Badminton

Bereits lange vor der Entstehung des Begriffs „Badminton“ gab es Rückschlagspiele, die dem heutigen Federball ähnelten, wie Abbildungen adliger Freizeitvergnügungen des 17. Jahrhunderts zeigen. Nachdem es in Europa zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten war, brachten die Briten den Wettkampfsport aus Indien wieder zurück und benannten ihn nach dem Landsitz „Badminton House“. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg fand diese in Asien sehr populäre Sportart den Weg nach Deutschland. Der Deutsche Badminton Verband wurde 1953 aus der Taufe gehoben. Badminton ist gesund, leicht zu erlernen, dynamisch, fair und generationsübergreifend, also ein Sport für die ganze Familie.

Wo?

Badminton ist ein idealer Sport für alle Jahreszeiten: Man kann ihn auf der Wiese, am Strand oder in der Halle spielen. Außerdem ist diese fetzige Sportart ein Freizeitspaß für jeden. In über 2700 Vereinen wird bundesweit Badminton für alle Altersstufen angeboten. Auch im Rollstuhlsport spielt Badminton eine bedeutende Rolle.

Badminton ist die einzige Sportart, die auf allen Wettkampfebenen bis hin zu den Olympischen Spielen mit gemischten Mannschaften gespielt wird. Demzufolge sind von den über 220 000 Mitgliedern im Deutschen Badminton-Verband 41 Prozent Mädchen und Frauen.
Wer nicht am Wettkampfsport interessiert ist, trotzdem aber auch an Turnieren teilnehmen möchte, für den sind so genannte Freizeitrunden und –spiele genau das Richtige. Dort hat jeder Gelegenheit, Wettkämpfe auf verschiedenen Leistungsniveaus und mit geringem zeitlichen Engagement auch außerhalb des normalen Spielbetriebs zu bestreiten. Nähere Informationen dazu kann der Deutsche Badminton-Verband geben.

Wie oft?

Badminton ist eine Sportart, die Spaß und Teamgeist fördert, aber auch der Gesundheit und der Fitness sehr zugute kommt. Das Herz-Kreislauf-System wird optimal trainiert. Außerdem werden Reaktions- und Koordinationsvermögen, Schnelligkeit, Ausdauer und die Beweglichkeit verbessert. Badminton beinhaltet damit eine komplexe Beanspruchung von Körper und Geist. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Der bekannte Münchner Sportmediziner Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt empfiehlt für Einsteiger, zwei- bis dreimal pro Woche jeweils eine Stunde zu trainieren. Erfahrene Sportler sollten zusätzlich ein- bis zweimal wöchentlich ein Ausdauertraining absolvieren. Auch für sportliche Einsteiger ist Badminton eine ideale Sportart. Einfach einen Schläger in die Hand zu nehmen und „Draufloszuspielen“ macht Riesenspaß und führt schnell zu Erfolgserlebnissen.

Was ist zu beachten?

Badminton ist im Leistungsbereich ein schnelles, sehr laufintensives Spiel. Im Hobbybereich sind die dabei zustande kommenden attraktiven Ballwechsel eher selten. Dennoch ist ein ausreichendes Aufwärmen unerlässlich.
Um ein Umknicken zu vermeiden, sollten Sie auf gut passende Laufschuhe mit rutschfester Sohle achten.
Der Schläger sollte nicht mehr als 120 Gramm wiegen, gute gibt es schon für weniger als 25 Euro. Vergessen Sie außerdem nicht: „Jedes Spiel ist nur so schnell wie die Mitspieler es zulassen“, Badminton macht genauso viel Spaß, wenn es etwas langsamer und Kräfte sparender gespielt wird.

Weitere Informationen ...

Deutscher Badminton-Verband
Referat Breitensport
Südstraße 25
45470 Mühlheim a. d. Ruhr
Telefon: (0208) 30 82 70
Telefax: (0208) 358 99
E-Mail: office@badminton.de

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