Hockey

Vorformen von Hockey gab es schon 3000 v. Christ im asiatischen Raum. Der moderne und schnelle Mannschaftssport, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung im England des 19. Jahrhunderts. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Aktiven auf mehr als 66 000 gestiegen.
Man kann Hockey in jeder Altersgruppe spielen, da es von der Bundesliga bis hin zur Freizeit-Senioren-Kategorie viele Angebote gibt.
Ziel des Spiel ist es, einen 160 Gramm schweren Ball über Kunst- oder Naturrasen mit dem Schläger in ein Tor zu befördern. Anders als beim Eishockey ist Körpereinsatz generell verboten.

Wo?

Hockey ist eine Sportart, die zu jeder Jahreszeit gespielt werden kann: Im Winter in der Halle mit kleiner Mannschaftsbesetzung, im Sommer draußen auf Kunst- oder Naturrasen mit großem Spieleraufgebot. Durch die verschiedene Zahl der Akteure, den anderen Spielfelduntergrund und das unterschiedliche Regelwerk kann man beim Hallen- und Feldhockey fast von zwei Sportarten sprechen.
Beim Deutschen Hockey-Bund finden alle interessierten Sportler eine übersichtliche Liste mit rund 400 Vereinen in ganz Deutschland. Neben Anfänger- und Fortgeschrittenenmannschaften, die auch an Turnieren teilnehmen, gibt es eigens Angebote für Ungeübte, die in Freizeitmannschaften das Hockey erlernen oder verbessern können. Hierbei stehen Spaß, Teamgeist, die Lust an der Bewegung und die Geselligkeit hinterher im Clubhaus im Vordergrund.

Wie oft?

Hockey ist eine Sportart, die nicht ganz leicht zu erlernen ist. „Draufschlagen“ ist zwar einfach, aber vor allem gefährlich für andere und wenig produktiv. Im Hockey bestehen hohe technische Anforderungen durch das Spielen des kleinen Hockeyballs mit der recht kleinen Schlägerfläche. Auf die Dauer sollte man die richtige Technik erlernen, damit sich das Erfolgserlebnis auch im Freizeitsport einstellen kann. Die Geschicklichkeit im Umgang mit Schläger und Ball, also die richtige Stocktechnik, kann nur mit regelmäßigem Training erreicht werden. Am effektivsten sind 2 bis 3 Mal die Woche, Minimum einmal wöchentlich. Dribbeln, Stoppen und Passen sind die wesentlichen Elemente des Spiels. Gefragt sind dafür Koordination und Ausdauer. Wie bei den meisten Mannschaftssportarten ist auch beim Hockey ein regelmäßiges Konditionstraining wichtig.

Was ist zu beachten?

Hockey ist eine schnelle Sportart, trotzdem müssen die Spieler den Ball im wahrsten Sinne des Wortes flach halten, um den Regeln gerecht zu werden. Um sich vor Körpertreffern zu schützen, trägt der Torwart eine Schutzausrüstung. Die Feldspieler sollten in jedem Fall Schienenbeinschoner und einen Mund-/ Zahnschutz tragen. Auch wichtig sind gute Sportschuhe mit einem leichten Noppenprofil, das ein Wegrutschen auf Natur- oder Kunstrasen verhindert. Alle Hockeybegeisterten, die mit Rückenproblem zu kämpfen haben, sollten eine Ausgleichssportart wie das Schwimmen betreiben, um die gebückte einseitige Belastung zu kompensieren. Richtig dosiert und in einer Freizeitmannschaft, die weniger das Gewinnen als eher den Spaß an der Bewegung zum Ziel hat, ist Hockey auch für Ungeübte, schon etwas ältere Sportler zu empfehlen.

Weitere Informationen ...

Deutscher Hockey-Bund

Frau Maren Boyé

Referentin für Breitensport & Vereinsentwicklung
Am Hockeypark 1
41179 Mönchengladbach
Telefon: (02161) 30772-144
Telefax: (02161) 30772-20
E-Mail: boye@deutscher-hockey-bund.de

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