in einer Freizeitmannschaft, die weniger das Gewinnen als eher den Spaß an der Bewegung zum Ziel hat, ist Hockey auch für Ungeübte, schon etwas ältere Sportler zu empfehlen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Hockey-Bund

Frau Maren Boyé

Referentin für Breitensport & Vereinsentwicklung
Am Hockeypark 1
41179 Mönchengladbach
Telefon: (02161) 30772-144
Telefax: (02161) 30772-20
E-Mail: boye@deutscher-hockey-bund.de

Indiaca

Indiaca ist ein volleyballähnlicher Mannschaftssport. Anstelle eines Balles wird ein großer Federball, die Indiaca, mit der flachen Hand über das Netz zum Gegner geschlagen. Die Indiaca besteht aus einem gelben weichen Schlagkissen (Indiaca-Pad) und vier großen roten Federn. Die Indiaca wird zum Partner oder Gegner gespielt, indem mit der flachen Hand gegen das Indiaca-Pad geschlagen wird.

Indiaca ist leicht erlernbar und wegen der geringen Verletzungsgefahr besonders für Senioren geeignet. Ein großer Vorteil liegt darin, dass im Gegensatz zu einem Volleyball die Indiaca keine Verletzungen oder blaue Flecken an Hand oder Unterarm hinterlässt. Und außerdem rollt die Indiaca nicht weg. Sie bleibt dort liegen, wo sie auf den Boden fällt, und kann deshalb sofort wieder aufgenommen und weitergespielt werden, ohne lange hinter dem Ball herzulaufen. So machen auch die Indiaca-Zuspielübungen Spaß und können als kleine Wettbewerbe im Seniorensport am Anfang oder Ende einer Stunde eingesetzt werden.

Indiaca ist bestens geeignet für gemischte Gruppen bzgl. Alter, Geschlecht und Spielstärke. Es ist also DAS ideale Freizeitspiel gerade für Senioren, zumal die Mannschaftsgröße, das Spielfeld, die Netzhöhe variabel sind und der Gruppe angepasst werden können, ebenso kann das Regelwerk vereinfacht werden.

Indiacaspielen schult die Reaktionsschnelligkeit, die Geschicklichkeit und die Koordinationsfähigkeit. Indiaca fördert die Beidhändigkeit, wenn bei Übungen die Indiaca abwechselnd mit der rechten und der linken Hand gespielt wird.

Wo?

In vielen Sportvereinen wird Indiaca für Senioren angeboten. Indiaca kann überall gespielt werden, nicht nur in der Halle, sondern auch auf Rasenfeldern, Bergwiesen und Sandplätzen. Indiaca ist als Turnspiel beim Deutschen Turnerbund organisiert. Seit 1998 werden Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Indiaca ist auch ein attraktives Wettkampfspiel für Senioren. In den Altersklassen 45+ und 55+ spielen Männer-, Frauen- und Mixed-Teams um Turniersiege und Deutsche Meisterschaften.

Wie oft?

Regelmäßiges Training wird in den Vereinen angeboten. Senioren spielen meist einmal oder zweimal pro Woche 2 Stunden lang. Grundsätzlich kann Indiaca sooft und solange gespielt werden, wie es Spaß macht und der Körper sich dabei wohl fühlt.

Was ist zu beachten?

Als Wettkampf-Spielball wird nur die Indiaca-Turnier verwendet, sie ist im Sportfachhandel ab ca. 11 Euro zu bekommen. Das komplette Federbüschel kann bei Beschädigung ausgetauscht werden, ein neues Federbüschel kostet ca.3 Euro (Stand: 2008). Es gibt spezielle Indiacanetze mit einer Maschenweite von 5 cm, Volleyballnetze sind leider zu großmaschig. Im Freizeitbereich reicht ein Federball-Netz oder eine Schnur. Das offizielle Spielfeld ist 6,10 m breit und 16 m lang, also kleiner als ein Volleyballfeld. Indiaca wird auch nur zu fünft gespielt. Jedes Team hat 3 Netzspieler und 2 Rückraumspieler. Durch Rotation wechseln die Spieler während eines Spiels ihre Positionen. So ist jeder mal im Angriff und mal in der Verteidigung tätig. Die Indiaca darf wie beim Volleyballspiel dreimal hintereinander im eigenen Feld gespielt werden, deshalb lautet die Taktik auch hier: 1. Annahme, 2. Stellen, 3. Schmettern. Ein Spiel geht über 2 Gewinnsätze. Ein Satz geht bis 25 Punkte (mit 2 Punkte Vorsprung, also z.B. 23:25 oder 28:26). Die Netzhöhen sind unterschiedlich nach Geschlecht und Alter. Im Seniorenbereich. ist das Netz 2,10 m hoch.

Weitere Informationen ...

Deutscher Turner-Bund
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67801 - 0
Telefax: (069) 67801 - 0
E-Mail: hotline(at)dtb-online.de

Inlineskating

Mehr als 14 Millionen Deutsche hat diese rasante Sportart auf die Rollen gebracht. Keine Frage, dass Inlineskating die allgemeine Fitness nachhaltig fördert. Die harmonischen Bewegungsabläufe schonen Gelenke, straffen Muskeln und Gewebe.  Kraft,  Ausdauer und  Koordination werden auf angenehme Weise trainiert. Jeder Inlineskater weiß, wie toll es ist, im Gefühl von Freiheit und im richtigen Rhythmus locker dahinzugleiten. Ein Sport für die ganze Familie.

Wo?

Inlineskating kann man natürlich selbst organisiert betreiben. Es ist jedoch von Vorteil, sich der Inline-Abteilung des Sportvereins oder eines eigenständigen Inline-Vereins anzuschließen. Auch der Deutsche Ski-Verband hat ein Programm entwickelt, mit dem sich eine optimale Hinführung vom Inline-Skaten zum Skilanglauf, aber auch zum Ski Alpin, verwirklichen lässt. In den Vereinen erfährt man von Gleichgesinnten die besten Informationen, Tricks und Kniffe. Ganz wichtig: Vereinsmitglieder genießen Versicherungsschutz!
Sie können sich auch gleich hier für das Inlineskating-Fitnessprogramm entscheiden.

Wie oft?

Es gibt viele Gelegenheiten, sich am besten täglich auf den Rollen zu bewegen. Schon viele Inlineskater haben auf dem Weg zur Arbeit das Auto mit den Inlinern getauscht. Spaß macht die Teilnahme an örtlichen Veranstaltungen, was die Fitness fast nebenbei trainiert.Da das Inline-Skating eine Ausdauersportart ist, sollten Sie es regelmäßig betreiben. Am Anfang am besten zweimal wöchentlich, aber nur rund 20 Minuten, um die Technik zu erlernen und die Koordination zu schulen. Später sollten sich die Trainingseinheiten auf jeweils rund eine Stunde erhöhen, um einen guten Trainingseffekt beim Ausdauertraining zu erzielen. Kleiner Tipp der Sportmediziner: Das Tempo sollte immer nur so weit gesteigert werde, dass Sie es schaffen, sich noch mit Ihrem Trainingspartner/in zu unterhalten und frei durch zu atmen.
Im Verein kann man sich einer Gruppe anschließen, wobei die geschulten Trainer darauf achten, dass man weder über- noch unterfordert wird. Das Erlernen der Technik, besonders die des Bremsens und Fallens, sollte im Vordergrund stehen. Hierbei lernen Sie schmerzhafte Stürze zu vermeiden und zum Beispiel auch, wie man im Fall der Fälle auf den Handgelenkschonern rutscht, statt den Sturz mit den Armen und Fingern aufzufangen.

Was ist zu beachten?

Richtig gehandhabt, ist das Inline-Skating eine empfehlenswerte Sportart für alle Altersgruppen, weil sie nicht nur relativ leicht zu erlernen, sondern auch eine sehr positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat. Außerdem ist es gelenkschonend, durch die gleitende Bewegung sehr Bandscheibenfreundlich und trainiert optimal die Bein- und Gesäßmuskulatur. Bei all diesen positiven Punkten, dürfen Sie allerdings auch die Nachteile dieser rasanten Sportart nicht vergessen. Bei einem Sturz kann es leicht zu Verletzungen kommen, die allerdings meist auftreten, wenn keine Schutzkleidung getragen wird. Darum unbedingt erforderlich: die richtige Ausrüstung: Ein gut passender Helm sowie Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner. Beim Kauf von Inlineskatern sind Billigangebote mit Vorsicht zu genießen. Auf die gute Passform kommt es an und auf die Beschaffenheit der Rollen. Lassen Sie sich am besten von einem Fachmann beraten.

Weitere Informationen ...

Deutscher Rollsport- und Inline-Verband e.V. (DRIV)
Sterngasse 5
89073 Ulm
Telefon (0731/6 64 14)
Telefax (0731) 9 60 35 17
E-Mail: info(at)driv.de

Jazz und Modern Dance

Jeder Mensch hat ein Gefühl für Rhythmus. Und die meisten Menschen bewegen sich auch gern zu Musik, ob allein, zu zweit oder in einer Gruppe. Tanzsport ist aber noch mehr als tänzerische Bewegung zu Musik. Denn Tanzen macht fit bis ins hohe Alter, erhält die Gesundheit und fördert auch insbesondere die Koordinationsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Darüber hinaus dient Tanzen natürlich der Ausdauer und damit der gesamten Fitness von Körper und Geist
Jazz und Modern Dance sind junge Tanzsportarten, die sich durch Kunst und Sport auf der Tanzfläche ausdrücken. Der Tanzstil hat eine Entwicklung von mehreren Jahrzehnten durchlebt. Der Jazz Dance enthält Elemente aus afrikanischen, europäischen und amerikanischen Tanzstilen, der Modern Dance ist eine Erfindung neuzeitlicher Tanzchoreographen auf der Basis von Modetänzen. Die Gemeinsamkeiten von beiden sind, dass die meisten Bewegungen und Ausdrücke nicht fest vorgeschrieben sind, sondern durch die Phantasie der Tanzenden bestimmt werden. Vorkenntnisse müssen nicht sein, erlaubt ist, was Spaß macht und Lebensfreude ausdrückt. Die ersten Tanzturniere in Deutschland fanden Mitte der 70er Jahre statt. In den darauf folgen Jahren hat der „Fitmacher“ Jazz und Modern Dance, kurz JMD genannt, immer mehr begeisterte Anhänger gefunden und sich aus dem reinen Freizeit- und Breitensport auch zu einer Leistungssportdisziplin mit Nationalen und internationalen Meisterschaften und Ligasystemen entwickelt

Wo?

Beim Deutschen Tanzsportverband erfahren Sie, wo einer der über 2.000 Tanzsportvereine, die sich dem Jazz und Modern Dance widmen, in Ihrer Nähe zu finden ist. Davon nehmen rund 450 Teams regelmäßig bundesweit an Wettbewerben und Wettkämpfen teil. Noch viel mehr Gruppen aller Altersklassen trainieren in den unterschiedlichen Kursen, meist in der Turnhalle oder dem Clubhaus des Vereins.

Wie oft?

Zwar heißt beim Jazz und Modern Dance die Devise: Erlaubt ist alles, was Spaß macht. Dennoch gibt es auch einige Regeln, schließlich wird JMD in einer Gruppe getanzt, auf die man Rücksicht nehmen muss. Um ein eingespieltes Team zu werden und die dafür notwendige Choreographie zu erlernen, sind ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche empfehlenswert. Mit der dann sich bald einstellenden Routine werden die Bewegungsgrenzen immer weiter, sind sogar Sprünge und Drehungen möglich. Der eigene Körper wird bewusst erkannt und gleichmäßig trainiert, die Fitness verbessert.

Was ist zu beachten?

Jazz und Modern Dance ist die einmalige Chance, Kunst und Sport miteinander zu kombinieren. Kreation ist hier gefragt, Sie können sich durch Ihre Bewegungen zur Musik ausdrücken. Auf der anderen Seite halten Sie sich dadurch fit und es macht Spaß. Hinzu kommt der soziale Effekt. JMD wird in der Gruppe in einem Tanzsportverein betrieben. Geselligkeit, Gemeinschaft und Spaß an der Bewegung werden hier groß geschrieben. Wer etwas in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist, passt die Bewegungen seinem eigenen Wohlbefinden an. Vorkenntnisse müssen nicht sein und der Tanz selbst wird von Phantasie, Kreativität sowie im Rahmen der eigenen körperlichen Möglichkeiten getanzt. Bei Wettkämpfen müssen dann natürlich einige Vorgaben erfüllt werden. Alles, was Sie zum Training brauchen, ist eine leichte, bequeme Kleidung und Schuhe, in denen Sie auch mal eine Drehung wagen können. Wer sich nicht sicher ist, ob Jazz und Modern Dance die richtige Sportart ist, sollte einfach mal bei einem Kurs vorbeischauen und neue Ideen an sich heran lassen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Tanzsportverband e.V.
Haus des Sports II
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 677 28 50
Telefax: (069) 677 28 530
E-Mail: info(at)tanzsport.de

Judo

Seinen Ursprung hat Judo in der traditionellen japanischen Kampfkunst. Diese besondere Art der Selbstverteidigung hat in den vergangenen Jahrzehnten auch immer mehr Anhänger in der Bundesrepublik gefunden. Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass Judo für jedermann geeignet ist, ob groß oder klein, ob dick oder dünn, ob Leistungs- oder Hobbysportler. Jeder, der Lust hat, sich zu bewegen und etwas für die Fitness zu tun, wird bei den verschiedenen Möglichkeiten, die das Judo bietet, das Richtige finden.

Wo?

2600 Judovereine sind derzeit in Deutschland registriert. Das Angebot reicht von Anfänger- über Fortgeschrittenen- bis hin zu Leistungskursen. Hinzu kommen regelmäßig stattfinde Vereinsturniere und internationale Meisterschaften. Einen Überblick und Tipps über Vereine und Angebote in Ihrer Nähe gibt der Deutsche Judo-Bund.

Wie oft?

Ein bis zwei Trainingseinheiten wöchentlich, die sich am Trainingsstand orientieren, reichen aus, um die richtige Fitness zu erlangen und seine Technik zu verbessern. Ein idealer Gradmesser, sich richtig einzuschätzen ist das Judo-Sportabzeichen, eine „richtig-fit“- Aktion des Deutschen Judo-Bundes.

Was ist zu beachten?

Judo ist für jedermann geeignet, gleich auf welchem Leistungsstand man ist. Es hat außerdem den Vorteil, dass auch Sportler/innen unterschiedlicher Stärke und Alters gut miteinander trainieren können. Obwohl es sich um eine alte japanische Kampfkunst handelt, ist es gewaltfrei und ziemlich verletzungsarm. Wer einen Gürtel erlangen, Selbstverteidigung lernen oder sich nur auf die Art fit halten möchte, wird mit dem Judo die richtige Sportart finden. Für Fortgeschrittene gibt es Wettkämpfe auf verschiedenen Ebenen oder auch den Judo-Kata, eine besondere Technik-Demonstration.
Judo ist eine preiswerte Sportart ist. Die Mitgliedsbeiträge in den Vereinen sind nicht sehr hoch. Als Ausrüstung reicht zuerst ein Trainingsanzug. Später wird ein Judo-Anzug notwendig, der schon ab 30,- Euro erhältlich ist. Schuhe brauchen Sie nicht, weil Judo barfuss betrieben wird.

Weitere Informationen ...

Deutscher Judo-Bund e.V.
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67 72 08 - 0
Telefax: (069) 67 72 242
E-Mail: djb(at)judobund.de

Kanu

Das Entdecken von Natur, Landschaft, Tierwelt und die Freude an der Bewegung auf dem Wasser machen den Kanusport zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung für jedes Alter. Hinzu kommen die vielfältigen Möglichkeiten, die je nach Fitnessgrad und Lust jeden das Richtige finden lassen. Die Angebotspalette reicht vom alpinen Wildwasserfahren, über beschauliches Kleinflusswandern, Wettkampfsport bis hin zu Trendsportarten wie Kanu- Rafting und Kanu- Drachenbootrennen. Auch der soziale Aspekt kommt nicht zu kurz, da der Kanusport mit der Familie oder Freunden betrieben werden kann.

Wo?

In Deutschland gibt es rund 114.000 Kanusportler, die in mehr als 1300 Vereinen organisiert sind. Die Adressen der Landesverbände und Vereine finden Sie auf der Homepage des Deutschen Kanu Verbandes (DKV). Außerdem gibt es dort Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten, Kanusport zu betreiben, Literaturhinweise über Kanuwanderfahrten und Regeln zum Verkehr auf dem Wasser. Hier werden auch die Termine von Wanderfahrten (im DKV-Sportprogramm) oder Kanu-Kursen (im DKV-Bildungsprogramm) veröffentlicht.

Wie oft?

Kanusport ist leicht zu erlernen. Um aber eine nicht effiziente Bewegung oder eine Fehlhaltung des Körpers zu vermeiden, sollten Sie sich von einem Experten (Fachübungsleiter oder Trainer) die richtige Technik erklären und zeigen lassen. Dieser führt Sie auch verantwortungsbewusst an den Kanusport heran und hilft Ihnen, die richtigen Fahrten entsprechend den jeweiligen Fähigkeiten und Fitnesslevel auszusuchen. Eine Richtlinie über die Häufigkeit der Trainingsstunden gibt es für den Freizeitsport Kanu nicht. Er kann als Natursport mit der richtigen Ausrüstung das ganze Jahr über betrieben werden. Viele Kanuvereine bieten spezielle Anfängerkurse sowie ganzjährig Übungsstunden und Vereinsfahrten an.

Was ist zu beachten?

Kanusport eignet sich für alle Altersklassen sehr gut, weil er viele Aktivitätsmöglichkeiten bietet und je nach Fitnessstand dosiert werden kann. Außerdem eignet er sich hervorragend für Menschen mit Übergewicht oder Gelenkproblemen. Hinzu kommen der besondere Reiz, sich in oft unberührter Natur zu bewegen und die soziale Komponente, dass auch die Familie oder Freunde daran teilhaben können.
Besonders geeignet ist der Kanuwandersport. Das beinhaltet das ruhige Gleiten auf Flüssen und Seen ebenso wie das gemäßigte Wildwasserfahren. Es gibt aber auch Mannschaftssportarten im Kanusport wie Kanu-, Polo oder Kanu – Drachenbootsport. Wichtig ist, dass Sie den Ratschlägen der Übungsleiter folgen und sich nicht überschätzen. Denn nur so behalten Sie den Spaß am Kanusport und müssen nicht mit der Erschöpfung und der Enttäuschung kämpfen, das Ziel nicht erreicht zu haben. Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Sie sollten schwimmen können oder sich zumindest eine Schwimmweste ausleihen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Kanu Verband e.V.
Bertaallee 8
47055 Duisburg
Telefon: (0203) 99 759 – 0
Telefax: (0203) 99 759 – 60
E-Mail: service(at)kanu.de

Karate

Karate ist eine Kampfkunst chinesischen Ursprungs, die schnell ihren Weg nach Japan fand und von dort weltweit verbreitet wurde. Bekannteste Vertreter des Karate sind wohl die Shaolin Mönche. Der erste deutsche Karate Bund wurde 1961 gegründet. Seitdem finden sich immer mehr Interessierte in den Dojos (Vereinen) ein, um diese alte Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung zu erlernen. Der Körper wird dabei so trainiert, dass Arme und Beine eine mit Waffen vergleichbare Schlagkraft entwickeln können. Oberste Kunst ist allerdings die Vervollkommnung des Charakters. Karate bietet vielseitige Anforderungen an Körper und Geist und ist somit ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress.

Wo?

In den zahlreichen im Bundesgebiet angesiedelten Vereinen, die japanisch Dojo heißen, wird Karate in den unterschiedlichsten Arten für Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersstufen angeboten.
Auf der Internetseite des Deutschen Karate Verbandes führt Sie die Rubrik Landesverbände direkt zu den entsprechenden Karate-Verbänden in den einzelnen Bundesländern, wo in Listen nach dem nächstgelegenen Verein gesucht werden kann.

Wie oft?

In einem regelmäßigen, ein- bis mehrmals wöchentlichen Training in einem Dojo wird der Schüler in die Welt des Karate vertraut gemacht. Jedes Training beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditation. Danach wird eine rituelle Grußzeremonie durchgeführt, in der sich Schüler und Meister voreinander verneigen. Im praktischen Teil werden Schlag-, Stoß, Tritt- und Blocktechniken sowie Hebel und Würfe trainiert. Alle Angriffe werden mit Fuß oder Faust vor dem Auftreffen gestoppt. Der Verzicht auf Trefferwirkung hat oberste Priorität. Karate schult Beweglichkeit, Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft in hohem Maße. Bewusstes Atmen und Konzentrationsübungen machen aus dem Kampf die Kunst, mit leeren Händen zu siegen.
Neben den regelmäßigen Trainingsstunden gibt es die Möglichkeit, an Wochenendlehrgängen, Turnieren oder auch an Trainingslagern im In- und Ausland teilzunehmen.

Was ist zu beachten?

Karate ist eine alte Kampfkunst, bei der Körper und Geist eingesetzt werden, um eine effektive Selbstverteidigung zu erlernen. Sie fördert Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Konzentration und Gelassenheit und bietet einen idealen Ausgleich zum alltäglichen Stress. Karate eine Sportart, die in jeder Altersstufe erlernt werden kann und bei der der ganze Körper trainiert wird. Man muss sich ja nicht gleich den „schwarzen Gürtel“ zum Ziel setzen. Verletzungen sind höchst selten, da alle Angriffe abgewehrt und auch so durchgeführt werden, dass es keine Treffer gibt.
Der Anschaffungspreis der Ausrüstung ist ziemlich niedrig. Sie brauchen lediglich einen Anzug, auch „Karate-Gi“ genannt, der eine äußerst bequeme Form hat und jegliche Bewegung zulässt. Trainiert wird barfuss.

Weitere Informationen ...

Deutscher Karate Verband e.V.
Grabenstraße 37
45964 Gladbeck
Telefon: (02043) 29 88 0
Telefax: (02043) 29 88 91
E-Mail: karate.dkv(at)t-online.de

Kegeln/Bowling

Anno 1157 taucht das Kegeln als Volksspiel zum ersten Mal in unseren Geschichtsbüchern auf. Jahrhunderte später werden die Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller zu begeisterten Anhängern. Nachdem in Amerika das Kegeln wegen der Wetteinsätze verboten war, umgingen findige Sportler das Verbot durch die 10. Kegel – das Bowling war geboren. Seitdem „schieben immer mehr Freizeitsportler eine ruhige Kugel“. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn beim Kegeln und Bowling braucht es eine ruhige Hand, um der Kugel einen stabilen Lauf zu geben. Schließlich müssen Kegel getroffen werden, die rund 20 Meter entfernt sind. Die körperliche Beanspruchung ist beim Kegeln moderat, beim Bowling aufgrund des Gewichts der Kugeln etwas höher. Regelmäßig gespielt, trainieren Kegeln und Bowling vor allem die Koordination.

Wo?

Kegeln und Bowling ist in zahlreichen Vereinen in Deutschland möglich. Eine Auswahl an Kegelclubs findet sich beim Deutschen Keglerbund. Insgesamt gibt es hierzulande mehr als 243 000 aktive „Kegelbrüder“, aber auch das Bowling ist mittlerweile ebenfalls fest im Vereinsleben etabliert. Informationen über Clubs gibt es bei der Deutschen Bowling-Union. Zusätzlich kann in zahlreichen privaten Restaurants und Sportstätten gespielt werden.

Wie oft?

Für viele Menschen geht es beim Bowling und Kegeln hauptsächlich um den Spielspaß. Das heißt: Gespielt wird je nach Lust und Laune. Wer aktiv an Wettkämpfen und Meisterschaften teilnehmen möchte, sollte aber zwei Mal in der Woche trainieren, um die Technik zu optimieren. Im Vordergrund steht hierbei die Koordination bestimmter Bewegungen zum Erreichen der optimalen Kugellauflinie. Empfohlen wird auch ein leichtes Konditionstraining. Um der einseitigen Belastung durch die Kugeln entgegenzuwirken, raten Sportmediziner zu einer Ausgleichssportart wie regelmäßige Gymnastik oder Schwimmen, um eine gezielte Stärkung der Rückenmuskulatur zu erreichen

Was ist zu beachten?

Gelegenheitsspieler und Freizeitsportler ab 50 sollten darauf achten, nicht mit zu viel Elan ans Bowling oder Kegeln zu gehen. Wichtig ist es vor allem, nichts zu übertreiben. Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, nicht unbedingt das Gewinnen. Wie bei jeder anderen Sportart ist es auch hier wichtig, sich aufzuwärmen, um Zerrungen zu vermeiden. Menschen mit leichten Rückenproblemen sollten in jedem Fall eine kleine, nicht so schwere Kugel nehmen. Fragen Sie evtl. nach speziellen Frauen- oder Kinderkugeln. Aber auch diese sollte nicht mit übertriebenem Schwung auf die Bahn gebracht werden, das kann leicht Zerrungen an Rücken- und Armmuskulatur und Gelenkreizungen nach sich ziehen. Im Spiel sollte außerdem auf eine gleichmäßige Atmung geachtet werden, um einen übermäßigen Pressdruck zu vermeiden. Fürs Bowling und Kegeln gibt es bestimmte rutschfeste Schuhe, die im Sporthandel erhältlich sind oder auch vor Ort ausgeliehen werden können.

(Quelle Bilder: Deutscher Kegler- und Bowlingbund)

Weitere Informationen ...

Deutscher Keglerbund
Wilhelmsaue 22
10715 Berlin
Telefon: (030) 873 12 99
Telefax: (030) 873 73 14
E-Mail: deutscher.keglerbund_gs(at)t-online.de

Klettern

„Der Weg ist das Ziel“ – dieses Motto trifft wohl auf viele Kletterer zu. Denn das Ankommen ist nur zweitrangig. Der eigentliche Spaß liegt im Klettern selbst, das in den vergangenen Jahren immer mehr zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist und viele Varianten bietet. Die meisten Freizeitsportler bevorzugen dabei das „Freeclimbing“, entweder in der Natur oder in einer der vielen Indoor-Kletterhallen. Je nach Schwierigkeitsgrad und vorhandenen Erfahrungen ist Klettern eine attraktive Sportart für jede Altersgruppe.

Wo?

Sportklettern wird von vielen Sektionen des Deutschen Alpenvereins angeboten – für jeden Schwierigkeitsgrad, jedes Alter und für jeden Ausbildungsstand vom Anfänger bis Könner. Klettermöglichkeiten gibt es an den heimischen Felsen der Mittelgebirge oder in den Alpen, aber auch an zahlreichen Urlaubsorten im Ausland. Im Internet finden Sie noch zusätzliche Informationen über Neurouten, die von Kletterführern durchgeführt, mit Sicherungshaken versehen und mit einem Schwierigkeitsgrad bewertet wurden, außerdem Empfehlungen über Klettergärten in den Alpen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit in den mittlerweile zahlreichen Indoor-Kletterhallen sein Können zu verbessern. Eine Liste der Hallen in den meisten Städten ist in den gelben Seiten zu finden.

Wie oft?

Klettern ist eine Ausdauersportart und sollte regelmäßig trainiert werden. Wer keinen natürlichen Kletterfelsen in der Nähe hat, kann auf eine Indoorhalle ausweichen, die allerdings niemals die Erfahrungen in der freien Natur im Gebirge ganz ersetzen kann. Sie sollten sich aber auf jeden Fall einer regelmäßig trainierenden Klettergruppe anschließen oder mit einem zuverlässigen Partner Ihre persönliche Leistung steigern. Klettern fördert neben der Ausdauer, die Beweglichkeit, Koordination und Kraft.

Was ist zu beachten?

Oberstes Gebot beim Klettern ist die Sicherheit. Sie sollten sich niemals überschätzen oder alleine aufbrechen. Mindestens ein Partner, der Sie sichert, sollte immer dabei sein. Reicht nämlich einmal Kraft und Kondition nicht mehr aus, können Sie „aussteigen“ und sich ins Seil hängen lassen. Anfänger sollten sich von einem Übungsleiter oder Trainer beraten lassen. Empfehlenswert ist die Ausbildung im Deutschen Alpenverein. Hier finden Sie zudem eine große Angebotspalette, die vom Bergwandern, Hochgebirgstouren bis zum Alpinklettern reicht. Darüber hinaus können Sie hier auch die spezielle Kletterausrüstung leihen, die unbedingt vor Routenantritt überprüft werden sollte. Die Kleidung sollte bequem und möglichst atmungsaktiv sein. Spezielle Kletterschuhe sind immer Pflicht. Richtig dosiert, die Routen nach Empfehlung eines qualifizierten Übungsleiters ausgesucht und immer die eigne Leistungsgrenze im Kopf, ist Klettern für jede Altersgruppe eine geeignete und abwechslungsreiche Sportart.

Weitere Informationen ...

Deutscher Alpenverein
Postfach 50 02 20
80972 München
Telefon: (089) 1 40 03 – 0
Telefax: (089) 1 40 03 – 12
E-Mail: info(at)alpenverein.de

Laufen

Laufen als Ausdauersport betrieben stärkt nicht nur das Herz-Kreislaufsystem mit allen positiven Effekten auf die Blutgefäße sowie die Sauerstoffversorgung der Muskeln und Organe. Auch die Abwehrkräfte profitieren davon, wenn Sie Ihre Runden regelmäßig an der frischen Luft in Parks oder in freier Natur drehen.

Da das Tempo beim Joggen beliebig variiert werden kann und auch ein gemächliches Tempo Trainingseffekte bringt, lässt sich der Laufsport bis ins hohe Alter ausüben. Voraussetzung ist natürlich – wie bei jedem Sport –, dass Sie den Belastungspuls an Ihr Alter und Ihren jeweils aktuellen Fitnessgrad anpassen.

Wo?

In vielen Städten und Gemeinden haben sich so genannte LAUF-TREFFs gegründet, bei denen sich Gruppen aller Alterstufen und Leistungsniveaus zusammen finden. Hier können Sie mit jedem Leistungsniveau einsteigen, egal ob älter oder jung, Anfänger oder Wiedereinsteiger. Wer sich nicht einer großen Gruppe anschließen möchte, kann natürlich auch alleine laufen.

Wie oft?

In der Regelmäßigkeit liegt das Erfolgsrezept des Laufens, denn einmal ist keinmal. Wie bei jedem in der Freizeit und zur Erholung betriebenen Ausdauersport hat sich ein etwa halbstündiges Training zwei bis drei Mal in der Woche als optimal herausgestellt. Neben den regelmäßigen wöchentlichen Laufangeboten eines LAUF-TREFFs oder eines Sportvereins gibt es zahlreiche öffentliche Lauf-Veranstaltungen. Nähere Informationen erhalten Sie beim Deutschen Leichtathletik Verband.

Was ist zu beachten?

Lassen Sie sich in Sachen Laufschuhe unbedingt professionell beraten . Eine optimale Stoßdämpfung ist wichtig, um die Stauchbelastung beim Laufen auf harten Untergründen möglichst zu gering zu halten.
Ansonsten genügt normale Sportbekleidung. Das Schuhwerk und die Kleidung sollten bequem und funktionell hinsichtlich Witterung und Gelände sein. Wichtig ist auch, sich eine korrekte Lauftechnik anzueignen, die den Bewegungsapparat vor unerwünschten Fehl- und Überbelastungen bewahrt.

Um eine Überforderung zu vermeiden, sollten Sie nur so schnell laufen, dass eine Unterhaltung noch problemlos möglich ist.


Weitere Informationen...
Deutscher Leichtathletik Verband
Referat Breiten- und Feizeitsport
Alsfelder Straße 27
64289 Darmstadt
Telefon: (06151) 7708-52
Telefax: (06151) 7708-49
E-Mail: breitensport(at)dlv-sport.de

Leichtathletik

Die olympische Kernsportart Leichtathletik kann in all ihren Disziplinen leistungs-, gesundheits- und erlebnisorientiert von Menschen jeden Alters und beiderlei Geschlecht allein oder im Team ausgeübt werden. Immer mehr Seniorinnen und Senioren nehmen an Angeboten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) zum wettkampforientierten Seniorensport teil, z.B. an nationalen wie internationalen Leichtathletik-Meisterschaften. Das zeigen die Starterfelder bei Deutschen Seniorenmeisterschaften II (ab 50 Jahren, in 2007: 909 Teilnehmer) oder aber bei Senioren-Weltmeisterschaften (in 2007: 878 deutsche Teilnehmer).

Neben diesem wettkampforientierten Seniorensport nimmt auch der Freizeit- und Gesundheitssport in der Leichtathletik einen breiten Raum ein. Der DLV leistet seit Jahren Präventionsarbeit mit zahlreichen Projekten. In den 3900 DLV-Lauf-, Walking- und Nordic-Walking-TREFFs werden Woche für Woche unter Anleitung fast 200.000 Personen, davon viele Seniorinnen und Senioren, bewegt. Seit mehreren Jahren führt der DLV eine Walking-Tour durch. Dabei werden bei 5-6 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet pro Jahr tausende Teilnehmer für eine gesunde Lebensweise sensibilisiert. Experteninterviews, entsprechende Pressearbeit sowie Präventionsmodule mit Test- und Beratungsmöglichkeiten runden die Veranstaltungen ab.

Wenn Sie mit dem Deutschen Sportabzeichen anfangen, können Sie vier von fünf Übungen mit Leichtathletikdisziplinen ablegen. Darüber hinaus vergibt der Deutsche Leichtathletik-Verband Lauf-, Walking- und Nordic-Walking-Abzeichen, bei Bewältigung dieser Disziplinen über eine gewisse Zeitdauer ohne Erfüllung spezieller Normen. Anders sieht es beim Mehrkampfabzeichen aus, bei dem leichtathletische Leistungen beim Laufen, Springen und Werfen mit Punkten bewertet und Abzeichen in Gold, Silber und Bronze erworben werden können.

Leichtathletik ist ein Sport für alle Generationen vom Schüler bis ins hohe Alter.

Wo?

Leichtathletik kann allein oder im Verein betrieben werden. 900 000 Leichtathletik-Mitglieder, davon viele ab 50, sind in 7700 Vereinen organisiert.

Leichtathletik-Wettkämpfe finden im Stadion oder in einer Sporthalle statt, Geherwettkämpfe und sehr lange Laufwettbewerbe dagegen auf der Straße.

Laufen und walken kann man überall, hier ist die Natur das Trainingsgelände.

Wie oft?

Die Leichtathletik ist eine Ganzjahressportart, es kommt nur auf die Ausrüstung an, denn Laufen und Walken kann man bei jedem Wetter. Regelmäßigkeit im Training und Wettkampf bringt erst den Erfolg. Deshalb sollte man sich 3 – 4 x pro Woche für 45 Minuten Zeit für das Training nehmen.

Was ist zu beachten?

Vor Beginn des Trainings sollte der Hausarzt einen Gesundheitscheck vornehmen, dies gilt auch für Wiederbeginner, die jahrelang keinen Sport betrieben haben. Übertriebener Ehrgeiz ist genauso fehl am Platze wie nicht angepasster Sport bei Medikamenteneinnahme. Auf jeden Fall soll der Sport immer Spaß machen, ausreichende Ruhe nach der Belastung mit richtiger Ernährung sichert bei regelmäßiger Sportbetätigung

  • besseres Lebensgefühl
  • besseres Aussehen
  • bessere Belastbarkeit
  • bessere Fitness

Weitere Informationen …

Deutscher Leichtathletik-Verband
Referat Allgemeine Leichtathletik
Alsfelder Strasse 27
64289 Darmstadt
Telefon: 06151-77080
Telefax: 06151-770811
email: breitensport(at)leichtathletik.de
Internet: www.leichtathletik.de

Minigolf

http://richtigfit.dkd.de/index.php?id=257Fitness ohne Verletzungsrisiko, das erreichen Sie beim Minigolf. Als Freizeitbeschäftigung, im Urlaub oder mal eben so, ca. jeder zweite Bundesbürger spielt mindestens einmal im Jahr Minigolf.
Minigolf ist jedoch nur eine von fünf Varianten dieses allgemein beliebten Familiensports. Daneben gibt es die Systeme Filzgolf, Miniaturgolf, Cobigolf und Sterngolf, die sich in der Länge der Spielfelder und deren Oberflächenbeschaffenheit unterscheiden.

Wo?

Ob Sie das Spiel schon kennen oder neu einsteigen wollen; die Vereine zeigen Ihnen, wie Sie mit Minigolf richtig fit werden. Selbstverständlich kann man auf einer Minigolfbahn auch spielen, ohne einem Verein anzugehören.
Mehr Spaß bringt es sicher, wenn man sich einem der über vierhundert Vereine des Deutschen Bahnengolf-Verbandes anschließt. Hier bietet sich die Möglichkeit, Minigolf ohne Zwang zum Wettkampf, aber in Geselligkeit, mit der Familie und mit Vereinmitgliedern jeden Alters auszuüben. Durch regelmäßiges und abwechslungsreiches Training werden Sie Ihre Möglichkeiten schnell verbessern. Bei „Jedermannturnieren“ können Sie dann die ersten Wettkampferfahrungen sammeln.

Wie oft?

Minigolf kann man zu fast jeder Zeit spielen, ob gesellig mit Freunden oder der Familie, zur Entspannung und Abbau von Stress oder im Leistungstraining mit den Vereinskameraden.
Wie oft oder wie viel man sich zumuten will bleibt jedem selbst überlassen.

Was ist zu beachten?
Eine Runde Minigolf dauert zwischen 30 und 45 Minuten und erfordert einen Fußweg von 1 bis 2 km.
Im Gegensatz zum Golf braucht man beim Minigolf nur einen Schläger, aber mehrere Bälle für den Einstieg.
Ihr Verein wird Ihnen Schläger und Bälle zu Anfang gerne ausleihen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Minigolfsport-Verband e.V.
Panzerleite 49,
96049 Bamberg,
Tel.: 0951 / 297 41 96,
Fax: 0951 / 297 41 97
E-Mail: info(at)minigolfsport.de
E-Mail: seniorenreferent(at)minigolfsport.de

Motorfliegen

Frauen und Männer, Jung und Alt, Geschäftsleute, Arbeiter und Studenten – Piloten sind aufgrund der unterschiedlichsten Motivationen und in allen Gesellschaftsschichten zu finden. Eine spezielle Art des Motorfliegens ist der Motorkunstflug. Wer ihn betreibt, muss das Flugzeug in allen denkbaren Fluglagen beherrschen, wobei Flugzeug und Pilot enormen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt werden. Wettbewerbe gibt es im Navigations-, Präzisions- und Kunstflug. Eine weitere Einsatzmöglichkeit von Motorflugzeugen ist das Schleppen von Segelflugzeugen. Für viele Piloten von Linienflugzeugen hat die Karriere mit der Ausbildung zum Privatpiloten in einem im DAeC organisierten Verein begonnen!

Wo?

In kommerziellen Flugschulen oder in Luftsportvereinen. Im Verein dauert die Ausbildung zwar oft länger, ist jedoch meist preisgünstiger. Außerdem erwirbt man in aller Regel gleichzeitig die Mitgliedschaft, die zur Nutzung der Vereinsflugzeuge zu günstigen Konditionen berechtigt. Das Lernen in der Gemeinschaft und das intensive Erleben des Vereinsflugbetriebs sprechen ebenfalls für eine Ausbildung im Verein.

Wie oft?

Man kann das ganze Jahr über fliegen, sofern die Start- und Landebahnen in geeignetem Zustand sind, nicht die Gefahr der Vereisung des Flugzeugs besteht und das Wetter mitspielt. Für Piloten mit einer „normalen“ Privatpilotenlizenz gelten für das Wetter bestimmte Mindestbedingungen (Sicht, Wolkenfreiheit). Für Flüge ohne Sicht ist außer den erforderlichen Anzeigegeräten im benutzten Flugzeug eine besondere Schulung notwendig, die zur Instrumentenflugberechtigung führt. Diese erfordert einen erheblichen Aufwand und - wie die „normale“ Lizenz auch - ständiges Sich-in-Übung-Halten, denn auch im Luftsport gilt: Übung macht den Meister! Besonders beim Kunstflug werden körperliche Leistungsfähigkeit und Disziplin vom Sportler ebenso wie technische Zuverlässigkeit und hohes Leistungsvermögen seiner Maschine gefordert. Zusätzlich zählt das Einfühlungsvermögen des Piloten. Es müssen Faktoren wie Energiegehalt, Sicherheitsmindestflughöhe, Raumaufteilung und Windeinflüsse beachtet und die Belastung für Pilot und Maschine abgewägt werden.

Was ist zu beachten?

Um ein Motorflugzeug steuern zu dürfen, muss man die Privatpilotenlizenz PPL-A (Berechtigung zum Führen einmotoriger Flugzeuge mit einer Höchstmasse von zwei Tonnen nach Sichtflugbedingungen) erwerben. Voraussetzung ist die Feststellung der körperlichen Tauglichkeit Klasse 3 durch einen Fliegerarzt. Dann folgt eine gründliche (und anstrengende) Ausbildung mit mindestens 35 Flugstunden, davon 10 Stunden Alleinflug und 80 Theoriestunden mit anschließender Prüfung in Theorie und Praxis. Weitere Berechtigungen, beispielsweise für kontrollierten Sichtflug, Nachtflug, Instrumentenflug, Kunstflug oder zum Schleppen von Segelflugzeugen lassen sich zusätzlich erwerben. Um schwere oder mehrmotorige Flugzeuge fliegen zu dürfen, ist eine theoretische und praktische, typenbezogene Zusatzberechtigung erforderlich. Der Erwerb einer Privatpilotenlizenz kostet bei normalem Ausbildungsfortschritt 5.000 bis 7.500 Euro. Eine einmalige Investition, die man eventuell noch etwas reduzieren kann, da es in manchen Vereinen und Flugschulen möglich ist, preisgünstige Motorsegler in der Ausbildung mitzubenutzen. Außerdem gibt es Erleichterungen für Flugschüler, die bereits einen Pilotenschein einer anderen Klasse besitzen. Zum Erhalt der Lizenz müssen nach zwei Jahren 24 Flugstunden nachgewiesen werden, was allerdings, speziell in den ersten Jahren nach Lizenzerwerb, recht wenig ist. Zur Abschätzung der mit der Fliegerei verbundenen Kosten sollte man besser von einer höheren Stundenzahl ausgehen. Ein einfaches Flugzeug, etwa eine Cessna 152, kann man zu Stundenpreisen ab ca.80 Euro chartern. Das bedeutet, innerhalb von zwei Jahren mindestens (besser mehr) 24 mal 80 Euro für den Erhalt des PPL-A auszugeben. Das sind 960 Euro pro Jahr oder 2,63 Euro am Tag: Motorfliegen ist erschwinglich!

Weitere Informationen ...

Deutscher Aero Club e.V.
Hermann-Blenk-Straße 28
38108 Braunschweig
Telefon: (0531) 23 540-54
Telefax: (0531) 23 540-11
E-Mail: info(at)daec.de

Mountainbike

Auch wenn es schon früher Ansätze gegeben hat, Fahrräder geländetauglicher zu machen, so ist doch 1973 das offizielle Geburtsjahr des Mountainbikes. Eine Gruppe von Radsportlern fuhr mit ihren umgebauten Rädern den Mount Tamapais in Kalifornien herunter und veranstaltete dann regelmäßige Rennen. In den darauf folgenden Jahren wurde das Mountainbike immer populärer und auch die technische Entwicklung ging rasant weiter. Anfang der 90iger Jahre begann die eigentliche Mountainbike-Revolution, da durch die gesunkenen Preise der Geländeräder neue Absatzmärkte erschlossen wurden.
Mountainbiking ist eine Alternative für alle, die gerne Rad fahren, aber Straßen und asphaltierte Radwege langweilig finden.

Wo?

Das Mountainbike kann, trotz des Namens, nicht nur auf Bergen zum Einsatz kommen, sondern überall querfeldein in der Natur, auch im Flachland. Dennoch gilt es auch hier einige Regeln zu beachten: Man sollte nicht abseits von den markierten Wegen mitten durch die Wildnis fahren, um der Natur nicht zu schaden und rechtlichen Ärger zu vermeiden. Wer nicht allein durch die Natur radeln möchte, kann sich an den Bund Deutscher Radfahrer wenden. Innerhalb der einzelnen Landesverbände gibt es viele Vereine und Clubs, die Mountainbiking anbieten. Auf Leistungsebene finden in verschiedenen Disziplinen wie Cross Country (Querfeldein), Downhill (Bergabfahren), Marathon und Dualslalom Wettkämpfe statt.

Wie oft?

Für Freizeitsportler zählt beim Mountainbike fahren vor allem der Spaß an der Bewegung in der freien Natur und das gute Gefühl, etwas für seinen Körper zu tun. Deshalb gibt es auch dafür keine Trainingsempfehlung. Jeder Mountainbiker kann sich auf sein Rad schwingen und Tempo, Streckenlänge und Belastungsrahmen selbst auswählen. Mountainbikefahrer mit Leistungssportambitionen sollten allerdings ein regelmäßiges Training, mindestens dreimal pro Woche absolvieren. Besonders wichtig sind dabei Brems- und Kurventechnik. Mountainbike fahren ist sowohl als Breiten- als auch Leistungssport eine Ausdauersportart, die zudem Koordination und Kraft trainiert. Es stärkt die Lungenfunktion, Sauerstoffaufnahme und das Herz-Kreislauf-System.

Was ist zu beachten?

Mountainbiking ist auch im flachen Land eine attraktive Alternative zu einer normalen Radtour oder gefährlichen Straßen. Die abwechslungsreiche Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur ein besonderes Naturerlebnis für alle Sinne, sondern auch ein gutes Ausdauertraining. Wichtig ist allerdings nicht beim Kauf eines Mountainbikes zu sparen. Nur die guten und meist teureren Räder haben Stoßdämpfer um die Erschütterungen im Gelände zu dämpfen und damit Wirbelsäule und Handgelenke zu schonen. Dennoch sollten Sie, falls Sie Probleme mit dem Rücken haben, vor der ersten Mountainbiketour Ihren Sportmediziner oder Orthopäden um Rat fragen. Darüber hinaus sollten Sie möglichst nicht allein im Gelände unterwegs sein. Erstens macht es zu Zweit oder in einer Gruppe mehr Spaß. Außerdem ist bei einem möglichen Sturz besser, der im unwegsamen Gelände immer mal vorkommen kann, gleich eine Hilfe zu haben. Für Anfänger ratsam ist übrigens auch erst mal eine leichtere Strecke, die nicht gleich steil bergab geht oder schwierig zu bewältigen ist. Vor Antritt jeder Mountainbiketour ist ein Funktions-Check wichtig: z.B. sollten die Bremsen richtig und nicht zu fest eingestellt sein, um ein Überschlagen am Berg zu vermeiden. Bei der Bekleidung sollten Sie auf atmungsaktives Material achten. Der Helm ist obligatorisch.
Ein Hinweis zum Schluss: Die meisten Moutainbikes sind Sportgeräte und keine Verkehrsmittel, will heißen, dass sie nicht verkehrstauglich sind, da sie keine Beleuchtung, Rückstrahler und Klingel haben.

Weitere Informationen ...

Bund Deutscher Radfahrer
Otto-Fleck-Schneise 4
60582 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 96 78 00 – 0
Telefax: (069) 96 78 00 – 80
E-Mail: info(at)bdr-online.org

Nordic Blading

Auf die Rolle – fertig – los! Ob Skilanglauf-Fan, keine Lust mehr am Joggen, Spaß am Neuanfang, Freude an konditionellem Training oder am „Speed machen“ – der Blader oder Inline-Skater und seine Blades lassen sich nur schwer kategorisieren. Auf der Rolle begegnen einem im Sommer Anfänger, Vollblutsportler, Paare, Mütter mit Kinderwagen, Twens und Sixty-Somethings. Doch nur wer außer den Skates an den Füßen, auch Stöcke in den Händen hält, darf sich Nordic Blader nennen.

Wo ?
Nordic Blading kann man natürlich selbst organisiert betreiben. Es ist jedoch von Vorteil sich einem Verein anzuschließen, der diese Sportart anbietet. Hierbei hat man die Möglichkeit in Kursen sein eigenes Können zu verbessern oder für Anfänger den Einstieg zu erleichtern.

Wie oft?
Nordic Blading eignet sich für das tägliche Sporttreiben, da hierbei besonders die Gelenke geschont und die Fitness trainiert werden. Vor allem die Belastung der Wirbelsäule wird durch die gleitende Bewegung verringert und die Ausdauerfähigkeit erheblich verbessert.

Was ist zu beachten?
Nordic Blading ist eine empfehlenswerte Sportart für alle Altersgruppen, weil sie nicht nur relativ leicht zu erlernen ist, sondern auch eine sehr positive Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System hat.
Berücksichtigung sollte jedoch unbedingt das Erlernen der richtigen und effektiven Brems-, Sturz- und Fahrtechniken sowie das Tragen der kompletten Schutzausrüstung finden.

Weitere Informationen...

Haus des Ski
Deutscher Skiverband
Hubertusstr. 1
82152 Planegg
Tel.: (0)89 - 85790 0
Email: info(at)ski-online.de

Nordic Walking

Nordic Walking ist eine spezielle Art des sportlichen Wanderns, die in den letzten Jahren aus Skandinavien den Weg nach Deutschland gefunden hat und sich nun immer mehr zu einem Trend entwickelt. Entwickelt wurde das Nordic Walking in Finnland als Ersatztraining für Skilangläufer im Sommer und 1997 erstmals vorgestellt. Die Stöcke sind allerdings leicht verändert gegenüber dem Langlauf, sie besitzen eine nach hinten abgeschrägte Spitze.

Wo?

Das "Wo" ist einer der größten Vorteile des Nordic Walking, denn eigentlich kann es fast überall und zu jeder Jahreszeit ausgeübt werden. Im Sommer eignet sich fast jeder Feld- und Waldweg, aber auch eine kleine asphaltierte Landstraße mitten durch die Äcker. Selbst recht holpriger Untergrund ist auch für Ältere geeignet, da die beiden Stöcke viel zusätzliche Sicherheit verleihen.

Auch im Winter findet das Nordic Walking eine immer größere Anhängerschaft, denn es bietet sich für ältere Menschen mit leichten Gehunsicherheiten geradezu an. Als Ergänzung zum Lauf in der freien Natur sind in den letzten Jahren die ersten Nordic Walking-Parks entstanden. Als ein Beispiel von vielen kann der Park am Feldberg auf 13 Strecken mit insgesamt 79 km verweisen. Jeder, der sich nicht allein traut, kann sich mittlerweile bei einem Nordic-Walking-Treff Gleichgesinnte suchen.

Wie oft?

Nordic Walking gehört zu den Ausdauersportarten. Gegenüber dem Jogging oder dem Walking hat es den Vorteil, dass der Kalorienverbrauch durch den Stockeinsatz um 20 Prozent gesteigert wird. Experten empfehlen ein Training zwei bis drei Mal die Woche über 30 bis 45 Minuten im ganz niedrigen Bereich, um die Grundlagenausdauer und damit Herz und Kreislauf am besten zu stärken. Senioren sollten auf jeden Fall mit Pulsmessung ihre Belastung kontrollieren, am besten mit einer Pulsuhr oder per Hand bei kleinen Pausen.

Was ist zu beachten?

Nordic Walking bietet sich auch für Menschen mit leichteren Gelenkbeschwerden an. Durch den Einsatz der Stöcke wird zum einen die Muskulatur des Oberkörpers mittrainiert und zum anderen Fußgelenke, Knie und Hüfte um rund 30 Prozent entlastet. Durch die niedrige Belastung und die gute Dosierbarkeit ist es besonders zur Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Menschen geeignet, da die Gelenke geschont werden. Zusätzlich lässt sich die Belastung durch eine Kontrolle des Pulses sehr gut steuern.

Weitere Informationen ...

Deutschen Ski-Verband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
089/85 790-0
Fax: 089/85790–257
e-Mail: info(at)ski-online.de

Informationen zu Nordic-Walking-Treffs beim...

Deutschen Leichtathletikverband
Maike Hübler
Alsfelder Straße 27
64289 Darmstadt 
Telefon (06151) 77 08 52
Telefax (06151) 77 08 49
E-Mail: breitensport(at)dlv-sport.de

Orientierungslauf

Orientierungslauf (OL) ist eine Ausdauersportart für Jung und Alt in der Natur. Wie kaum ein anderer Sport verbindet Orientierungslauf  Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit mit geistigen Ansprüchen. Dazu ist er außerdem geprägt vom intensiven Erleben der Umwelt, der Natur. Deshalb ist Orientierungslauf ein so zeitgemäßer, umfassender und gesunder Sport.
Insbesondere ist OL auch für Ältere geeignet, da jeder das Tempo frei wählen kann. Vom Wanderschritt bis zum flotten Laufen ist alles möglich, um ans Ziel zu kommen.
OL fördert in erster Linie die Ausdauer mit allen positiven Effekten auf Herz- Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem. Zudem werden durch das Gehen und  Laufen auf dem häufig unebenen Waldboden Koordination und Kraft hervorragend trainiert. Auch die Gelenkbelastung ist wegen des weichen Untergrunds geringer.


Wo?
In Deutschland gibt es ca. 250 Vereine, die OL in ihr Programm aufgenommen haben. Sie organisieren regelmäßige Trainingsläufe mit Karten und organisieren Wettkämpfe bis hin zu Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene. Aber auch an jedem Ort können mit Hilfe von topographischen Karten, die im Buchhandel oder bei  Katasterämtern erhältlich sind, kleine Orientierungsläufe durchgeführt werden. In vielen Regionen sind auch OL-Spezialkarten verfügbar, die extra für den OL erstellt wurden. Sie enthalten alle wichtigen Informationen wie Wege, offene Gebiete, Zäune usw. 


Wie oft?
Orientierungslauf ist eine Ausdauersportart. Um seine Leistungsfähigkeit  zu verbessern ist daher ein regelmäßiges Training notwendig.  Ein Walking- oder Lauftraining, 2-3mal in der Woche, schafft gute Voraussetzungen, um gesund zu bleiben und auch an längeren Orientierungsläufen teilnehmen zu können.
Gerade für Einsteiger ist es wichtig, auch regelmäßig eine Karte zum Training mit zu nehmen. Mit der Karte können die Laufrouten geplant und unterwegs verfolgt werden. Außerdem entdeckt man seine Umgebung neu, wenn man vorher bestimmte Zielpunkte (Posten) einzeichnet und auf verschiedenen Wegen anläuft.


Was ist zu beachten?  
Während eines Orientierungslaufes besteht die Aufgabe, die auf einer Karte eingezeichneten Kontrollposten der Reihe nach anzulaufen. Ein Kompass kann als Hilfsmittel dienen. Dabei liegt der Reiz darin, dass jeder seine Laufroute zu den Kontrollposten selbst planen und den Weg finden muss.
Natürlich ist nicht immer der kürzeste Weg der schnellste. Auf dem Siegerpodest steht am Ende, wer alle Kontrollposten in der schnellsten Zeit angelaufen hat. Für viele ist aber schon die Teilnahme das Erlebnis.
Fast bei allen Wettkämpfen werden für die Altersklassen von 10 bis 75 Jahren leistungsgerechte Bahnen angeboten. Einsteiger können bei jeder Veranstaltung eine leichte Varianten testen.
Zum Gehen und Laufen im Wald gehören gute, geländegängige Schuhe. Die Kleidung sollte bequem und funktionell sein. Auch in den Sommermonaten ist es sinnvoll, eine lange Laufhose zu tragen, um kleinen Verletzungen vorzubeugen. Wer OL regelmäßig betreiben will, für den ist die Anschaffung eines Kompasses sinnvoll. Einsteiger können sich einen Kompass bei einem der OL-Vereine ausleihen.

Weiter Informationen...

Deutscher Turner-Bund
Fachgebiet Orientierungslauf
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67801-0
Email: hotline(at)dtb-online.de

Prellball

Prellball – ein Rückschlagspiel mit hohem
Unerhaltungswert, Dynamik und Schnelligkeit,
ein Mannschaftsspiel für jung und alt


Prellball ist ein Mannschaftsrückschlagspiel, das sowohl wettkampf- als auch freizeitmäßig von vielen Turnvereinen bundesweit angeboten wird. Es schult Reaktionsfähigkeit und Reflexe, Körperbeherrschung, Gewandtheit und Bewegungsfähigkeit. Gemeinschaftssinn und soziales Verhalten werden gestärkt und gefördert. Es ist ein dynamisches und faires Spiel, anspruchsvoll und trotzdem leicht zu erlernen. Es kann in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen den individuellen Ansprüchen und Fähigkeiten angepasst gespielt werden. Es ist wenig verletzungsträchtig und kann in früher Jugend ab ca. 8 Jahren bis ins hohe Alter weit über 65 Jahre ausgeübt werden. Prellball ist also ein Sport fürs ganze Leben.

 

Wo?

Prellball ist sowohl eine Wettkampfsport als auch aber ein Freizeitspaß, der in vielen Turnvereinen bundesweit überall dort, wo eine Sporthalle zur Verfügung steht, ausgeübt wird.

Das Spektrum des Angebotes erstreckt sich über verschiedene Alters- und Leistungsklassen , so dass jeder diesen Sport altersgerecht und angepasst an seine persönliche Leistungsbereitschaft spielen kann. Wettkämpfe und Freizeitturniere werden das ganze Jahr über in den verschiedenen Regionen bundesweit und Flächendeckend von den Sportvereinen angeboten.

 

Wie oft?

Die vielfältigen Anforderungen an Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Beweglichkeit und Ausdauer werden durch regelmäßiges Training - auch als Einzeltraining - intensiv geschult und gefördert. Es führt zu raschen und guten Lernerfolgen. Daher sollten Einsteiger in diese Sportart mindestens 1 x wöchentlich für jeweils 2 Stunden ein zielgerichtetes Training absolvieren. Nach der Einführungsphase und für erfahrene Spieler sind 2 x wöchentlich jeweils 2 – 3 Stunden Training zu empfehlen. Je nach persönlichen Bedarf kann das Training aber natürlich auch entsprechend verlängert oder auch verkürzt werden.

 

Was ist zu beachten?

Das Prellballspiel erfordert schnelle Bewegungen und intensive Beinarbeit. Ausreichendes Aufwärmen sollte daher für jeden selbstverständlich sein, um Zerrungen und Überdehnungen zu vermeiden. Bei der Sportkleidung ist insbesondere auf hallensportgeeignete Turnschuhe mit rutschfesten Sohlen zu achten, um Umknicken und ähnliche Unfälle zu vermeiden. Ansonsten genügt zur Ausübung lockere kurzärmlige Oberbekleidung und Sporthose.

 

Weitere Informationen ...

Deutscher Turner-Bund
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67801 - 0
Telefax: (069) 67801 - 0
E-Mail: hotline(at)dtb-online.de

Rad fahren

Das Fahrrad ist eines der vielseitigsten Sportgeräte. Sie können es nahezu überall benutzen – als Spezialfahrrad für schnelle Touren oder den Rennsport, als normales Tourenrad für hauptsächlich ebene Wege oder als geländegängiges Gefährt für holprige Untergründe. Ein Fitness-Allrounder also für jeden Einsatz und ein perfekter Trainer für eine ausdauernde und kraftvolle Fitness.

Rad fahren ist natürlich auch gut gegen Übergewicht und ein idealer Ausgleich für den alltäglichen Bewegungsmangel.
Regelmäßiges Radfahren, bei dem man sich ruhig auch einmal "auspowern" darf, steigert rasch die Grundfitness und kräftigt die Lunge sowie das Herz-Kreislaufsystem. Der Stütz- und Bewegungsapparat, insbesondere die Fuß-, Hüft- und Kniegelenke, werden auf dem Fahrrad kaum belastet. Deshalb ermöglicht das Radfahren auch dann ein freizeitsportliches Training, wenn Ihre Beweglichkeit eingeschränkt sein sollte. Mit Übungsleitern aus einem Radsport-Verein können individuelle Trainingspläne ausgearbeitet werden.

Wo?

Das Fahrrad ist universell: Aufsitzen und losfahren, wo auch immer Sie wollen. Ideale Partner für den Einstieg in das gesellige, erlebnis- und abwechslungsreiche oder auch sportliche Radfahren sind die Radsportvereine überall in Deutschland. Sie bieten familienbetontes Rad fahren, Rad wandern und auch sportliche Radtouren über mehrere Tage. Hier können Sie auch die Prüfung für das Deutsche Radsportabzeichen ablegen.

Wie oft?

Warum nicht täglich? An trockenen und warmen Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Besuch? Da wird schon ein gutes Stück Fitness trainiert.

Was ist zu beachten?

Fahrräder gibt es in allen Preisklassen – je nach Anspruch und der Art des Radfahrens. Wichtig ist, dass das Fahrrad gut gewartet und verkehrssicher ist. Ein Helm dient Ihrer persönlichen Sicherheit. Wer es flotter mag und an Wettkämpfen teilnehmen will, braucht natürlich entsprechende Bekleidung und Schuhe. Lassen Sie Ihr Fahrrad in einem Fachgeschäft optimal auf Ihren Körper einstellen. Das vermeidet unnötige Fehlbelastungen.

Weitere Informationen ...

Bund Deutscher Radfahrer
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67 89-225
Telefax: (069) 67 89-104
Email: info(at)bdr-online.org

Radrennsport

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen die Menschen das Fahrrad für sich zu erobern. Neben dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und dem selbstständigen Erkunden der Umgebung, erfreuten sich auch bald Rennen und verschiedene Wettkämpfe großer Beliebtheit. Spätestens seit die „Tour de France“ das erste Mal gestartet wurde, bei der die Teilnehmer ihre 3000 Kilometer bewältigen müssen, ist der Boom des Radrennsportes nicht mehr aufzuhalten. Überall auf den Straßen sind Sportler im engen Radanzug auf Rennrädern unterwegs. Zusätzlich zu den Straßenwettkämpfen wird auch bundesweit auf der Bahn der Schnellste gesucht.

Wo?

In ganz Deutschland bieten zahlreiche Clubs und Vereine Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten für alle Straßen- und Bahnradrennsportler. Radrennsport ist vor allem ein vereingebundener Leistungssport. Beim Bund Deutscher Radfahrer können sie sich erkundigen, welcher Club in Ihrer Nähe zu finden ist. Für alle, die sich gern als Freizeitsportler mit anderen messen wollen, gibt es unter der Rubrik „Breitensport“ deutschlandweite Angebote für Hobby-Radrennen und Radmarathons.

Wie oft?

Eine gute Fitness ist der Grundstein für den Radrennsport. Aus diesem Grunde sollte regelmäßig trainiert werden. Für Anfänger empfehlenswert ist eine Trainingseinheit pro Woche. Wer im Radrennsport mehr als ein Hobby sieht und an nationalen Wettkämpfen teilnehmen möchte, muss mit einem größeren Trainingsaufwand von mindestens drei Trainingseinheiten pro Woche rechnen. Der Übungsleiter in einem Radsportverein wird für jeden Bedarf, Trainingsstand und Fitness-Level einen individuellen Trainingsplan zusammenstellen. Der Radrennsport ist eine extreme Ausdauersportart, der die Lunge und das Herz-Kreislauf-System kräftigt. Trainiert werden außerdem Kraftausdauer und beim Sprint die Schnelligkeit. Sinnvoll ist ein regelmäßiges Krafttraining. Eine Alternative ist auch das „Spinning“ auf einer Radfahrmaschine in einem Vereins-Fitness-Studio. Zusätzlich sollte beim Training auch auf eine Kräftigung der Rumpf- und Schultermuskulatur geachtet werden, damit die für das Radfahren typische unphysiologische Haltung der Wirbelsäule weitgehend ausgeglichen werden kann.

Was ist zu beachten?

Der Radrennsport ist mit starkem Leistungswillen und viel Disziplin verbunden. Denn das unterscheidet ihn in der Hauptsache vom „normalen“ Rad fahren. Sie sollten eine gute Grundfitness mitbringen und die Zeit und Lust haben, regelmäßig zu trainieren. Dieser Ausdauersport ist ideal bei Bewegungsmangel und Übergewicht, aber auch bei einer leicht eingeschränkten Beweglichkeit. Hinzu kommt, dass der Stütz- und Bewegungsapparat, insbesondere die Fuß- Hüft- und Kniegelenke kaum beansprucht werden. Bevor es losgeht, sollte Ihr Rad unbedingt von einem Fachmann körpergerecht eingestellt werden, um Haltungsschäden zu vermeiden. Außerdem muss die richtige Auf- und Absteigtechnik gelernt werden. Beim Rennrad sind die Schuhe mit so genannten Klick-Pedalen fest miteinander verbunden. Unerlässlich sind natürlich auch ein gut sitzender Helm, ausreichend Flüssigkeit und die richtige Radrennkleidung, die nicht nur windschnittig aussieht, sondern auch vor diesem schützt.

Weitere Informationen ...

Bund Deutscher Radfahrer
Otto-Fleck-Schneise 4
60582 Frankfurt/Main
Telefon: (069) 96 78 00 – 0
Telefax: (069) 96 78 00 – 80
E–Mail: info(at)bdr-online.org

Reiten

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, auf dem Rücken eines Pferdes über die unendliche Weite der Prärie, durch spritzende Gischt am Strand oder auf einsamen Waldpfaden dahin zu galoppieren? Aber auch ohne „Hollywood Flair“ ist der Reitsport etwas ganz Besonderes, das die Nähe zur Natur, die Verbundenheit mit einem Lebewesen und den Spaß an der Bewegung in sich vereint. All dies zusammen bewirkt einen psychischen und physischen Ausgleich zum Alltagsstress. Da Reiten sehr viele verschiedene Varianten beinhaltet, kann jede Altersgruppe das Passende für sich auswählen. Gefordert und gefördert werden vor allem Koordination und Konzentration.

Wo?

In Deutschland gibt es mehr als 7600 Reit- und Fahrvereine und rund 2.500 Mitgliedsbetriebe mit qualifizierten Übungsleitern, wovon die meisten das Reiten als Freizeitsport betreiben. Ein erster Anlaufpunkt bei der Suche nach Trainingsmöglichkeiten ist die Deutsche Reiterliche Vereinigung. Alle Pferdesportvereine können deutschlandweit per Postleitzahlensuche gefunden werden. Zum Reinschnuppern oder Wiedereinsteigen bieten die meisten Vereine zeitlich begrenzte Kurse an, bevor man sich für eine Mitgliedschaft entscheidet. Außerdem veranstalten zahlreiche Urlaubsbauernhöfe geführte Ausritte oder Ausflüge.

Wie oft?

Sich einfach auf ein Pferd zu setzen und drauflos zu reiten, ist für Ungeübte nicht zu empfehlen. Um die richtige Technik zu erlernen, sollte unbedingt eine intensive Grundausbildung oder Schulung absolviert werden. Hierbei wird dem Anfänger alles „Rund ums Pferd“ erklärt und gezeigt. Nach Striegeln und Satteln wird auf der Bahn, oft zu Beginn an der Longe (Leine, an der das Pferd geführt wird), das richtige Bewegungsmuster erlernt und die Koordination geschult. Wenn Reiter und Pferd eine Einheit bilden sollen, dann ist ein mehrmaliges Training pro Woche unerlässlich. Wem das zu zeitintensiv ist und wer schon zu den Fortgeschrittenen zählt, kann die Trainingszeiten etwas reduzieren. Beim Reiten wird vor allem die Rücken- und Bauchmuskulatur gefordert und gestärkt. Wichtig ist eine gute Grundkondition – sowohl des Pferdes als auch des Reiters.

Was ist zu beachten?

Reiten im richtigen Maß ist eine empfehlenswerte Sportart für alle Altersgruppen – mit einer Einschränkung. Wer an Osteoporose leidet, sollte sich wegen der Sturzgefahr nicht auf ein Pferd setzen. Ansonsten kann der Reitsport auch mit gesundheitlichen Einschränkungen betrieben werden. Mit einem technisch einwandfreien Sitz können sich sogar Menschen mit Rücken- oder Hüft- und Knieproblemen in den Sattel setzen. Zudem ist das Reiten auch für leicht Übergewichtige sehr Gelenk schonend.
Reiten ist ein aufwändiger Sport, bei dem eine gute Ausrüstung und eine gute Reitausbildung sehr wichtig sind. Ein guter Helm ist die beste Versicherung dafür, dass die meisten Stürze glimpflich abgehen. Ansonsten brauchen Sie noch ein paar feste Schuhe oder Stiefel, alle anderen Utensilien wie Sattel, Gerte usw. werden vom Verein gestellt. Wer im Urlaub reiten möchte, sollte das nur unter qualifizierter Anleitung tun.

Weitere Informationen ...

Deutsche Reiterliche Vereinigung
Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Fédération Equestre Nationale (FN)
Freiherr von Langen-Straße 13
48231 Warendorf
Telefon: (0 25 81) 63 62 - 0
Telefax: (0 25 81) 62 144
E-Mail: fn(at)fn-dokr.de

Rettungsschwimmen

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) der Rettungssport. Auch für die Menschen in einem vorgeschrittenen Alter bietet das Rettungsschwimmen eine Alternative zu den sonstigen Sportarten. Nicht nur junge Rettungsschwimmer können Höchstleistungen erbringen. Dies beweisen jedes Jahr die Teilnehmer der Deutschen Seniorenmeisterschaften.  Auch Sportler in einem Alter von 50+ starten in einer eigenen Wettkampfklasse. Neben dem sportlichen Wettkampf stellt das Treffen der Generationen einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Rettungssport ist Rettungsschwimmen und die einzige Sportart, die aktiv hilft, Leben zu retten.

Wo?
In Deutschland wird der Rettungssport in den einzelnen Ortsgruppen (Vereinen) der DLRG betrieben und es werden Orts-, Bezirks- und Landesmeisterschaften ausgetragen.
Im Herbst finden dann die Deutschen Meisterschaften statt, die von der DLRG-Jugend organisiert werden. Selbstverständlich treten Sportler auch bei den Europa- und Weltmeisterschaften in der Altersklasse 50+ an. Des Weiteren werden für die Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold Ausbildungen angeboten.

Wie oft?
Zwei bis dreimal in der Woche bietet sich ein moderates Training an. Die Trainer versuchen, die Schwimmerinnen und Schwimmer durch gezieltes Training aufzubauen (dabei wird die Schwimm- und Rettungstechnik, sowie die Kondition verbessert) bzw. den erworbenen Leistungsstand zu halten.

Was ist zu beachten?
Das Rettungsschwimmen ist aber mehr als nur ein Sport. Je schneller Rettungsschwimmer im Wasser sind, desto besser können sie in Not geratenen Personen helfen.
Gerade beim Rettungsschwimmen und Wettkämpfen an den Stränden und im Freibad ist auf entsprechenden Sonnenschutz zu achten.

Weitere Informationen...

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft
Im Niedernfeld 2
31542 Bad Nenndorf
Tel.: 05723-9550
Fax: 05723-955509
Email: info(at)dlrg.de

Ringtennis

In den Zwanziger Jahren kam das Spiel Ringtennis, als Weiterentwicklung von Decktennis, über den damaligen Bürgermeister von Karlsruhe, zu uns nach Deutschland. Als Freizeitsport auf Passagierschiffen hat sich Ringtennis zu einem Sport entwickelt der sehr dynamisch und schnell aber auch ruhig und sehr gesundheitsfördernd gespielt werden kann. Besonders schön ist die Möglichkeit generationenübergreifend mit Männern und Frauen zusammenzuspielen. Ein hervorragender Familiensport der kostengünstig ist und wenig Aufwand in der Vorbereitung benötigt.

 

Wo ?

Ringtennis ist ein Freizeitspaß den man überall, am Strand, auf Gras und sonstigen Plätzen gut und schnell spielen kann. In den Vereinen wird Ringtennis für unterschiedliche Spielstärken und Altersstrukturen angeboten.Freizeitturniere in ganz Deutschland bieten die Möglichkeit an Wettkämpfen auch ohne lange Trainingsphasen teilzunehmen. Daneben gibt es einen Spielbetrieb über Ligen sowie viele Turniere. Ringtennis wird auch in den höheren Altersklassen gespielt.

 

Wie oft ?

Ein regelmäßiges Training fördert die eigene Fitness. Die Reaktionsschnelligkeit, Ausdauer und Konzentration werden erhalten und beständig gefördert. Die Beweglichkeit wird trainiert und das taktische Spielen führt zu einem frischen Geist. Die Möglichkeiten der wechselhaften Wurftechniken lassen ein fintenreiches Spiel zu. Mit der Möglichkeit das Netz zu erhöhen lässt sich das Spiel verlangsamen und somit kann ein Altersgerechteres Tempo erreichen.

Der Sport zählt im DTB zu den Turnspielen und wird unter dem Schlagwort Rückschlagspiel eingestuft.

 

Was ist zu beachten?

Alles was Sie zum Ringtennis brauchen ist ein Gummiring (kosten zwischen 2,50 € und 6,50 €) Ein Netz oder eine Schnur auf einem freien Platz und schon kann es los gehen. Einfache Sportkleidung und Turnschuhe je nach Bodenbeschaffenheit lassen zu den Sport überall auszuführen.

 

Weitere Informationen ...

Deutscher Turner-Bund
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67801 - 0
Telefax: (069) 67801 - 0
E-Mail: hotline(at)dtb-online.de

Rudern

Die Natur aus neuer Perspektive und in ihrer ganzen Vielfalt erleben, dabei allein oder zusammen mit Gleichgesinnten in einem Boot sitzen und etwas für die eigene Gesundheit tun: das bietet Rudern. Auch im höheren Lebensalter noch gut erlernbar hat Rudern dank seiner gleichmäßig-rhythmischen Bewegung einen hohen gesundheitlichen Wert. Nahezu alle Muskelgruppen werden angeregt. In kaum einer anderen Sportart werden gleichzeitig so gut Ausdauer, Koordination, Kreislauf und Kraft trainiert. Dabei ist Rudern schon längst kein typischer Männersport mehr, wie der überdurchschnittliche Zuwachs bei den Ruder-Frauen zeigt.

Besonders für Sportlerinnen und Sportler ab 50 eignet sich Rudern zur gesundheitlichen Prävention. Es bietet Gesunden wie Behinderten die Gelegenheit, je nach Leistungsvermögen sich bis ins hohe Alter fit zu halten und in selbst bestimmtem Tempo Sport zu treiben.

 

Wo?

Die Ruderreviere sind so vielfältig wie die Sportart selbst: Flüsse, Kanäle, Seen in Deutschland und im Ausland. Allein in Deutschland gibt es fast 500 Bootshäuser und runde 10.000 Kilometer Ruderstrecken. Von hier aus können weniger talentierte Freizeitsportler wie auch Ruderbegeisterte mit Ambitionen zum Wettkampfsport ihre Ausfahrten starten oder auf dem Ergometer Indoor-rudern, wenn es das Wetter einmal nicht zulässt.

Die Ruderklubs stellen durchweg die geeigneten Boote für Sportler 50 plus zur Verfügung. Sie haben vielfältige Übungsangebote unter der Anleitung lizensierter, erfahrener Trainer entwickelt. Die Klubs mit ihren oft idyllisch gelegenen Bootshäusern ermöglichen meist vielfältige weitere Aktivitäten, nicht zuletzt auch gesellschaftlicher Art. Für ältere Sportlerinnen und Sportler ist oft das Drumherum um den Sportbetrieb entscheidend, um sich wohl fühlen zu können. Hier bieten die Vereine ideale Möglichkeiten, Freizeit sinnvoll zu gestalten, Entspannung zu finden und der Vereinzelung entgegenzuwirken, die gerade mit zunehmendem Alter zum Problem werden kann.

Den nächstgelegenen Ruderverein mit Trainern für Anfänger oder Fortgeschrittene findet man am leichtesten über die Internetseite www.rudern.de

 

Wie oft?

Einfache Regel: so oft wie möglich, zumindest aber regelmäßig, und gelegentlich ist immer noch besser als gar nicht. Um die Vielfalt der Bewegung im Rudern erfahren zu können, sollten sich ältere Einsteiger von Anfang an die richtige Technik erklären und zeigen lassen. Selbst wenn mal kein Trainer zur Verfügung steht, können erfahrene Ruderinnen und Ruderer mit den wichtigsten Anleitungen aushelfen. 

 

Was ist zu beachten?

Der Rudersport eignet sich für alle Altersklassen. Er erfordert während der Ausbildung bei gutem Wetter nicht mehr als die übliche Sommersport-Bekleidung (Trainingsanzug, T-Shirt) und einfache schmale Sportschuhe (keine Jogging-Schuhe!); bei Wind und Regen entsprechend Wind- und Regenjacke zusätzlich.

Fortgeschrittene können den Rudersport mit der richtigen Ausrüstung das ganze Jahr über betreiben.

Um schon gleich beim Erlernen des Rudersports seinen Spaß zu haben, sollte zu Beginn das Erlernen des Bewegungsablaufes und des Bootsgefühls im Vordergrund stehen. Krafteinsatz und Schnelligkeit kommen später dann fast von allein. Je nach Fitnessstand, aber auch nach eigenem Ermessen können Dauer und Belastung dosiert werden. Hinzu kommt, dass der Rudersport ein Mannschaftssport ist und somit auch die Familie oder Freunde daran teilhaben können.

Wichtigster Hinweis zum Schluss: Sie müssen mit einem Freischwimmer-Schein nachweisen, dass Sie schwimmen können!

 

Weitere Informationen ...

Deutscher Ruderverband
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
Telefon: (0511) 980 94-0
 info(at)rudern.de
www.rudern.de

 

 

Rugby

Foto: Bongarts

Rugby ist ein Sport für Hartgesottene und auf Grund seiner großen Belastung vor allem etwas für junge Menschen. Das schnelle Mannschaftsspiel, das seine Heimat in England hat, fordert den Körper voll heraus. Eine hohe Fitness ist daher unabdingbar. Bei der scheinbar wilden Jagd nach dem Ei förmigen Ball, die in Wirklichkeit ein streng reglementiertes Spiel mit viel Taktik ist, werden besonders Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer trainiert.

Wo?

Die Rugby-Gemeinde in Deutschland ist noch vergleichsweise klein. Ungefähr 8 500 Aktive treten regelmäßig zu Punktspielen an. Der Deutsche Rugby-Verband hat alle Vereine aufgelistet. Rund 100 Männer- und 44 Frauenrugbyclubs lassen ihre Mannschaften Deutschland weit den Kampf um das Leder ausfechten. Zusätzlich bieten viele Hochschulen die Möglichkeit mitzuspielen.

Wie oft?

Wie jedes Mannschaftsspiel erfordert Rugby eine abgestimmte Zusammenarbeit im Team. Zur erfolgreichen Weiterentwicklung von Spieltaktiken und Spielzügen sollte zwei bis drei Mal pro Woche trainiert werden. Ein regelmäßiges Ausdauer-, Kraft- und Schnellkrafttraining gehört ebenso dazu. Das Krafttraining zielt dabei besonders auf die Beinkraft, die für den Abschuss des Balls und das Schieben im Gedränge gebraucht wird. Zusätzlich sind Sprungkraftübungen für das Fangen des Balles notwendig.

Was ist zu beachten?

Rugby ist ein harter Sport, bei dem mit nur wenig Schutzausrüstung gespielt wird (Kopfschutz, Genitalschutz, Schienbeinschützer). Daher ist hier Fairness das oberste Gebot. Ziel der 15 Spieler pro Team ist es, den Ball in das "Mal-Feld" oder die Endzone des Gegners zu tragen und dort abzulegen. Der Ball darf beim Rugby sowohl mit dem Fuß geschossen als auch mit den Händen geworfen werden, das allerdings nur nach hinten. Die Spieler versuchen so, den Ball in die gegnerische Endzone zu tragen. Um den Raumgewinn eines Gegenspielers zu verhindern, gibt es nur die Möglichkeit des Tiefhaltens, des „Tacklings“. Beinstellen, Schlagen oder Halten am Hals sind verboten. Bei längerfristigem aktiven Rugbyspiel sollte man vor allem auf die Knie- und Sprunggelenke und seine Wirbelsäule achten.

Weitere Informationen ...

Deutscher Rugby-Verband
Haus des Sports
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
Telefon: (0511) 14 763
Telefax: (0511) 16 10 206
E-Mail: office(at)rugby-verband.de

Schach


Schach ist, noch vor Dame, Mühle, Halma und „Mensch ärgere dich nicht“, das populärste Brettspiel in Europa. Go und die dem Schach recht ähnlichen Spiele Xiangqi (siehe auch Wehrschach), Shögi und Makruk nehmen einen ähnlichen Platz in ostasiatischen Kulturen ein.

Die Schachpartie wird auf einem quadratischen Spielbrett, dem Schachbrett gespielt, das in 64 abwechselnd schwarze und weiße quadratische Felder eingeteilt ist, auf denen 16 schwarze und 16 weiße Figuren gezogen werden. Die Spielfiguren sind gewöhnlich aus Holz oder Kunststoff, wobei es auch dekorative Spielsets gibt, die aus Stein, Glas oder Metall (z.B. Zinn) gefertigt sind.

Schach kann einzeln, in Mannschaften oder im Internet gespielt werden. Es dient der Entspannung und fördert und erhält die geistige Fitness.

Wo?

Wer das Schachspiel erlernen möchte, hat die Wahl unter mehr als 3.000 Vereinen. Hier wird jeder Interessierte in die Faszination der Schachwelt eingeführt. Für die Fortgeschrittenen gibt es Tipps in Sachen Taktik und Strategie, außerdem Übungsschachpartien und Turniere.
Schach ist eine preiswerte Sportart bei der man mit einem monatlichen Mitgliedsbeitrag von rund 5.- Euro im Verein viel geboten bekommt.

Wie oft?

Schach wird sowohl zum reinen Vergnügen, als auch wettkampfmäßig gespielt, in Schachvereinen, Turnieren, online oder per Brief und E-Mail (Fernschach). Ein weiteres Gebiet ist das Problemschach (Studien, Mehrzüger, Märchenschach, Hilfsmatt, Selbstmatt, Retroanalyse).

Schachvereine bieten individuell maßgeschneiderte, vielfältige Angebote: Training, freie Schachpartien, Turniere, Computerschach und vieles mehr, zumeist an einem Spieltag pro Woche. Darüber hinaus organisiert der Verein Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften und Sie können an bundesweiten Turnieren teilnehmen. Dabei kommt es nicht auf die Spielstärke oder Erfahrung an, auch für noch nicht so routinierte Spieler gibt es attraktive Turniere.
Schach ist eines der komplexesten Brettspiele. Die Zahl der theoretisch möglichen Stellungen wird auf 2 * 1043 geschätzt, die Zahl der möglichen Spielverläufe ist noch einmal um ein Vielfaches größer, wahrscheinlich größer, als die Zahl der Atome im Universum. In der Spieltheorie wird Schach den Nullsummenspielen zugeordnet.
Im Sinne der Spieltheorie handelt es sich bei Schach um ein Spiel mit vollständiger Information. Theoretisch könnte man also ermitteln, ob der weiße oder der schwarze Spieler bei perfekter Spielweise immer gewinnt, oder ob ein Spiel remis ausgeht, wenn beide perfekt spielen. Die momentan zur Verfügung stehenden Computer sind aber nicht leistungsfähig genug, um diese Frage zu beantworten.

Was ist zu beachten?

Schach ist eine Sportart, die in jedem Alter betrieben werden kann. Sie ist so vielfältig, dass sie für jeden Spieltyp etwas zu bieten hat. Wer sich lieber alles gründlich überlegt, wird sich beim Schachturnier mit längerer Bedenkzeit glücklich fühlen. Wer ganz schnelle Entscheidungen treffen kann und möchte, wird das Blitzschach bevorzugen. Auch außerhalb des Vereins können Sie natürlich jederzeit in einer Partie Ihre Familie und Freunde schachmatt setzen.

Weitere Informationen ...
Deutscher Schachbund
Hans-Braun-Straße
Friesenhaus 1
14053 Berlin
Telefon: (030) 3000 780
Telefax: (030) 3000 7830
E-Mail: info(at)schachbund.de

Schwimmen


Schwimmen ist in Deutschland die am meisten praktizierte Freizeitsportart. Schwimmen ist die Lifetime-Sportart – von der Babyzeit bis ins hohe Alter. Da der Mensch im Wasser nahezu schwerelos ist, spielt bei der Bewegung das eigene Körpergewicht kaum eine Rolle. Und weil der Krafteinsatz der Muskeln deshalb sehr dosiert eingesetzt werden kann, ist Schwimmen besonders schonend für die Gelenke. Die entspannende Wirkung des Wassers beeinflusst außerdem den Trainingspuls und die Erholungszeit ausgesprochen positiv.

Natürlich stehen Ihnen alle öffentlichen Bäder offen. Um eine der Fitness wie der Gesundheit dienliche Schwimmtechnik zu erlernen, empfiehlt es sich, bei einem der zahlreichen Schwimmvereine auf speziell ausgebildetes Fachpersonal zurück zu greifen.

Wo?

Die Angebotspalette der Schwimmvereine reicht von der kompetenten Schwimmausbildung über Schwimmprogramme für spezielle Zielgruppen bis zu AQUAFITNESS und verschiedenen Spielangeboten.

Wie oft?

Im Verein können die wöchentlichen Vereinsstunden zum regelmäßigen Training genutzt werden, wo man Sie auf Wunsch unter qualifizierter Anleitung auf Ihre individuelle Belastungsstufe einstellt.

Was ist zu beachten?

Im fortgeschrittenen Alter ist das Erlernen einer rücken- und gelenkschonenden Schwimmtechnik besonders wichtig. Darüber hinaus sollte man darauf achten, die nasse Badekleidung möglichst rasch gegen trockne einzutauschen, um Harnwegsinfekte zu vermeiden. Außerdem wird es im Alter zunehmend wichtig, nach einem längeren Aufenthalt im Wasser die Haut ausreichend rückzufetten.

Weitere Informationen ...

Deutscher Schwimm-Verband
Korbacher Str. 93
34132 Kassel
Telefon: (0561) 940830
Telefax: (0561) 9408315
E-Mail: w.lehmann(at)dsv.de 

Segelfliegen


Einmal ohne Motorengeräusch und vielen Menschen die 3. Demension erobern, einsam in den Lüften schweben und die Welt aus der Vogelperspektive beobachten – das ist wohl der Wunsch vieler. Beim Segelfliegen kommt man diesem Traum am nächsten. Nur allein durch natürliche Energiequellen bleibt der Segelflieger in der Luft, nutzt Thermik und Winde, um sogar weite Strecken bis zu 3000 Kilometern zurück zu legen. Pionier des Segelflugs war Otto Lilienthal, der sein Erbe an die „Rhönindianer“ weitergab, die auf der Wasserkuppe der Rhön lebten und Flugapparate bauten. Seitdem hat sich in der Segelfliegerei viel verändert, geblieben ist das faszinierende Gefühl des lautlosen am Himmel Schwebens.

Wo?

Die Ausbildung zum Segelflugpiloten kann entweder in einer der zahlreichen Flugschulen oder in den mehr als 900 Segelflugvereinen des Deutschen Aero Clubs absolviert werden. Die Ausbildung im Verein ist etwas zeitintensiver, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, wenn man bedenkt, was noch gratis geboten wird: Gemeinsamkeit, Geselligkeit und Teamgeist, die Erweiterung des Allgemeinwissens und viele praktische Tipps! Zusätzlich werden den Mitgliedern Segelflugzeuge zur Verfügung gestellt, die den fliegerischen Fähigkeiten entsprechen. Zügiger, allerdings auch teurer, verläuft die Flugausbildung an den kommerziellen Flugschulen, an denen feste Kurse angeboten werden. Eine Liste aller Segelflugvereine hat der Deutsche Aero Club. Flugschulen können Sie auf den gelben Seiten oder im Internet finden.

Wie oft?

Segelfliegen ist hauptsächlich ein „Kopfsport“, der in Verbindung mit einer guten Ausbildung und viel Praxis-Erfahrung betrieben werden muss. Ein Pilot sollte das richtige Maß an Disziplin und den nötigen Respekt vor dem Sport haben. Nur durch regelmäßiges Training, auch nach dem Erhalt der Fliegerlizenz, kann der Pilot das Restrisiko, dass auch bei der gut entwickelten Technik eines Segelflugzeuges gegeben ist, entscheidend beeinflussen. Man sollte viel Zeit und Engagement mitbringen, da jeder Segelflieger extrem auf günstige Wetterbedingungen angewiesen ist, besonders auf die Thermik. Die Ausbildung gliedert sich in 3 Teile: das Erlernen der Grundtechnik und Kurvenfliegen. Landungen und Starts, die entweder mit einer Seilwinde oder durch Motorflugzeuge erfolgen. Danach kommen das Fliegen im Einsitzer ohne Fluglehrer und der thermische Alleinflug. Die Pilotenscheinprüfung kann abgelegt werden, sobald 60 Unterrichtsstunden, 30 Flugstunden mit 60 Starts und ein 50- Kilometer-Strecken –Alleinflug absolviert wurden.

Was ist zu beachten?

Segelfliegen ist eine außergewöhnliche, faszinierende Sportart, die unabhängig vom Alter oder Geschlecht betrieben werden kann. Auch Pilotinnen sind hier immer mehr auf dem Vormarsch wie spätestens die erste Weltmeisterschaft im Segelfliegen in Litauen 2001 gezeigt hat. Einzige Voraussetzung für alle angehenden Piloten/innen ist das Bestehen der fliegerärztlichen Untersuchung. Wer z. B: Herzprobleme oder eine eingeschränkte Lungenfunktion hat, wird vom Fliegerarzt keine Tauglichkeitsbescheinigung bekommen. Eine Maßnahme, die nur zu Ihrem eigenen Schutz ist. Für alle anderen gilt: Steigen Sie nur an einem Tag ins Cockpit, an dem Sie sich voll auf das Fliegen konzentrieren können. Denn neben all der Leichtigkeit des „Dahingleitens“ ist das Segelfliegen mit viel Disziplin, Können und dem richtigen Reagieren bei unvorhersehbaren Situationen verbunden. Wer sein Fluggerät richtig im Griff haben will, muss auch am Boden die Operationen und das Handling kennen lernen und beherrschen. Obwohl Sie in der Luft maximal mit einem Co-Piloten fliegen können, ist das Segelfliegen ein Gemeinschaftssport, bei dem Teamgeist zählt, denn ohne eine helfende Hand kommt der Segelflieger nicht weit. Alles was sie zum Segelfliegen brauchen, wird im Verein oder der Flugschule gestellt. Lediglich die monatlichen Beitragsgebühren nach dem Erhalt der Lizenz fallen an. Durch entsprechendes Mithelfen bei den anfallenden Vereinsarbeiten werden viele Zusatzleistungen günstiger angeboten. Wer nicht nur über Land fliegen möchte, kann sich auch in vielen zentralen und dezentralen Wettbewerben messen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Aero Club e.V.
Hermann-Blenk-Straße 28
38108 Braunschweig
Referent Segelflug: Detlef Graupner
Telefon: (0531) 23 540 – 52
Telefax: (0531) 23 540 – 55
E-Mail: segelflug(at)daec.de 

Ski alpin - Das Carven

Das Skilaufen verbindet in idealer Weise eine faszinierende Bewegung mit einem unvergleichlichen Naturerlebnis in geselliger Runde. Auch wenn die Werbung manchmal diesen Eindruck verfälscht – Skilaufen ist ein Sport für alle Altersgruppen. Das gilt für Fortgeschrittene, Wiedereinsteiger und Anfänger. Wichtig ist dabei allerdings eine gute  Kondition und körperliche Vorbereitung. Eine „kleine Geheimwaffe“, die das Skifahren seit den 90-er Jahren wesentlich erleichtert hat, sind die „Carver – Ski“. Mit ihren breiten Spitzen und Enden sowie der schmalen Taillierung „schneiden“ (carven) die Ski viel stärker eigenständig in die Kurve, was die Belastung bei der Drehbewegung, gerade für das Knie, sehr verringert.

Wo?

Der Skisport ist meist nur im Urlaub möglich, es sei denn, Sie wohnen in den Alpen bzw. Mittelgebirgen. Er sollte nur auf den vorgeschrieben Pisten, die mit Liften verbunden sind, betrieben werden, um ein Lawinenrisiko zu vermeiden. Es gibt unendliche gewalzte Skipisten, die in drei Kategorien: leichte Abfahrten (blau gekennzeichnet), mittelschwer (rot) und schwer (schwarz) eingeteilt sind.
Die wichtigste Voraussetzung um alle Pisten zu meistern, ist eine allgemeine Fitness. Die meisten Sportvereine bieten als Vorbereitung eine regelmäßige Skigymnastik an. Darüber hinaus gibt der Deutsche Skiverband auf seiner Internetseite Tipps über Sommer-Alternativen zum Skisport wie das Grasskilaufen und das Programm: „Inlineskaten für Skiläufer“. Ein Portrait zu dieser Sportart finden Sie auch auf unserer Internetseite.

Wie oft?

Neben der Fitness ist beim Skisport hauptsächlich die Kraftausdauer, also die Ermüdungswiderstandsfähigkeit bei lang andauernden Kraftleistungen, gefragt. Darüber hinaus kommt es auf Geschicklichkeit, eine gute Koordination und Reaktionsschnelligkeit an.
Anfänger und Wiedereinsteiger sollten einen Kurs in einer Skischule besuchen, um die richtige Technik zu erlernen. Das einstige „Wedeln“ und der „Parallelschwung“ mit ganz enger Skiführung sind out. Heute bleiben die Ski schulterbreit auseinander, eine Technik, die gerade Anfängern sehr entgegen kommt, weil es weniger Kraft zur Kontrolle erfordert. Dennoch sollte die tägliche Belastung vor allem in den ersten Tagen des Urlaubs nicht zu hoch sein und ca. zwei mal zwei Stunden betragen. Dies gilt auch für untrainierte Fortgeschrittene. Wer körperlich fit und ein versierter Skiläufer ist, kann die tägliche Fahrtzeit natürlich verlängern.

Was ist zu beachten?

Beim Skilaufen gilt wie für jede andere Sportart auch: Sie sollten es nicht übertreiben und sich nicht überschätzen. Das gilt sowohl für die Länge der Belastung, als auch für die Art wie z.B. das Fahren einer schweren schwarzen Piste. Lassen Sie es besonders in den ersten Urlaubstagen etwas langsamer angehen. Denken Sie daran, dass Sie sich erst an die „dünne Luft“ in den Bergen gewöhnen müssen und dass in den späten Nachmittagsstunden die Konzentration nachlässt und die Sturzgefahr zunimmt. Am dritten Tag kommt es bei den meisten Skiläufern zu einem Leistungstief. Nutzen Sie diesen vielleicht für einen Spaziergang oder einen Besuch im Schwimmbad. Falls Sie noch alte, lange Ski haben, kaufen oder leihen Sie sich neue Carver. Mit diesen kurzen, drehfreudigen Skiern werden Sie Kurven viel besser meistern. Wenn Sie Probleme mit Ihren Knien haben, sollten Sie eine Manschette tragen, die das Knie stabilisiert. Fragen Sie Ihren Sportmediziner oder Orthopäden danach. Außerdem wichtig: vergessen Sie nicht auf andere Skiläufer und Snowboarder zu achten, um Unfälle zu vermeiden. Last, but not least, sollten Sie sich unbedingt ausreichend gegen die Sonne in den Bergen schützen, mit einer guten Sonnen- /Skibrille und Creme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Weitere Informationen ...

Deutscher Skiverband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
Telefon: (089) 857 90 – 0
Telefax: (089) 857 90 – 257
E-Mail: info(at)ski-online.de 

Skilanglauf

Skilanglauf gehört zu den ganz alten, klassischen Wintersportarten, seine Herkunft ist kaum noch richtig zu ergründen. Es gibt in Skandinavien Zeichnungen aus längst vergangenen Zeiten, die Menschen auf Holzski zeigen. Der erste Wettkampf konnte bis zum Jahr 1555 nach Norwegen zurück verfolgt werden.

Angefangen hat alles im so genannten klassischen Stil. Er erfolgt im Diagonalschritt wie beim normalen Gehen, aber mit einer langen Gleitphase auf jedem Ski. In den letzten Jahren hat sich als zweite Variante die Skatingtechnik etabliert, bei der die Füße wie beim Eisschnelllauf schräg nach hinten abgestoßen werden. Skaten ermöglicht eine wesentlich höhere Geschwindigkeit, ist aber schwerer zu erlernen.

Wo?

Skilanglauf ist im Winter grundsätzlich überall da möglich, wo es Schnee gibt. Aber das stimmt nur bedingt, denn vor allem die klassischen Langläufer benötigen eine Loipe, also eine gespurte Strecke, in der ihre Ski richtig gleiten können. Aber auch die Skater unter ihnen sind auf eine gewalzte Schneedecke angewiesen, denn auch bei ihnen gibt es richtige Gleitphasen. Nur dann sind hohe Geschwindigkeiten möglich. Mittlerweile kann jeder touristische Skiort, ob nun in den deutschen Mittelgebirgen, den Alpen oder anderswo, auf eine Loipe verweisen. Selbst im Sauerland, der Rhön oder dem Westerwald wird gespurt, wenn denn einmal genügend Schnee vorhanden ist.

Wie oft?

Der Skilanglauf, ob im klassischen oder im Skating-Stil, gehört zu den gesündesten Ausdauersportartenüberhaupt. Er trainiert auf der einen Seite das Herz-Kreislauf-System ebenso wie die Atemleistung, durch den Ganzkörpereinsatz aber auch die gesamteMuskulatur des Körpers. Die Experten des Deutschen Ski-Verbandes empfehlen aus optimaler Sicht für die Gesundheit in der Woche drei bis vier Laufeinheiten über 30 bis 40 Minuten. Wie bei allen aeroben Belastungen sollte jeder Freizeitsportler möglichst nach der Pulsuhr laufen und die Belastung nicht zu hoch wählen. 180 minus Lebensalter ist die Faustregel für den maximalen Pulswert, die aber nur bei völliger Gesundheit gilt. Wenn Sie nicht im Besitz einer Pulsuhr sind, können Sie auch eine Pulsmessung per Hand durchführen.

Was ist zu beachten?

Als erste Grundregel: Halten Sie Ihren Ehrgeiz in Schach und wählen Sie die Belastung nicht zu hoch. Sonst können Sie mehr falsch machen als Ihnen lieb ist. Wichtig ist auch die langsame Steigerung des Trainings, weil sich die Gelenke und Bänder nicht so schnell anpassen wie Herz, Kreislauf und Muskeln und daher eine schnelle Verletzung droht. Auch bei einer Erkältung und einer Grippe, so leicht sie auch ist, sollten Sie auf das Laufen verzichten.

Wer noch nie auf Langlaufski gestanden hat, ist gut beraten, sich fachkundig einweisen zu lassen. Dadurch vermindern Sie nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern vermeiden auch mögliche Fehlhaltungen.

Skilanglauf lässt sich in der Regel in wenigen Übungsstunden erlernen und eignet sich für ältere Sportaktive vor allem auch deshalb, weil bei richtiger Lauftechnik kein großer Kraftaufwand nötig ist.

Weitere Informationen ...

Deutschen Ski-Verband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
089/85 790-0
Fax: 089/85790–257
e-Mail:info(at)ski-online.de 

Snowboarden

 
Ein Rausch des schwerelosen Gleitens, eine Steigerung des Selbstbewusstseins, wenn nur kleine Gewichtsverlagerungen große Schwünge hervorbringen und ein vorher nicht gekanntes Glücksgefühl von Freiheit und Abenteuer. Die Kombination von Surfen, Skifahren und Skaten entlockt Snowboardern wahre Lobeshymnen. Vor einigen Jahren noch ein Sport, der fast ausschließlich den Jungen und Coolen vorbehalten war, erobern seit einiger Zeit auch immer mehr „nicht mehr ganz so junge“ Begeisterte die Boards. Das liegt zum Teil auch daran, dass das Snowboarden viel schwerer aussieht, als es eigentlich ist. Schon nach ein paar Stunden können Anfänger die ersten Kurven fahren.

Wo?

Mittlerweile bieten fast alle Skischulen Snowboardkurse an und rüsten die Teilnehmer auch mit dem entsprechenden Equipment aus, falls es nicht vorhanden ist. Informationen über den Sport allgemein und die besten Snowboardgebiete gibt es beim Snowboard Verband Deutschland und beim Deutschen Skiverband.

Wie oft?

Auf dem Board sind vor allem Koordination gefragt. Deshalb ist auch vor der Saison die Schulung der allgemeinen Fitness anzuraten. Danach können ältere Snowboarder pro Tag durchaus zweimal zwei Stunden auf die Piste gehen, später sogar mehr.

Was ist zu beachten?

Der bekannte Münchner Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt rät allen Sportlern, die Knie- und Hüftgelenkschäden sowie höhenbedingte Herz-Kreislaufprobleme oder Stoffwechselerkrankungen haben, vom Snowboarden ab. Wer sich nicht sicher ist, sollte dringend vor Antritt der Reise einen Arzt konsultieren. Wichtig ist die richtige Dosierung. Nicht zu lange fahren, bei Ermüdungserscheinungen sollte man aufhören. Außerdem sollte man wie beim Skifahren, die goldenen Regeln beachten. Also sich nicht zu viel zumuten und umsichtig fahren, besonders am späten Nachmittag und am dritten Tag, wenn „Leistungstiefs“ zu erwarten sind. Ansonsten ist Snowboarden genauso leicht zu lernen, wie das Skifahren, der Einstieg gelingt meist sogar schneller. Schon nach ein paar Stunden können die ersten Kurven gefahren und ein phantastisches Erfolgserlebnis verbucht werden.

Das Fahren außerhalb gesicherter Pisten – Freeriden -sollte den Experten vorbehalten bleiben. Ohne entsprechende Erfahrung, der richtigen Notfallausrüstung und einer hervorragenden Technik ist das freie Gelände absolut tabu.

Das Outfit sollte wasserabweisend und atmungsaktiv sein, vor allem gute Handschuhe sind wichtig. Ein Helm ist grundsätzlich zu empfehlen. Da die Auswahl bei Brettern und Boots verwirrend groß ist, sollten Sie sich hier ebenfalls vom Fachmann beraten lassen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Skiverband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
Telefon: (089) 857 90 – 0
Telefax: (089) 857 90 – 257
E-Mail: info(at)ski-online.de 

 

 

Sporttauchen

 Sporttauchen ist eine faszinierende Naturwassersportart. Einwohner der Südseeinseln tauchen schon seit Jahrhunderten ohne Ausrüstung nach Fischen und Perlen. Deutsche Erfinder entwickelten im 18. Jahrhundert erstmals Tauchhelme und –glocken, mit denen man länger unter Wasser bleiben konnte. Die ersten Anzüge zu Beginn des 19. Jahrhunderts ähnelten eher Ritterrüstungen. Seitdem hat sich im Sportauchen einiges getan. Anzüge und Sauerstoffflaschen sind heute leichter, komfortabler und technisch perfekter und machen so das Tauchen zu einer einzigartigen Natursportart.

Wo?

In den zahlreichen Vereinen und Tauchschulen des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST) gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Kurse dieser facettenreichen Sportart. Das Angebot reicht vom Leistungssport mit Flossenschwimmen und der Mannschaftssportart Unterwasser-Rugby bis hin zum Breitensport mit umweltverträglichem Tauchen und Schnorcheln, das weltweit von Männern und Frauen aller Altersgruppen betrieben wird. Hier gibt es auch Tauchausbildungen, ohne die man nicht abtauchen sollte.

Wie oft?

Schwerpunkt des regelmäßigen Tauchtrainings ist das richtige Erlernen der Atemtechnik, das Beherrschen der Abtauchtechnik und des exakten Flossenschlages. In zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche wird die notwendige „Tauchfitness“ aufgebaut und trainiert. Eine ausreichende Kondition unter Wasser ist sehr wichtig, um nicht für sich und andere ein Risiko darzustellen. Viele Vereine beginnen ihre Tauchlehrgänge erst mal im Schwimmbad, um ihren Schülern die Sicherheit für den Tauchgang zu vermitteln.

Was ist zu beachten?

Unter fachkundiger Anleitung und keinen Vorschädigungen von Ohren oder Lunge ist das Sporttauchen für alle Altersgruppen ein Erlebnis. Wichtig ist zu Beginn eines Tauchlehrganges einen Fitness-Check bei einem Sportmediziner durchzuführen. Erst danach können sie mit gutem Gewissen abtauchen. Unfälle oder unüberlegtes Handeln unter Wasser können vermieden werden, wenn Sie sich genau an die Anweisungen Ihres Tauchlehrers halten und immer mit einer Tauchgruppe und niemals allein unterwegs sind. Die für das Schnorcheln und allgemeine Tauchtraining ausreichende Ausrüstung sind Tauchermaske, Schnorchel und Flossen. Alle anderen Tauchgeräte können Sie im Verein oder in einer der vielen VDST-Tauchschulen im In- und Ausland zunächst kostengünstig ausleihen.

Weitere Informationen ...

Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Berliner Str. 312
63067 Offenbach
Telefon: (069) 9819025
Telefax: (069) 98190298
E-Mail: vdst.ev(at)vdst.de 

Surfen / Windsurfen

Bild: Bongarts

Surfen wird oft als der schönste Ausnahmezustand menschlicher Bewegung bezeichnet. Das rasante Gleiten auf den Wellen, der Rausch der Geschwindigkeit – diese Faszination hat nicht nur in den Surfparadiesen der Welt, sondern auch bei uns eine große Fangemeinde hervorgebracht. Schon die Ureinwohner Hawaiis und der Südseeinseln haben diesen Ritt auf den Wellen genossen - auf selbstgeschnitzten Surfbrettern. In Deutschland zählt das Surfen zu einem beliebten Freizeitsport mit hohem Erlebnisfaktor. Kaum ein Gewässer, auf dem nicht mehrere Windsurfer auf den Wellen reiten.

Wo?

Zahlreiche Segelsportvereine oder Surfschulen bieten in ganz Deutschland und insbesondere in den Urlaubsregionen Kurse an. Ein Angebot, dass Sie wahrnehmen sollten, denn kaum einer schafft es, sich das Surfen allein beizubringen. Dabei ist sicher auf dem Brett oder Board zu stehen das A und O des Surfsports.
Auf Anfrage verschickt der Deutsche Segler-Verband (DSV) eine Liste der Vereine. Außerdem können Sie auf der Internetseite gezielt nach speziellen Angeboten suchen. Hier gibt es auch Informationen über kostenlose „Schnupperkurse“. Der materielle und finanzielle Aufwand in einem Surf- und Segelverein des DSV hält sich im Vergleich zu privaten Surfschulen in Grenzen, da Bretter, Schwimmwesten und häufig auch Neoprenanzüge gestellt werden.
Das eigentliche Wellenreiten ohne Segel funktioniert in Deutschland nur im eingeschränkten Maße an den Nord- und Ostseeküsten. Wer „richtige“ Wellen braucht muss die zahlreichen Surfhochburgen im Ausland besuchen, z.B. Biarritz an der französischen Atlantikküste.

Wie oft?

Eine generelle Trainingsempfehlung kann nicht gegeben werden, da sich die Häufigkeit und Dauer nach Ihren Ansprüchen an Ihre eigenen Surfkünste richtet. Wer nicht andauernd vom Brett fallen möchte, sollte regelmäßig trainieren, um das sichere Stehen, das Halten des Riggs (Segel) und die Wendemanöver sicher zu erlernen. Hierfür sind ein gutes Koordinationsvermögen und Kraftausdauererforderlich. Deshalb sollten auch Freizeitsurfer, die hauptsächlich im Sommer surfen, in der übrigen Zeit regelmäßig auf dem Land trainieren. Schwerpunkt sind dabei Übungen für die Beweglichkeit im Schultergürtel. Ebenso wichtig für das Durchhaltevermögen ist die statische Beinkraft.

Was ist zu beachten?

Surfen/Windsurfen fördert die Ausdauer und den Gleichgewichtssinn, stärkt und strafft Arm- und Beinmuskulatur. Hinzu kommt ein rasantes Naturerlebnis, das unabhängig vom Alter genossen werden kann. Einiges gilt es aber dennoch zu beachten: wer sich noch nicht ganz sicher auf dem Board fühlt, sollte nicht gleich bei starkem Wind surfen. Die körperliche Beanspruchung ist schon bei weniger Wind sehr hoch. Besonders wichtig für den guten Stand auf dem Brett und die Vermeidung von Verletzungen sind Spezialschuhe, die ein Abrutschen verhindern. Genauso wichtig ist ein ausreichender Sonnenschutz von der Brille bis zur Creme und bei niedrigen Temperaturen ein Neoprenanzug. Auch bei Hitze sollten Sie sich eine gut wärme isolierende Gummiweste aus Neopren anziehen. Beide verhindern, dass der Körper auskühlt und Sie sich Blasen- und Nierenentzündungen zuziehen. Für die gesamte Windsurf-Austrüstung müssen Sie mit rund 1000.-Euro rechnen. Sie können sich aber auch alles bei ihrer Surfschule ausleihen.
Wer nach einem Kurs öfter auf das Brett steigen möchte, für den empfiehlt es sich, einen Surfschein zu absolvieren, der in vielen Binnengewässern Pflicht ist.

Weitere Informationen ...

Deutscher Segler-Verband
Gründgenstr.18
22309 Hamburg
Telefon: (040) 6 32 00 90
Telefax: (040) 6 32 00 928
E-Mail: info(at)dsv.org

Taekwondo

Taekwondo ist eine koreanische Kampfsportart und heißt so viel wie „Fuß, Faust, Geistige Einstellung“. Grundgedanke des Taekwondo ist die waffenlose Selbstverteidigung durch Einsatz des eigenen Körpers.
Auf den ersten Blick ähnelt Taekwondo manch anderen asiatischen Kampfsportarten, ist aber eine vollkommen selbständige und eigenständige Kampfsportart. Beim näheren Betrachten erkennt man den starken Unterschied wie z. B. bei den extrem ausgeprägten Fußtechniken. Darüber hinaus ist Taekwondo, im Gegensatz zu vergleichbaren Kampfsportarten, mehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt. 1965 fand Taekwondo seinen Weg nach Europa und somit auch nach Deutschland. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist es olympische Disziplin und mittlerweile in ca. 180 Ländern in der Welt organisiert.

Wo?

Taekwondo ist eine Sportart, die in vielen Vereinen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten wird. Dabei gibt es eine Unterteilung in Vollkontakt-, Formenwettkampf und Selbstverteidigung. Der Schwerpunkt liegt allerdings bei der Selbstverteidigung mit leicht erlernbaren Techniken, die aus verschiedenen Kampfsportarten kombiniert werden. Die Vereine bieten zu unterschiedlichen Zeiten gruppenspezifische Trainingsstunden nach Könnergrad, Gürtelstufen und Schwerpunkt des Trainings an. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, an Lehrgängen, Kursen, Wettkämpfen und Turnieren teilzunehmen. Bei der Deutschen Taekwondo Union e.V. können Sie bundesweit einen Verein finden und Wissenswertes von A-Z über diese Kampfsportart erfahren.

Wie oft?

Ein regelmäßiges Training ist wie bei anderen Sportarten wichtig, um neben der korrekten Ausführung der Techniken auch die eigene Ausdauer zu verbessern. Mit der Zielsetzung der waffenlosen Selbstverteidigung werden Arme und Beine mittels Schlägen und Tritten zur Abwehr und für den Angriff eingesetzt. Um Aggressivität und Brutalität zu vermeiden, werden Geduld, Willenskraft und Konzentration geschult. Dadurch werden Selbstvertrauen, Selbstsicherheit und das Selbstwertgefühl gestärkt. Körper und Geist werden gleichermaßen gefördert. Dieses Zusammenspiel bildet das Fundament für ein gesundheitsorientiertes Training.

Was ist zu beachten?

„Der Edle verneigt sich, aber er beugt sich nicht“ – diese Lebensweisheit Konfuzius liegt dem Taekwondo zugrunde. Wie bei anderen asiatischen Kampfsportarten steht der Respekt vor dem Lehrer und Übungsleiter aber auch vor dem Trainingspartner an erster Stelle und sichert zusammen mit einem hohen Maß an Konzentration, dass die komplexen Bewegungsabläufe korrekt ausgeführt werden, ohne dabei dem Partner absichtlich oder versehentlich zu schaden. Aus diesem Grunde ist das Verletzungsrisiko sehr gering. Die Erfolge ergeben sich aus einer guten Ausbildung, einer hohen Motivation und aus Spaß am Taekwondo. Durch die Schulung und Förderung von Körper und Geist kann diese Kampfsportart als Gesundheitssport bezeichnet und bis ins hohe Alter betrieben werden. Zur Vorsicht sollten Sie aber dennoch vor dem ersten Training eine sportärztliche Untersuchung durchführen lassen. Taekwondo ist übrigens ein sehr preisgünstiger Sport. Eine Mitgliedschaft im Verein beträgt zwischen 5,-- und 10,-- Euro monatlich. Zur Ausrüstung gehört lediglich ein weißer Anzug (Dobok), der schon ab ca. 30,00 Euro zu haben ist und gegebenenfalls für den Winter spezielle Taekwondo Schuhe. Sonst wird barfuss trainiert. Den entsprechenden farbigen Gürtel (Graduierungsstufen) erhalten Sie nach Erreichen eines Gürtelgrades im Verein.

Weitere Informationen ...

Deutsche Taekwondo Union e.V.
Luisenstraße 3
90762 Fürth
Telefon: (0911) 974 88 88
Telefax: (0911) 974 88 90
E-Mail: office(at)dtu.de 

Tanzen

 

Jeder Mensch hat ein Gefühl für Rhythmus. Und die meisten Menschen bewegen sich auch gern zu Musik, ob bei einer Feier oder auf einem Ball. Tanzsport ist aber noch mehr als tänzerische Bewegung zu Musik. Denn Tanzsport macht fit und erhält die Gesundheit.

Erinnern Sie sich? Das Spektrum der Tänze ist umfangreich: Standardtänze wie Walzer, Slowfox oder Quickstep, Lateinamerikanische Tänze wie Samba, Rumba und ChaChaCha, oder Salsa und Tango Argentino bis hin zu Disco- und Partytänzen. Die Grundschritte sind schnell (wieder) gelernt.

Tanzen macht nicht nur Spaß, es fördert auch insbesondere Ihre Koordinationsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Darüber hinaus dient Tanzen natürlich der Ausdauer und damit Ihrer gesamten Fitness.

Wo?

In Deutschland gibt es mehr als 2000 Tanzsportvereine. Sie unterhalten oft eigene Tanzstudios oder Clubheime, so dass die Räumlichkeiten in der Regel nicht fern und der Weg zum Training kurz ist. Qualifizierte Tanzlehrer oder Trainerinnen stehen Ihnen hier zur Verfügung. Natürlich können Sie auch an Breitensportwettbewerben oder später an Tanzturnieren teilnehmen. Alles ist möglich, aber nichts muss sein – Hauptsache man ist mit Begeisterung an der tänzerischen Bewegung dabei.

Wie oft?

Wie in jedem Sport tut regelmäßiges Training besonders gut. Ein bis zwei Trainingseinheiten wöchentlich, die an Ihr Alter und Ihren Trainingsstand angepasst sind, bauen Ihren Wissensschatz an Tanzfiguren und -schritten immer weiter aus. Schrittkombinationen entstehen bald wie von selbst und können auf Wunsch auch mit dem Deutschen Tanzsportabzeichen unter Beweis gestellt werden.

Was ist zu beachten?

Viele Vereine bieten auch Gruppen für Singles an, so dass man nicht unbedingt einen festen Tanzpartner haben muss. Von Vorteil sind bequeme Kleidung und saubere, nicht zu schwere Schuhe, in denen Sie sich gut bewegen können.

Weitere Informationen ...

Deutscher Tanzsportverband e.V.
Haus des Sports II
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt
Telefon (069) 677 28 50
Telefax (069) 677 285 30

Tauchen

Faszinationen im Wasser, eine der schönsten Sportarten: das Tauchen.

Der Tauchsport entwickelte sich im Laufe von Jahrhunderten vom
Schwimmen im und unter Wasser zu einer der vielseitigsten Sportbewegungen.
Wo zunächst Fischer und Jäger versuchten, den Reichtum des Meeres zum Berufserwerb zu nutzen, entstand im Laufe der modernen Entwicklung ein „Naturschutz“-Sport mit dem Anspruch auf Verantwortung für die Erhaltung des Lebens im Wasser.
Die Vielseitigkeit des organisierten Tauchsports deckt alle naturwissenschaftlichen Gebiete ebenso wie den Leistungssport ab. Dabei wird jede Altersgruppe in der Bevölkerung angesprochen: Kinder und Jugendliche begeistern sich, wie auch gerade ältere Sportler
mehr und mehr für die Bewegung unter Wasser und die Beobachtung des Lebens im Meer.
Die moderne Technik und eine fundierte Ausbildung ermöglichen die sichere Ausübung des Sports mit einem großen Erlebniseffekt.

Wo?

In den zahlreichen (ca. 1000) Vereinen des Verbandes Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST), sowie bei den angeschlossenen Tauchbasen, kann man die Ausbildung beginnen und sich in kurzer Zeit in den verschiedensten Gebieten weiterbilden.
Der Leistungssport bietet Disziplinen im und unter Wasser an: Flossenschwimmen, das Schwimmen mit Tauchgerät, sowie Mannschaftssportarten wie Unterwasser-Rugby und -Hockey sind in ganz Deutschland verbreitet und werden als Meisterschaften bis hin zu Weltmeisterschaften international gefördert.

Sporttauchen heißt aber auch Breitensport: vom Tauchen ohne Gerät (Apnoe) bis zum Technischen Tauchen und den verschiedensten wissenschaftlichen und künstlerischen Spezialgebieten. Infos hierzu überwww.vdst.de.

Wie oft?

Schwerpunkt des regelmäßigen Tauchtrainings ist das schulmäßige Erlernen des Sporttauchens. In zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche erlernt der Sportler die effektive Atemtechnik, den wirkungsvollen Flossenschlag und den Abtauchvorgang, natürlich in Verbindung mit einer intensiven theoretischen Einweisung. Wichtig ist eine ausreichende Kondition für die Bewegung im Wasser und zudem Voraussetzung für die Sicherheit und die Begeisterung über viele Jahre.

Was ist zu beachten?

Für den Tauchsport gibt es keine generelle Altersbeschränkung. Der Gesundheitscheck beim Sportmediziner ist obligatorisch. Dabei ist der unbedenkliche Hals-Nasen-Ohren Zustand ebenso wichtig wie eine stabile Psyche und ein gut funktionierender Kreislauf. Der Arzt prüft deshalb sorgfältig, gerade bei älteren Sportlern, den momentanen Gesundheitszustand und bestätigt die Tauglichkeit in jährlichem Abstand ( bei über 40-jährigen Tauchern, sonst alle zwei Jahre).
Alle Tauchlehrer des VDST sind bestens vorbereitet und es empfiehlt sich von der Erfahrung und dem Wissen zu profitieren.

Weitere Informationen ...

Verband Deutscher Sporttaucher e.V.
Berliner Straße 312
63067 Offenbach am Main
Tel.: 069/ 981902-5
E-mail: vdst.ev(at)vdst.de 

Telemarken

Vor über 130 Jahren von einem Bauernsohn in Norwegen erfunden, war das Telemarken bis in die 30-iger Jahre des vorherigen Jahrhunderts auch bei uns eine beliebte Sportart. Legenden wie Luis Trenker oder Willy Bogner, der das Telemarken in seinem Film „Fire & Ice“ zeigte, waren Anhänger dieser besonderen Skitechnik. Dann verschwand plötzlich der „Knieschwung“ von den Pisten, war sogar im deutschen Skilager verpönt. In den 70-iger Jahren erwachte er aus seinem Dornröschenschlaf und erfreut sich seitdem in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Die Technik ähnelt dem des Abfahrens mit Langlaufskiern. Der Unterschied besteht in den Kurven, bei denen das jeweilige Knie nach unten geht, was einem Knicks ähnelt.

Wo?

Überall wo es Berge bzw. Hänge und Schnee gibt, kann Telemarken ausgeübt werden. Jede Liftanlage und jeder Hang in den Skigebieten ist für die Freunde dieser norwegischen Fahrweise geeignet. Es kommt ein weiterer Vorteil hinzu: Da wie beim Skilanglauf die Ferse nicht fest auf dem Ski fixiert ist, ist der Telemarkski auch zum Bergauflaufen geeignet. Daher können sich die Fahrer auch auf unwegsameren Hängen austoben, denn auch zum Tiefschneefahren ist das Telemarken tauglich.
In den vergangenen Jahren haben sich auch schon einige Telemarkclubs gegründet, die sich regelmäßig treffen, trainieren, Touren und Rennen veranstalten. Auch der Deutsche Skiverband hat Telemarken in die klassische Ausbildung seiner Skilehrer aufgenommen. Weiteres Wissenswertes über das Telemarken erfahren Sie beim Deutschen Skiverband.

Wie oft?

Da das Telemarken nur in den Bergen und im Schnee ausgeübt werden kann, heißt dass für die meisten Sportler, dass sich das Telemarken nur auf den Skiurlaub beschränkt. Eine Sommeralternative ist das Gletscher fahren und natürlich ein regelmäßiges Fitnesstraining und eine Skigymnastik. Telemarken gehört nicht zu den Ausdauersportarten, hierbei sind eher Kraftausdauer, Geschicklichkeit und Reaktion gefragt. Darüber hinaus wird besonders die Oberschenkelmuskulatur gefordert. Das führt dazu, dass ein ungeübter Telemarker meist schneller eine Pause einlegen muss, als ein trainierter. Ansonsten heißt der übliche Richtwert: zweimal zwei Stunden pro Tag mit einer angemessenen Ruhepause dazwischen. Wie beim Skilaufen und Snowboarden sollten Sie auch hier am Nachmittag sich nicht zu viel zumuten, da die Konzentration dann nachlässt.

Was ist zu beachten?

Das gebeugte Knie und die oft akrobatische Körperhaltung lassen vermuten, dass sich dass Telemarken eher für jüngere Fahrer oder sehr durchtrainierte Sportler eignet. Das stimmt nicht, denn gerade der Schrittwechsel bei dieser Sportart ist der natürlichen Gehbewegung sehr gut anpasst. Auch die Belastung der Kniegelenke ist, trotz des „Kniefallschwunges“, wesentlich geringer, als das beim Skiabfahrtslauf oder Snowboarden der Fall ist. Der Körperschwerpunkt liegt beim Telemarken zwischen den Beinen, das jeweils vorgeschobene Knie wird dadurch weniger belastet und kann die Stöße besser absorbieren. Einen großen Vorteil hat das Telemarken zusätzlich: da die Füße nur an der Spitze fixiert sind und damit nur eine geringe Hebelwirkung entsteht, gehen die meisten Stürze glimpflich ab. Ansonsten gelten hier die gleichen Regeln wie beim Skiabfahrtslauf: Sie sollten nie unvorbereitet und untrainiert auf die Piste gehen. Besonders die Oberschenkelmuskulatur muss ausgebildet werden, da sie am meisten gefordert wird. Außerdem sollten sie sich nicht zu viel zumuten, sich das Telemarken am besten von einem ausgebildeten Skilehrer beibringen lassen und an die Höhenanpassung und die Leistungstiefs am Nachmittag denken. Das Equipment können Sie sich übrigens leihen oder in Skigeschäften bekommen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Skiverband
Haus des Ski
Am Erwin-Himmelseher-Platz
Hubertusstraße 1
82152 Planegg
Telefon: (089) 857 90 – 0
Telefax: (089) 857 90 – 257
E-Mail: info(at)ski-online.de 

Tennis

Auch wenn die letzten Jahre nicht mehr mit dem Tennis-Boom der 80iger Jahre in der Ära von Steffi Graf und Boris Becker mithalten können, ist der weiße Sport weiterhin ein Volkssport. Eine Umfrage hat ergeben, dass für die meisten Deutschen Tennis nach Fußball die attraktivste Sportart ist. Rund 75 Prozent der Tennisspieler sind Breitensportler, die „just for fun“ auf dem Platz stehen. Für sie bedeutet Tennis Spaß, Geselligkeit, Anerkennung, Gesundheit und  Fitness.

Wo?

Der Deutsche Tennis-Bund ist mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern der stärkste Tennis-Verband der Welt. Es gibt 18 Landesverbände und über 10.000 Tennisvereine bundesweit, von dem einer bestimmt in Ihrer Nähe zu finden ist. Wer nicht an Verbandsspielen und Wettkämpfen interessiert ist, wird dort bestimmt auch viele Angebote über Tennisfreizeitmannschaften und Trainerstunden erfragen und erfahren können. Darüber hinaus bieten die meisten Clubs ihren Spielern eine Fülle von freizeitsportlichen Angeboten oder auch als Alternative Fun-Sportarten wie Beach- oder Streettennis an.

Wie oft?

Tennis erfordert eine gute Beweglichkeit und Koordination, Ballbeherrschung und Schlagtechnik, sowie schnelles Reagieren und taktisches Denken. Immer wieder muss man auf unerwartete Situationen blitzschnell reagieren und darf die richtige Technik nicht vergessen. Ein regelmäßiges Training erreicht eine Automation der wichtigsten Grundschläge und ein Kräfte schonendes Spiel, bedingt auch durch die bessere Koordination. Der bekannte Münchner Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt rät zu maximal drei Trainingseinheiten pro Woche, um Schulter, Wirbelsäule, Hüft- und Kniegelenke allmählich an die Belastungen heranzuführen, die durch das ständige Beschleunigen und Bremsen hervorgerufen werden.

Was ist zu beachten?

Tennis ist ein familienfreundlicher Lifetime-Sport und ermöglicht es, dass Sie sogar mit 80 Jahren noch gegen Ihren Enkel spielen und gewinnen können. Wie immer kommt es auf die richtige Dosierung an: Sie sollten sich nicht zu viel zumuten und auf die eigene körperliche Fitness und Witterungsverhältnisse wie große Hitze Rücksicht nehmen. Wer akute oder chronische Beschwerden der Knie-, Hüft- und Schultergelenke sowie der Wirbelsäule hat, sollte vor der Aufnahme eines Trainings ärztlichen Rat einholen. Gelenkschonender ist das Spielen auf Sandplätzen. Gutes Schuhwerk mit Dämpfungspuffern und ein Sweatshirt oder Pullunder, der beim Einspielen den Rücken warm hält, gehören genauso in die Tennistasche wie ein leichter, gut bespannter Schläger. Lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten.

Weitere Informationen ...

Deutscher Tennis Bund e.V.
Hallerstr. 89
20149 Hamburg
Telefon: (040) 411 78 – 0
Telefax: (040) 411 78 – 222
E-Mail: dtb(at)dtb-tennis.de

Tischtennis

Das schnellste Rückschlagspiel der Welt. Tischtennis gilt als Sport und Spiel der Flexiblen und Kreativen und ist eine echte Lifetime-Sportart. Sie macht auf jedem Spielniveau Spaß und hält Kinder ebenso fit wie Senioren. Tischtennis zu spielen vereinigt Fun und Action, Dynamik und Fitness, Teamgeist und Fair Play. Ein echter Volkssport eben, an den sich jeder heranwagen kann, denn jeder zweite Deutsche hat schon einmal Tischtennis gespielt.

Wo?

Tischtennis ist ein Freizeitspaß, den man überall genießen kann. Er ist auch ohne Vorkenntnisse spielend erlernbar und kommt mit preisgünstigen Materialien, unkomplizierten Regeln und geringem Raumbedarf  bei einem hohen Gesundheitsaspekt und niedriger Verletzungsgefahr aus. Ob im Freibad, auf dem Schulhof, dem Spielplatz oder zu Hause. In Deutschland gibt es knapp 10.000 Vereine, in denen Tischtennis für unterschiedliche Altersgruppen und Spielniveaus angeboten wird.

Wie oft?

Wichtige Faktoren im Leistungstischtennis – aber auch im Freizeitbereich – sind Reaktionsfähigkeit, Koordination, Schnelligkeit und eine gute Technikbeherrschung. Wer mit Leistungsanspruch den Tischtennissport betreiben will, der sollte zwei- bis dreimal wöchentlich an den Tisch gehen und mindestens 30 Minuten intensiv spielen. Freizeitsportler und Anfänger pflegen eher das Spiel miteinander, mit geringerem Tempo und einfachen Techniken. Hier sollte ein- bis zweimal wöchentlich mindestens 15 Minuten gespielt werden.

Was ist zu beachten?

Tischtennis ist der Familiensport, denn hier können jung und alt gemeinsam am Tisch stehen und miteinander spielen. Der Spaßfaktor ist deshalb von vornherein schon gegeben. Und durch die Möglichkeit, das Spieltempo und die Spielform den Teilnehmern anzupassen, ist Tischtennis für jedes Alter – auch für Anfänger – geeignet. Als erste Spielsportart hat Tischtennis ein eigenes Programm entwickelt, das vom Deutschen Olympischen Sport Bund mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT ausgezeichnet wurde. Durch gezielte Programme wird die Herz-Kreislauf-Belastung verbessert, eine Über- oder Unterforderung ist so gut wie ausgeschlossen. Verletzungen sind beim Tischtennis so gut wie unbekannt.Alles was man zum Tischtennis benötigt, ist ein Schläger, ein Tischtennisball und bequeme Sportkleidung sowie Turnschuhe. Einen Tischtennistisch finden Sie auf vielen öffentlichen Plätzen, in Sportparks, beim Nachbarn oder bei Freunden sowie im Verein.

Weitere Informationen...

Deutscher Tischtennis-Bund
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 69 50 19-0
Telefax: (069) 69 50 19 13
E-Mail: dttb(at)tischtennis.de

Triathlon

Der bekannteste Triathlon der Welt ist wohl der „Ironman“, der jedes Jahr auf Hawaii ausgetragen wird. Doch nicht nur im fernen Pazifik hat diese kombinierte Sportart ihre Anhänger, auch in Deutschland betreiben immer mehr Begeisterte das Dreiergespann: Schwimmen, Radfahren und Laufen. Schon längst gilt der Triathlon nicht mehr nur als Sportart für „harte“ Männer und Frauen, sondern ist zu einem sportlichen Erlebnis der besonderen Art geworden. Naturverbunden, umweltfreundlich und dabei im hohen Maße die eigene Fitness fördernd.

Wo?

Viele Vereine im gesamten Bundesgebiet haben Triathlon in ihr Programm aufgenommen. Geschwommen wird in den örtlichen Seen oder nahe gelegenen Frei- und Hallenbädern. Die anschließenden Übungen Radfahren und Laufen können dann zumeist in Wassernähe stattfinden. Oder Sie entscheiden sich gleich hier für die Fitnessprogramme.

Wie oft?

Auch der Triathlon ist eine Ausdauersportart und das gleich in dreifacher Hinsicht. Auch hier gilt also die Regel: regelmäßiges Training ist erforderlich, mindestens dreimal die Woche für rund eine Stunde. 200 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und 1 Kilometer Laufen sind zu Beginn empfehlenswerte Distanzen. Das sollte auch ein sportlicher Einsteiger bei regelmäßigem Training schaffen! Durch die wechselnde Belastung der verschiedenen Beanspruchungen wird die Fitness optimal trainiert, kein Muskel bleibt ohne Beschäftigung, das Schwimmen fungiert als gelenkschonender Ausgleich für das Laufen und Radfahren. Weitere positive Wirkungen: der Blutdruck sinkt, der Körper entschlackt, der Geist wird frei und die Psyche stabil.

Was ist zu beachten?


Ohne Ausrüstung geht es auch beim Triathlon nicht. Aber jeder hat eine Badehose oder einen Badeanzug, ein funktionierendes Fahrrad und Lauf- bzw. Radfahrkleidung. Nicht zu vergessen sind der Fahrradhelm und gut sitzende Laufschuhe. Lassen Sie sich am besten am Anfang von einem Übungsleiter oder Trainer beraten. Wer den Sport intensiver betreiben oder an Wettkämpfen teilnehmen will, findet auch hierfür Tipps bei den Fachkräften in den Sportvereinen. Neben diesen Vorrausetzungen sollte jeder Sportler/in sich darüber bewusst sein, das auch wenn man nicht gleich am „Ironman“ teilnehmen möchte oder kann, der Triathlon eine gewisse Anforderung an den Körper stellt und eine gute Leistungsbereitschaft fordert. Beim Training und natürlich erst recht bei der Teilnahme an Wettkämpfen. Wer diese abwechslungsreiche Sportart betreiben will, für den ist Gesundheit und gute Fitness Garantie.

Weitere Informationen ...

Deutsche Triathlon-Union
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 67 72 05-0
Telefax: (069) 67 72 05 11
E-mail: dtu.hq(at)t-online.de

Volleyball

Nachdem W.C. Morgan im Jahre 1895 das Volleyballspiel entwickelt hatte, brachten es amerikanische Soldaten im Ersten Weltkrieg nach Europa. In Deutschland hielt dieser Mannschaftssport allerdings erst 1951 mit der Gründung einer DDR-Volleyball-Sektion seinen Einzug. Nach den Olympischen Spielen 1972 in München erlebte Volleyball einen Aufschwung, der es bei den Mädchen zur beliebtesten Mannschaftssportart gemacht hat. Durch die Trennung durch das Netz erhält es einen sehr fairen Charakter. Trotzdem sind Teamgeist und Kampf stark ausgeprägt. Zudem ist es eine Sportart, in dem gemischte Mannschaften zum normalen Erscheinungsbild gehören. Es gibt sogar entsprechende Mixed-Ligen. Mit der Geburt des Beach-Volleyballes vor rund 16 Jahren bekam der beliebte Mannschaftssport eine weitere attraktive „Kleine Schwester“ für den Sommer hinzu, die inzwischen sogar zu einer eigenen olympischen Sportart geworden ist.

Wo?

Volleyball ist ein Freizeitsport, dem Sie fast überall nachgehen können. Auf dem Rasen, am Strand, auf offiziellen Plätzen oder in der Halle. Wer nicht nur im Urlaub spielen möchte oder das Spiel erst mal richtig erlernen will, kann sich beim Deutschen Volleyball-Verband nach den verschiedenen Angeboten erkundigen. Die meisten Vereine haben Mannschaften in jeder Spielstärke und Altersklasse. Dort können Sie auch an Freizeitrunden und –turnieren oder an Wettkämpfen teilnehmen. Viele Vereine oder Schwimmbäder verfügen mittlerweile über zusätzliche Beach -Volleyball Felder, auf denen auch kleine Feierabend-Turniere stattfinden.

Wie oft?

Um die richtigen Techniken wie Baggern oder Pritschen und den Angriff mit Schmettern und das Blocken zu erlernen, ist ein regelmäßiges Training mindestens einmal wöchentlich erforderlich. Beim Volleyball sind vor allem gute Sprungkraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit erforderlich. Obwohl es ein Bewegungsspiel ist, eignet es sich wegen der kurzen Wege hervorragend auch für weniger Trainierte. Der Trainer sollte gerade am Anfang darauf achten, dass der Ungeübte weder über- noch unterfordert wird. Bei der Mannschaftsaufteilung sollten gleiche Spielstärken zusammen kommen, um ein möglichst großes Erfolgserlebnis zu erhalten. Eine wichtige Voraussetzung ist die körperliche Fitness. Vor dem Spiel ist ein leichtes Aufwärmen mit Streching wichtig.

Was ist zu beachten?

Auch beim Volleyball gilt: Sie sollten so lange und so oft trainieren, wie es Spaß macht und der Körper sich dabei wohl fühlt. Dennoch ist das richtige Erlernen der verschiedenen Volleyball-Techniken wichtig, um ein effektives Zusammenspiel möglich zu machen. Die Verletzungsgefahr durch Gegenspieler ist gering und besteht nur unter dem Netz. Wichtig sind in jedem Fall gute, volleyballgeeignete Sportschuhe. Außerdem sind für das Spielen auf hartem Untergrund eine lange Hose und Knieschützer empfehlenswert.

Weitere Informationen ...
Deutscher Volleyball-Verband
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Telefon: (069) 69 50 01 - 0
Telefax: (069) 69 50 01 – 24
E-Mail: info(at)volleyball-verband.de

Walking

Walking ist eine sanfte, aber dennoch äußerst effektive gesundheitswirksame Sportart, die den ganzen Körper trainiert. Es ist eine Sportart, die jeder betreiben kann; als Einstiegssportart für Untrainierte und Übergewichtige, als neue Sportart für ältere Personen, aber auch immer mehr leistungsorientierte Sportler lassen sich unter den Walkern finden. Um mit dem Walken zu beginnen, benötigt man außer ein Paar guten Walking- oder auch Jogging-Schuhen kaum etwas; raus in die Natur und schon kann es losgehen.

 

Wo?

Prinzipiell kann überall gewalkt werden. Wer die Natur genießen und sich entspannen möchte, der sollte lieber im Wald oder Park walken; besonders gelenkschonend walkt es sich auf Waldboden.
Wer nicht allein walken möchte, kann sich einer Walking-Gruppe in der Umgebung anschließen. Die Adressen erhalten Sie gegen Einsendung eines mit € 0,56 rückfrankierten Umschlages bei unten stehender Adresse.

Wie oft?

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Regelmäßigkeit. Wer regelmäßig walkt und dabei die Trainingsintensität und Trainingsdauer langsam steigert, ist auf dem richtigen Weg seine Fitness und Gesundheit zu verbessern. Mit einmaligen Höchstleistungen erreicht man das gewünschte Ziel nicht.
Um die gewünschten Wirkung auf den Körper zu erzielen, sollte mindestens 2 Mal pro Woche für 30-45 Minuten gewalkt werden; 3-4 Mal pro Woche wären optimal.

Was ist zu beachten?

Walking ist nahe an der natürlichen Alltagsbewegung Gehen, so dass keine neuen Techniken erlernt werden müssen. Walking ist ein aufrechtes, nicht verkrampftes, bewusstes Gehen mit verstärktem Armeinsatz. Eine aufrechte Körperhaltung und ein aktiver Armeinsatz sind die wichtigsten Punkte für eine gute Walking-Technik, so dass die gesamte Rumpfmuskulatur beansprucht wird.

Weitere Informationen ...

Deutscher Leichtathletik-Verband
Referat Wettkampf- Breiten- und Freizeitsport
Alsfelder Straße 27
6289 Darmstadt
Telefon: (06151) 77 08 52
Telefax: (06151) 77 08 49
E-Mail: breitensport(at)leichtathletik.de

Wasserski/Wakeboarden

Beim Wasserski wird man auf zwei schmalen Brettern stehend über das Wasser gezogen. Wasserski und Wakeboarding – ähnlich dem Snowboardfahren – kann man als Einzelsport und auch im Team ausüben. Hier werden verschiedene Sportgeräte benutzt wie z.B. Paar-, Mono- oder Trickski, Wakeboards - breite Bretter, auf denen quer gestanden wird - und Sprungski. Für die Wasserski-Disziplinen und Wakeboarding gibt es spezielle Seilbahnanlagen. In einer anderen Variante lässt man sich von einem Boot ziehen – wie z.B. bei der Funsportart „Barfuß-Wasserski“. Innerhalb der einzelnen Disziplinen werden die Wettbewerbsformen Slalom, Trickski und Springen angeboten. Der Wasserskisport ist eine Funsportart für jedes Alter, nicht nur im Urlaub.

Wo?

Über das gesamte Bundesgebiet sind Wassersportvereine oder Bootclubs zu finden, die die verschiedenen Wasserski-Varianten anbieten. Rund 40 davon haben eine Seilbahn. Informationen über Anfängerkurse, regelmäßiges wöchentliches Training, Wettkämpfe und die Trendsportart „Barfuss-Wasserski“ finden Sie beim Deutschen Wasserski Verband. Natürlich haben Sie als versierter Wasserskifahrer auch die Möglichkeit, sich selbst ein Boot zu mieten, um zu trainieren oder sich am Ferienort zu verbessern.

Wie oft?

Es ist empfehlenswert diese Sportart bei einem Trainer zu erlernen, um Fehler, die sich sonst einschleichen könnten, gleich von vorne herein zu vermeiden. Außerdem können Sie mit der richtigen Technik, die Sie bei einem regelmäßigen wöchentlichen Training vermittelt bekommen, Verletzungen, Über- und Fehlbelastungen gut vorbeugen. Den besten Einstieg finden Sie wahrscheinlich mit dem normalen Wasserski. Alle anderen Sportgeräte können nach und nach ausprobiert werden. Als Fortgeschrittener sollten Sie unter der Obhut des Vereinstrainers und in einer Gruppe diesen Sport ausüben.

Was ist zu beachten?

Der Wasserskisport ist ein Sport, der Körper und Geist gut tut und alle Sinne anregt. Erleben Sie den Geschwindigkeitsrausch in freier Natur und die Glücksgefühle, wenn ein gelerntes Manöver geklappt hat. Wasserskifahren fordert den ganzen Körper, ist dabei aber sehr gelenkschonend. Es ist auch für Untrainierte schnell zu erlernen. Auch im Behindertensport hat sich das Wasserskifahren mit seinen verschiedenen Alternativen etabliert. Unbedingt empfehlenswert ist aber der gute Einstieg, der unter fachkundiger Anleitung erfolgen sollte, um Verletzungen vorzubeugen. Wichtig ist auch die richtige Ausrüstung: Schwimmweste, auch für gute Schwimmer und ein Neoprenanzug, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Außerdem natürlich die Wasserski, das Wakeboard oder den Monoski. Wer sich nicht gleich alles anschaffen möchte, kann das Equipment auch beim Verein ausleihen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Wasserski- und Wakeboard Verband
Gründgenstr. 18
22309 Hamburg
Telefon: (040) 63 99 87 32
Telefax: (040) 63 99 83 52
E-Mail: info(at)wasserski-online.de

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