Rudern

Die Natur aus neuer Perspektive und in ihrer ganzen Vielfalt erleben, dabei allein oder zusammen mit Gleichgesinnten in einem Boot sitzen und etwas für die eigene Gesundheit tun: das bietet Rudern. Auch im höheren Lebensalter noch gut erlernbar hat Rudern dank seiner gleichmäßig-rhythmischen Bewegung einen hohen gesundheitlichen Wert. Nahezu alle Muskelgruppen werden angeregt. In kaum einer anderen Sportart werden gleichzeitig so gut Ausdauer, Koordination, Kreislauf und Kraft trainiert. Dabei ist Rudern schon längst kein typischer Männersport mehr, wie der überdurchschnittliche Zuwachs bei den Ruder-Frauen zeigt.

Besonders für Sportlerinnen und Sportler ab 50 eignet sich Rudern zur gesundheitlichen Prävention. Es bietet Gesunden wie Behinderten die Gelegenheit, je nach Leistungsvermögen sich bis ins hohe Alter fit zu halten und in selbst bestimmtem Tempo Sport zu treiben.

 

Wo?

Die Ruderreviere sind so vielfältig wie die Sportart selbst: Flüsse, Kanäle, Seen in Deutschland und im Ausland. Allein in Deutschland gibt es fast 500 Bootshäuser und runde 10.000 Kilometer Ruderstrecken. Von hier aus können weniger talentierte Freizeitsportler wie auch Ruderbegeisterte mit Ambitionen zum Wettkampfsport ihre Ausfahrten starten oder auf dem Ergometer Indoor-rudern, wenn es das Wetter einmal nicht zulässt.

Die Ruderklubs stellen durchweg die geeigneten Boote für Sportler 50 plus zur Verfügung. Sie haben vielfältige Übungsangebote unter der Anleitung lizensierter, erfahrener Trainer entwickelt. Die Klubs mit ihren oft idyllisch gelegenen Bootshäusern ermöglichen meist vielfältige weitere Aktivitäten, nicht zuletzt auch gesellschaftlicher Art. Für ältere Sportlerinnen und Sportler ist oft das Drumherum um den Sportbetrieb entscheidend, um sich wohl fühlen zu können. Hier bieten die Vereine ideale Möglichkeiten, Freizeit sinnvoll zu gestalten, Entspannung zu finden und der Vereinzelung entgegenzuwirken, die gerade mit zunehmendem Alter zum Problem werden kann.

Den nächstgelegenen Ruderverein mit Trainern für Anfänger oder Fortgeschrittene findet man am leichtesten über die Internetseite www.rudern.de

 

Wie oft?

Einfache Regel: so oft wie möglich, zumindest aber regelmäßig, und gelegentlich ist immer noch besser als gar nicht. Um die Vielfalt der Bewegung im Rudern erfahren zu können, sollten sich ältere Einsteiger von Anfang an die richtige Technik erklären und zeigen lassen. Selbst wenn mal kein Trainer zur Verfügung steht, können erfahrene Ruderinnen und Ruderer mit den wichtigsten Anleitungen aushelfen. 

 

Was ist zu beachten?

Der Rudersport eignet sich für alle Altersklassen. Er erfordert während der Ausbildung bei gutem Wetter nicht mehr als die übliche Sommersport-Bekleidung (Trainingsanzug, T-Shirt) und einfache schmale Sportschuhe (keine Jogging-Schuhe!); bei Wind und Regen entsprechend Wind- und Regenjacke zusätzlich.

Fortgeschrittene können den Rudersport mit der richtigen Ausrüstung das ganze Jahr über betreiben.

Um schon gleich beim Erlernen des Rudersports seinen Spaß zu haben, sollte zu Beginn das Erlernen des Bewegungsablaufes und des Bootsgefühls im Vordergrund stehen. Krafteinsatz und Schnelligkeit kommen später dann fast von allein. Je nach Fitnessstand, aber auch nach eigenem Ermessen können Dauer und Belastung dosiert werden. Hinzu kommt, dass der Rudersport ein Mannschaftssport ist und somit auch die Familie oder Freunde daran teilhaben können.

Wichtigster Hinweis zum Schluss: Sie müssen mit einem Freischwimmer-Schein nachweisen, dass Sie schwimmen können!

 

Weitere Informationen ...

Deutscher Ruderverband
Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10
30169 Hannover
Telefon: (0511) 980 94-0
 info(at)rudern.de
www.rudern.de

 

 

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